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Die Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters in Augsburg ist entschieden: Dr. Florian Freund (SPD) hat sich gegen Amtsinhaberin Eva Weber (CSU) durchgesetzt. Nach Auszählung aller Stimmbezirke kommt Freund auf 56,6 Prozent der Stimmen (44.077 Stimmen) und liegt damit deutlich vor Weber, die 43,4 Prozent (33.823 Stimmen) erreicht.
Damit übernimmt erstmals seit Jahren wieder ein SPD-Politiker die Führung im Augsburger Rathaus. Freund konnte sich in der Stichwahl klar gegen die amtierende Oberbürgermeisterin behaupten. Bereits in den Zwischenständen am Wahlabend hatte sich ein deutlicher Vorsprung abgezeichnet, der sich im Endergebnis bestätigte.
Im ersten Wahlgang Anfang März hatte noch Eva Weber klar vorne gelegen. Die CSU-Amtsinhaberin erreichte 34,0 Prozent der Stimmen, während Florian Freund (SPD) mit 19,9 Prozent auf Platz zwei kam. Da keiner der Kandidierenden die absolute Mehrheit erzielte, wurde eine Stichwahl notwendig. Auf den weiteren Plätzen landeten Martina Wild (Grüne) mit 16,4 Prozent und Andreas Jurca (AfD) mit 12,4 Prozent. Insgesamt waren neun Kandidierende angetreten.
Das Ergebnis der Stichwahl zeigt eine klare Verschiebung der Kräfteverhältnisse: Freund konnte sein Ergebnis im Vergleich zum ersten Wahlgang nahezu verdreifachen, während Weber ihren Vorsprung nicht ins Ziel bringen konnte. Weber gelang es offenbar nicht, ausreichend zusätzliche Wählergruppen zu mobilisieren. Auch die deutlich niedrigere Wahlbeteiligung in der Stichwahl spielte eine Rolle für das Ergebnis.
Die Wahlbeteiligung lag bei 37,0 Prozent und damit deutlich unter dem Niveau des ersten Wahlgangs (51,8 Prozent). Insgesamt gaben 78.420 der 212.027 Wahlberechtigten ihre Stimme ab.
Mit dem Wahlsieg von Florian Freund steht Augsburg vor einem politischen Wechsel an der Spitze der Stadt. Eva Weber (CSU), die bislang das Amt innehatte, wurde abgewählt. Freund wird das Amt des Oberbürgermeisters in den kommenden Wochen offiziell antreten.