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Nachruf Augsburg Airways: Am Boden
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Kommentar von Ulrich Pfaffenberger

Nachruf Augsburg Airways: Am Boden

© Battrick - Fotolia.com
© Battrick - Fotolia.com

Es soll sie noch geben, Geschäftsreisende aus dem Wirtschaftsraum Augsburg, die sich glücklich an jene Tage erinnern, als sie vom hiesigen Flughafen aus in die weite Welt hinaus aufbrachen: Hinfahren, Auto parken, Einchecken, an Bord gehen starten – „in zehn Minuten“ war man drin. Das braucht man in anderen bayerischen Städten schon, um (gedanklich) mit dem Transrapid vom Hauptbahnhof an den Flughafen zu kommen. Vor allem die Frühaufsteher wussten diese schlanke Abfertigung zu schätzen.

Seit einigen Jahren hat sich dieser Komfort in Luft aufgelöst. Linienflug ab Augsburg hatte sich nicht gelohnt. Was dem Lokalpatriotismus blieb, war die Freude darüber, von MUC aus mit Flugzeugen abzuheben, die den Namen der Heimatstadt am Rumpf tragen. Dieses Privileg hatten nicht einmal die Landeshauptstädter – eine „Munich Airways“ gibt es bis heute nicht.

Leider auch keine „Augsburg Airways“ mehr. Die Lufthansa, für dessen Zubringer- und Regionalverkehre einige kleinere Gesellschaften sorgten, darunter auch „IQ“, erfindet sich gerade neu. Und spart. Beide Vorgänge ließen keinen Platz mehr für die kleinen Partner. Mangels Gelegenheit und Markt fand sich auch kein anderer, mit dem „Augsburg Airways“ ihr Geschäftsmodell hätte fortsetzen können.

Seit dem Wechsel in den Winterflugplan am vergangenen Sonntag ist die Gesellschaft nun Geschichte. Die Flugzeuge sind am Boden, „gegroundet“ nennt das der Insider, verkauft und bald umlackiert. Das Personal wechselt in die Cockpits aufstrebender Airlines im Nahen Osten oder in die Kabinen von Jets irgendwo in Europa und der Welt.

Was bleibt, sind Erinnerungen. Und mein kleiner „Augsburg Airways“-Taschenschirm, den mir die Gesellschaft vor vielen Jahren mal nach einem durchnässten Weg zwischen Flugzeug und Terminal zukommen ließ. Das waren noch Zeiten…

Ulrich Pfaffenberger

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