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Das Aus für Augsburg Airways
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Augsburg Airways

Das Aus für Augsburg Airways

 Die Lufthansa beendete die Zusammenarbeit mit Augsburg Airways. Bild: Ulrich Pfaffenberger

Die Zusammenarbeit von Augsburg Airways und der Lufthansa ist seit diesem Oktober nur mehr Geschichte. Bereits am 26. Oktober 2012 gab die Lufthansa bekannt, dass Augsburg Airways zum 27. Oktober 2013 dem Sparplan „Score“ zum Opfer fallen würde.

Seit 2004 flog Augsburg Airways im Verbund Lufthansa Regional. Im Auftrag der Lufthansa bediente sie regionale Strecken ab München. Damit flogen die Crews der Augsburg Airways verschiedene deutsche und europäische Ziele an. Während Air Dolomiti und CityLine 100 prozentige Tochtergesellschaften der Lufthansa sind, war Augsburg Airways eine selbstständige Airline.

1980 flog die Augsburger Fluglinie noch als Firmenflug-Dienstleister für die Papierfabrik Haindl. Später etablierte sie sich zu einer eigenen Linienflug-Gesellschaft. 

Lufthansa gibt Vertragsauflösung mit Augsburg Airways bekannt

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Mit der Verkündung der Lufthansa im Jahr 2012, durch die das Aus der Zusammenarbeit mit Augsburg Airways öffentlich wurde, war auch das Ende der schwäbischen Fluggesellschaft besiegelt: Die von der Lufthansa ausgerufene Sparmaßnahme „Score“ wurde Augsburg Airways zum Verhängnis. Laut Lufthansa ist „Score“ zur Restrukturierung des Regional-Segments nötig gewesen. Einzelheiten zu den Vertragsinhalten wurden nicht bekannt gegeben. Mit Beginn des Winterflugplans 2013 startete Augsburg Airways dann zum letzten Mal in die Lüfte. Da fast die gesamte Flotte für den Hauptauftrag der Lufthansa eingesetzt wurde, musste Augsburg Airways den Flugbetrieb komplett einstellen. Auch auf der noch bestehenden Webseite der Augsburger Fluggesellschaft findet man nicht mehr als folgenden Hinweis: „Augsburg Airways hat ihren operativen Betrieb eingestellt. Wir bedanken uns bei unseren Kunden für das Verständnis und die langjährige Zusammenarbeit.“ Die ehemaligen Strecken werden nun von CityLine, der Tochterfirma der Lufthansa, übernommen, wie die Fluggesellschaft mitteilte.

Folgen für Mitarbeiter der Augsburg Airways

Die 450 Mitarbeiter mussten sich schon vor einem Jahr auf ihre Entlassung einstellen. Mit der Bekanntmachung vom Ende der Kooperation erhielten sie ihre Kündigung. Von Seiten der LH heißt es, dass es ihnen frei stehe, sich um eine Stelle im Lufthansa-Konzern zu bewerben. Anderen Berichterstattungen nach, wurde eine Abfindungs-Regelung vereinbart: Die ehemaligen Beschäftigten sollen eine Abfindung in Höhe von 1,4 Monatsgehältern pro Betriebszugehörigkeit erhalten. Der Großteil der rund 300 ehemaligen Boden- und Kabinen-Mitarbeiter solle bereits neue Anstellungen gefunden haben. Bei den Piloten sehe die Situation nicht ganz so rosig aus. Immerhin sollen sich laut Vereinigung Cockpit rund 90 Flugzeugführer in intensiven Gesprächen mit Turkish Airlines befinden.

Flugzeuge von Augsburg Airways zum Verkauf

Im Eigentum der Lufthansa waren und sind fünf Flugzeuge des Herstellers Embraer, die während der vertraglichen Vereinbarung an Augsburg Airways verleast wurden. Diese werden künftig im Streckennetz der Lufthansa CItyLine ab München eingesetzt, wie eine Sprecherin der Lufthansa berichtet. Die 10 Maschinen, die sich im Besitz von Augsburg Airways befinden, stehen nun zum Verkauf.

Augsburgs Bedeutung für Münchner Flugverkehr

Laut Lufthansa nehmen Reisende aus Augsburg eine wichtige Rolle im Flugverkehr ab München ein: Im Jahr 2012 starteten rund 720.000 Passagiere aus Stadt und Landkreis Augsburg ab München. Hierbei entfielen 575.000 Passagiere auf die Stadt und rund 145.000 auf den Augsburger Landkreis. Seit Ende Oktober 2013 steigen die Augsburger Fluggäste jedenfalls nicht mehr in Maschinen, auf denen das Logo von Augsburg Airways prangt. Gerade noch hoch oben in den Lüften, ist die Fluggesellschaft nun endgültig tief unter der Erde begraben.

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