Roboterbauer punktet mit schweißen

Kuka erhält drei große Aufträge aus der Automobil-Branche

Der KUKA AG Hauptsitz in Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Der Augsburger Roboterbauer und Automatisierungs-Spezialist konnte drei neue Groß-Aufträge verbuchen. Alle stammen aus dem Bereich Automobil, zwei habe mit E-Mobilität zu tun.

Kuka hat vom koreanischen Automobilzulieferer DONGHEE Industrial Co., Ltd. einen Auftrag im einstelligen Millionen-Euro-Bereich erhalten. Der Auftraggeber setzt bei der E-Mobilität auf das roboterbasierte Rührreibschweißen von Kuka. Eingesetzt wird die Technologie in verschiedenen Werken von Hyundai bei der Produktion von Batterieträgern, unter anderem für das Elektrofahrzeugmodell Kona. Kuka liefert dabei roboterbasierte Ausrüstung zum prozesssicheren Verbinden von Komponenten aus unterschiedlichen Aluminiumlegierungen.

DONGHEE und Kuka schaffen so die Voraussetzung für die Fertigung der Batterieträger. Eine dafür entwickelte Produktionsanlage läuft seit über einem Jahr in der Serienfertigung in einem koreanischen Werk von DONGHEE. Nun wurde ein Rahmenvertrag über die Lieferung weiterer Systeme für die Produktion von Hyundai Elektrofahrzeugen unterschrieben.

SAIC Volkswagen bestellt im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich

Auch der chinesische Automobilhersteller SAIC Volkswagen Automotive Co., Ltd. Bestellte jüngst bei der Kuka. Das Joint Venture mit Sitz in Anting bei Shanghai entschied sich für die KUKA.ServoGun Software zur Steuerung von Punktschweißzangen. Mit Hilfe dieses Software-Technologiepakets können die Zusatzachsen der Robotersteuerung für die Steuerung der Servozange genutzt werden. SAIC Volkswagen setzt diese Kuka-Technologie bereits seit 2018 in einem anderen Werk ein.

Kuka baut Position bei Volkswagen in China aus

In Anting entsteht derzeit die erste Produktionsstätte von Volkswagen, die speziell auf den Bau von MEB-Fahrzeugen (Modularer Elektrifizierungs-Baukasten) ausgerichtet ist. Der Baukasten erlaubt die Produktion zahlreicher verschiedener E-Auto-Modelle zu moderaten Preisen. Ab 2020 sollen in dem Werk Autos und Batteriesysteme hergestellt werden. Der Auftrag weist einen Wert im unteren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich auf. „Wir bauen mit diesem Auftrag unsere führende Position bei Volkswagen in China weiter aus“, sagt Peter Mohnen, CEO der KUKA AG. „Damit erhöhen wir den Marktanteil von KUKA Robotern in der Produktion von Elektroautos.“

Roboterbauer setzt sich gegen bestehenden Lieferanten durch

Der dritte Auftrag ging bei Kuka ebenfalls von einem Automobil-Kunden ein. Dieser bestellte 22 KMP 1500: Die omnidirektionalen, mobilen Plattformen sorgen autonom und flexibel für Materialnachschub in der Produktion. Gesteuert werden die KMP 1500 von einer innovativen KUKA Software. Die georderten KMP 1500 versorgen in der Linienfertigung den Karosserie-Rohbau mit Bauteilen.

Es ist der erste Auftrag im Bereich autonome Plattformen von diesem Kunden. Kuka setzte sich damit gegen bestehende Lieferanten durch. Der Auftrag bewegt sich im einstelligen Millionen-Euro-Bereich. Den Namen des Auftraggebers gab Kuka in seiner Pressemitteilung nicht bekannt.

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