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Leitfaden: In zehn Schritten zum erfolgreichen Website-Relaunch
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explido GmbH & Co. KG

Leitfaden: In zehn Schritten zum erfolgreichen Website-Relaunch

© Trueffelpix - Fotolia.com

Besuchermangel, veraltetes Design, veränderte Anforderungen: Früher oder später läuft die Zeit jeder Webseite ab. Wie man das Großprojekt "Relaunch" richtig anpackt, erfahren Sie im Leitfaden des Augsburger Webspezialisten explido.

1. Der Website-Lifecycle

Die Zeit jeder Website läuft früher oder später einmal ab. In der Regel passiert das alle drei bis vier Jahre. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Design und Usability sind nicht mehr state-of-the-art, die Technik veraltet oder das bestehende Content Management System (CMS) zu unflexibel für neue Endgeräte auf dem Markt. Oftmals erreicht die Website auch einfach nicht die gewünschte Performance. Das heißt: Es mangelt an Website-Besuchern, Webshop-Käufern oder einer angemessenen Verweildauer der User auf der Seite. In jedem dieser Fälle ist ein Relaunch nötig.

2. Sorgfältige Planung

Das Spannungsfeld beim Website-Relaunch bewegt sich vom Unternehmen und seinen Mitarbeitern über den Markt bis zum User. Bei der Vorbereitung müssen daher alle Wünsche und Bedürfnisse der verschiedenen Parteien erfasst und anschließend priorisiert werden. Innerhalb des Unternehmens verantworten in der Regel die Abteilungen Marketing, PR/Unternehmens-kommunikation und Vertrieb sowie Teile der Geschäftsführung den Relaunch.

Häufig muss sich das Team dabei folgenden Problemen stellen: Das Budget wurde zu knapp kalkuliert. Anforderungen haben sich geändert. Timings können nicht eingehalten oder Teile des Konzepts nicht umgesetzt werden. Oder: Der Zeitaufwand für das Projekt wurde schlichtweg unterschätzt. Allein für den Relaunch einer mittelständischen Unternehmenswebsite sollten – vom Konzept bis zum Launch - bis zu sechs Monate eingeplant werden. Darüber hinaus bedarf es von Beginn an eines entsprechenden Projektmanagements um nachträgliche Änderungen und damit zusätzlichen Aufwand zu vermeiden.

3. Der Fünf-Punkte-Plan

1. Konkrete und erreichbare Ziele formulieren und diese priorisieren
2. Zeitrahmen und Budget realistisch und inklusive Puffer planen
3. Alle Beteiligten für die Userperspektive sensibilisieren
4. Alle Beteiligten über den gesamten Relaunch-Prozess informieren
5. Rahmenbedingungen (Corporate Identity, Barrierefreiheit, Browser, etc.) kommunizieren

4. Chaos vermeiden

Rund zehn Prozent des Gesamtbudgets sollten für das Projektmanagement eingeplant werden. Das ist beim Website-Relaunch – egal wie groß das Unternehmen ist – unverzichtbar. Beim Projektmanager laufen alle Fäden zusammen: Er hat Budget, Zeit und Ziele immer im Blick. Begonnen wird mit dem Erstellen eines umfangreichen Briefings. Anschließend gilt es sicherzustellen, dass alle Projektbeteiligten unter den besprochenen Punkten auch tatsächlich das Gleiche verstehen. Es müssen Protokolle und Statusreports angelegt, regelmäßige Jour fixe abgehalten und rechtzeitig Absprachen bezüglich Deadlines, Freigabeprozess oder Urlaub getroffen werden. Kurz gesagt: Einer braucht immer den Überblick!

5. Das Website-Design

Beim Bau einer neuen Website sollte stets darauf geachtet werden, dass der Blick des Users gezielt auf wichtige Elemente gelenkt wird. Diese Technik nennt man Visual Guiding. Werden also Logo (oben), Produkte/Dienstleistungen (Mitte) und die dazugehörigen USPs (unten) entsprechend auf der Seite platziert, kann der Leser bereits auf den ersten Blick und innerhalb weniger Sekunden die wichtigsten Informationen erfassen: Wer bietet mir hier etwas an? Was bietet mir derjenige an? Und: Warum soll ich mich ausgerechnet hier für diese(s) Produkt/Dienstleistung/Unternehmen entscheiden?

Jede Website braucht eine große Idee, die sich dann wie ein roter Faden durch das gesamte Website-Konzept zieht. Dabei sollten alle Beteiligten die Rahmenbedingungen wie Styleguide, User-Bedürfnisse oder gewünschte Fokussierung des Unternehmens ständig im Blick haben. Hinzu kommt: Während Textelemente auf den Websites immer weiter schrumpfen, gewinnen Bildwelten zunehmend an Bedeutung.

6. Die Usability

Einfach und schnell – so sollte eine Website zu bedienen sein. Aber Vorsicht: Betriebsblindheit gefährdet oft die Usability. Ein Navigationskonzept schafft hier die nötige Übersicht. Dafür müssen sich die Verantwortlichen Folgendes fragen: WER benötigt WELCHE Informationen von mir WANN? Wer mit seinem Angebot verschiedene Zielgruppen anspricht, muss sich auf der Startseite für einen Fokus entscheiden. Was also tun? Experten empfehlen im ersten Schritt sogenannte Digitale Personas zu bilden, also je einen Muster-User pro Zielgruppe zu erstellen. Das Unternehmen bestimmt anschließend für jede Persona das maximale Potenzial (möglicher Gewinn, Reichweite, etc.) und gewichtet das Website-Angebot entsprechend.

7. Content is king

Bevor Texter, Marketing und Unternehmenskommunikation die Inhalte überarbeiten, sollten sie unbedingt prüfen, welche Inhalte von der alten Seite wiederverwendet werden können. Wichtig: Den neuen Onlineauftritt auf keinen Fall mit Duplicate Content, zum Beispiel der vorhandenen Herstellerinformation, füllen, sondern auf exklusive Inhalte setzen. Wer selbst in die Tastatur haut und im besten Fall auch noch user-relevante Texte produziert, profitiert außerdem von einem besseren Ranking im organischen Suchmaschinenindex.

Generell sollten alle Texte auf der neuen Website Suchmaschinen-optimiert sein. Das heißt auch:

Lieber generische Begriffe wie „Strickjacken“ oder „Wasserhahn“ verwenden, als Fachtermini wie „Cardigan“ oder „Badarmaturen“. Das höhere Suchvolumen steckt häufig hinter einfachen Begriffen, die Nutzer eher verwenden. Darüber hinaus sollten Bilder und Videos im hinterlegten Textfeld beschrieben werden. Dies verbessert nicht nur die Auffindbarkeit der Seite, sondern sorgt auch für deren Barrierefreiheit.

8. Das 1x1 der Suchmaschinenoptimierung

Ein Relaunch birgt immer auch die Gefahr, im organischen Suchmaschinenindex an Sichtbarkeit zu verlieren. Das heißt: Die Rankings werden schlechter, die Sichtbarkeit der Seite stürzt ab, der Traffic sinkt.

Abhilfe schaffen hier unter anderem die folgenden Tipps:

Neben sprechenden URLs (z.B. firma.de/katalog statt firma.de/13k4i) sollten Unternehmen flache Hierarchien in der Navigation sowie konsistente interne Verlinkungen verwenden und für wichtige Keywords eigene Landingpages erstellen.
Wichtig ist auch, dass Unternehmen die Analysierbarkeit ihrer neuen Website gewährleisten. Dies lässt sich mit einem einfachen Trick überprüfen: Der Verantwortliche deaktiviert kurzzeitig JavaScript, um zu sehen, welche Informationen die Website der Suchmaschine zur Verarbeitung anbietet. Neben JavaScript können Suchmaschinen auch Adobe Flash, Framesets (Seiten innerhalb einer Seite) sowie Bild-, Video- und Tondateien nicht lesen.

9. Das Endgerät im Fokus

Egal ob Desktop-PC, Tablet oder Smartphone – eine Website sollte sich heute flexibel an das jeweilige Endgerät anpassen. Doch damit nicht genug: Neben den Displays muss die Website auch hinsichtlich unterschiedlicher Browser, Betriebssysteme und Datenraten bei der Internetverbindung optimiert werden. Dafür gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten:

a) Unter Responsive Design versteht man die automatische Anpassung der Website. Dafür werden per GRID-System, einer Art Raster, Umbrüche auf der Website festgelegt. In der Regel erstellen die Verantwortlichen drei bis vier verschiedene Versionen – jeweils für eine bestimmte Auflösung der verschiedenen Bildschirmgrößen.

b) Alternativ dazu bietet sich die Entwicklung einer eigenen Mobile Website an. Steuert ein User den Onlineauftritt eines Unternehmens von einem Tablet oder Smartphone aus an, wird er automatisch auf die zusätzliche URL (z.B. m.firma.de) weitergeleitet. Diese Variante ist vor allem dann zu empfehlen, wenn auf Smartphone und Tablet andere Inhalte angezeigt werden sollen.

10. Das Trial&Error-Prinzip

Vor und nach dem Relaunch-Datum heißt es Testen, Testen, Testen! Haben sich im Text oder der URL Fehler eingeschlichen? Stimmen die Details auf der Seite? Ist die Verlinkung korrekt? Und: Arbeiten alle Funktionen? Für die ausführliche Kontrolle der neuen Website sollte auch nach dem Relaunch noch Zeit eingeplant werden.


Über explido:

Die explido GmbH & Co. KG ist eine Agentur für digitales Marketing und Vertrieb. Die Experten entwickeln internationale Vertriebs- und Kommunikationsstrategien für Kunden wie o2, CosmosDirekt und Henkel. Die explido GmbH & Co. KG beschäftigt 165 Mitarbeiter und sitzt in Augsburg, Hamburg und Frankfurt.

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