Gesundheitsmanagement

Landkreis Augsburg kündigt neuen Booster-Impfplan an

Die Nachfrage nach Auffrischungsimpfungen steigt. Um Engpässe zu vermeiden, kündigte der Landkreis Augsburg jetzt eine neue Strategie an. Was das für die Bürger bedeutet.

Erst- und Auffrischungsimpfungen für Über-30-Jährige werden in den Impfzentren im Landkreis Augsburg ab sofort und bis auf Weiteres mit dem mRNA-Impfstoff des Herstellers Moderna durchgeführt. Das meldet der Landkreis jetzt. Hintergrund ist, dass der derzeit von der Bundesregierung limitierte Impfstoff des Herstellers BioNTech für alle Impfwilligen unter 30 Jahren vorgehalten werden muss.

 

Besser mit Moderna oder BioNTech boostern?

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Der mRNA-Impfstoff Spikevax von Moderna ist gleichermaßen für die Grundimmunisierung und das Boostern geeignet wie der Impfstoff Comirnaty von BioNTech. Sowohl das Paul-Ehrlich-Institut als auch die Forschungsgruppe für Infektionsimmunologie und Impfstoff-Forschung der Charité in Berlin bewerten die beiden Covid-19-Impfstoffe als gleichwertig und auch bei einer Kreuzimpfung beider Vakzine als sicher, wirksam und gut verträglich. „Moderna hat in Deutschland bislang einfach keinen so hohen Bekanntheitsgrad wie BioNTech“, erklärt sich Landrat Martin Sailer die Unsicherheiten vieler Bürger gegenüber dem US-amerikanischen Impfstoff. „Das liegt aber nicht daran, dass der Impfstoff eine schlechtere Qualität aufweist und deshalb nicht verwendet wurde, sondern daran, dass das Vakzin zu Beginn der Impfkampagne in Deutschland kaum verfügbar war, weil es von den USA nicht in großen Mengen exportiert wurde“, sagt Sailer, der selbst vollständig mit Moderna geimpft ist.

 

Das gilt für Vor-Ort-Impfaktionen

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Da die Nachfrage und damit die Warteschlangen bei den vergangenen Vor-Ort-Impfaktionen in den Kommunen extrem hoch waren und Aktionen teilweise vorzeitig beendet werden mussten, wird auch hier umgestellt. „Ab Dezember werden Vor-Ort-Impfaktionen in den Kommunen nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung stattfinden können, heißt es aus dem Landratsamt. „Auf diese Weise wollen wir sicherstellen, dass niemand mehr extreme Wartezeiten in Kauf nehmen muss“, erläutert der Landrat. Als Impfstoff bei den Vor-Ort-Impfaktionen wird weiterhin BioNTech verwendet, da das Vakzin von Moderna nach dem Auftauen nicht mehr ohne Weiteres transportiert werden kann.

 

Impfzentrum Gablingen wird wieder öffnen

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Der Landkreis bemüht sich aktuell darum, die Terminverfügbarkeiten im Impfzentrum weiter auszudehnen, heißt es in einer Mitteilung. Deshalb ist es auch möglich, dass Termine außerhalb der Kernöffnungszeiten vergeben werden. Ohne Termin ist eine Impfung im Impfzentrum ausschließlich freitags zwischen 10 und 18 Uhr möglich. Termine für das wieder öffnende Impfzentrum Gablingen-Siedlung sind derzeit noch nicht buchbar. „Wir gehen zum aktuellen Zeitpunkt davon aus, dass wir Gablingen in der ersten Dezemberhälfte wieder öffnen können“, zeigt sich Landrat Sailer positiv. Bislang fehlt es noch am medizinischen Fachpersonal für die Impfteams. Sobald ein genaues Datum feststeht und die Terminbuchung möglich ist, wird der Landkreis auf allen verfügbaren Kanälen hierüber informieren.

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