Interview

Kloepfel und FSA: „Unsere gemeinsame DNA ist der Mittelstand“

Die Kloepfel Corporate Finance wurde in die FAS integriert. Dieter Becker, CEO der FAS, und Dr. Heiko Frank, nun Partner der FAS, erzählen im Interview, wie sich ihre Wege kreuzten und welche Vorteile die Integration für die Mandanten hat.

Herr Becker, wie kam’s denn, dass sich die Wege von Kloepfel und FAS kreuzten?

Dieter Becker: Tatsächlich hat uns ein gemeinsamer Freund aus dem bayerisch-schwäbischen Netzwerk zusammengebracht. Ich war schon lange auf der Suche nach einer sinnvollen Ergänzung für unser Transaktions-Geschäft. Wir sind sehr nah dran an unseren Mandanten und möchten sie das gesamte Unternehmerleben lang begleiten – bei Merger & Acquisitions haben wir uns bislang aber rein auf Transaction Services konzentriert.

Herr Dr. Frank, warum haben Sie für Kloepfel einen neuen Partner gesucht?

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Dr. Heiko Frank: Gesucht habe ich nicht, FAS und Kloepfel haben sich gefunden – eben durch unseren gemeinsamen Freund. Dieter Becker und ich kamen in Austausch, haben neue Perspektiven entwickelt und so kam eins zum anderen. Denn obwohl wir allein 2020 bei Kloepfel ein Transaktionsvolumen von über 500 Mio. Euro hatten, kamen wir in Sachen Weiterentwicklung langsam an unsere Grenzen. Wir hätten uns organisch weiterentwickeln können – aber nicht in dem Tempo, wie wir es jetzt mit FAS können.

Wie kann Kloepfel von FAS profitieren?

Frank: Zum einen von der Internationalität der WTS-Gruppe, in der die FAS integriert ist. Zum anderen rücken wir jetzt auch schneller bei großen Konzernen in den Fokus. Außerdem können wir mit der FAS unser Portfolio erweitern: zu unserer Transaktionsberatung – also von der ersten Idee des Unternehmensverkaufs bis hin zum Notartermin – kommen jetzt die Transaction Services der FAS hinzu. So können wir unseren Mandanten noch weit mehr Wachstumschancen eröffnen.

Wird sich an der Nähe zu den mittelständischen Unternehmen in der Region durch die angestrebte Wachstums- und Internationalisierungsstrategie etwas ändern?

Frank: Daran ändert sich gar nichts, denn die FAS ist ebenfalls sehr stark am Mittelstand orientiert – auch wenn die WTS-Gruppe über 90 Prozent aller Dax Konzerne berät. Das ist aber keine Einschränkung: Auch dort gibt es Ausgründung von mittelständischen Units oder mittelständische Unternehmen werden gekauft. Unsere DNA und auch die DNA der FAS ist der Mittelstand.

Ändert sich sonst etwas für Ihre bestehenden Mandanten durch die Integration? 

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Frank: Wir pflegen ein sehr vertrauensvolles Verhältnis zu unseren Mandanten und haben sie früh über unsere Pläne informiert. Letztendlich war allen wichtig, dass das Kloepfel-Kern-Team als Berater erhalten bleibt. Kloepfel wird solange weiter auf dem Markt bestehen, bis alle laufenden Mandate abgeschlossen sind.

Herr Becker, wie bereitet man denn praktisch die Integration eines ganzen Teams vor?

Becker: So eine Integration funktioniert dann gut, wenn man vorab viel und ehrlich mit den Mitarbeitern spricht. Mir ist wichtig, dass wir FAS-seitig nicht zu viel in die Kloepfel-Belange reinreden. Stellen Sie sich vor, Sie hätten einen Beifahrer, der Ihnen ständig ins Lenkrad greift. Heiko Frank leitet bei uns das Geschäftsfeld M&A-Strategy – das leben wir bereits.

Zum Schluss noch der Blick nach vorne: Wo stehen Sie beide in fünf Jahren?

Frank: Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir unter dem Dach der WTS-Gruppe das Transaktions-Geschäft hervorragend weiterentwickeln können. Deshalb werden wir in fünf Jahren unseren Umsatz verdreifacht, wenn nicht sogar vervierfacht haben. Außerdem sind wir mit Sicherheit unter den Top 10 M&A-Beratern in Deutschland und werden einen internationalen Outreach mit Bürovertretungen im Ausland haben. Unsere Prozesse sind deutlich digitaler aufgestellt als heute, Stichwort M&A 4.0. Und wir waren und bleiben, was wir heute schon sind: Geschätzter Partner unserer Mandanten, für die wir jede Aufgabenstellung lösen, egal ob Zu- oder Verkauf. Wenn wir das als oberste Maxime ansehen, wird sich der Erfolg von ganz alleine einstellen.

Herr Becker, wie blicken Sie nach vorne?

Becker: Wir wollen innovativ und progressiv sein und wir wollen vor allem partnerschaftlich miteinander umgehen. Hier spielt das Thema Wertschätzung – ob gegenüber Kunden oder gegenüber Mitarbeitern – eine essenzielle Rolle. Außerdem möchte ich den Qualitätsanspruch hochhalten. Unsere Kunden müssen spüren, dass wir das Beste wollen. Wenn Sie mich als fragen, wo wir in fünf Jahren stehen, würde ich mich an diesen Parametern messen lassen. Dass wir uns zusammen wirtschaftlich hohe Ziele gesteckt haben, das steht außer Frage. Wichtig ist, wie wir sie gemeinsam erreicht haben. 

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Herr Becker, wie kam’s denn, dass sich die Wege von Kloepfel und FAS kreuzten?

Dieter Becker: Tatsächlich hat uns ein gemeinsamer Freund aus dem bayerisch-schwäbischen Netzwerk zusammengebracht. Ich war schon lange auf der Suche nach einer sinnvollen Ergänzung für unser Transaktions-Geschäft. Wir sind sehr nah dran an unseren Mandanten und möchten sie das gesamte Unternehmerleben lang begleiten – bei Merger & Acquisitions haben wir uns bislang aber rein auf Transaction Services konzentriert.

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Wie kann Kloepfel von FAS profitieren?

Frank: Zum einen von der Internationalität der WTS-Gruppe, in der die FAS integriert ist. Zum anderen rücken wir jetzt auch schneller bei großen Konzernen in den Fokus. Außerdem können wir mit der FAS unser Portfolio erweitern: zu unserer Transaktionsberatung – also von der ersten Idee des Unternehmensverkaufs bis hin zum Notartermin – kommen jetzt die Transaction Services der FAS hinzu. So können wir unseren Mandanten noch weit mehr Wachstumschancen eröffnen.

Wird sich an der Nähe zu den mittelständischen Unternehmen in der Region durch die angestrebte Wachstums- und Internationalisierungsstrategie etwas ändern?

Frank: Daran ändert sich gar nichts, denn die FAS ist ebenfalls sehr stark am Mittelstand orientiert – auch wenn die WTS-Gruppe über 90 Prozent aller Dax Konzerne berät. Das ist aber keine Einschränkung: Auch dort gibt es Ausgründung von mittelständischen Units oder mittelständische Unternehmen werden gekauft. Unsere DNA und auch die DNA der FAS ist der Mittelstand.

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Herr Becker, wie bereitet man denn praktisch die Integration eines ganzen Teams vor?

Becker: So eine Integration funktioniert dann gut, wenn man vorab viel und ehrlich mit den Mitarbeitern spricht. Mir ist wichtig, dass wir FAS-seitig nicht zu viel in die Kloepfel-Belange reinreden. Stellen Sie sich vor, Sie hätten einen Beifahrer, der Ihnen ständig ins Lenkrad greift. Heiko Frank leitet bei uns das Geschäftsfeld M&A-Strategy – das leben wir bereits.

Zum Schluss noch der Blick nach vorne: Wo stehen Sie beide in fünf Jahren?

Frank: Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir unter dem Dach der WTS-Gruppe das Transaktions-Geschäft hervorragend weiterentwickeln können. Deshalb werden wir in fünf Jahren unseren Umsatz verdreifacht, wenn nicht sogar vervierfacht haben. Außerdem sind wir mit Sicherheit unter den Top 10 M&A-Beratern in Deutschland und werden einen internationalen Outreach mit Bürovertretungen im Ausland haben. Unsere Prozesse sind deutlich digitaler aufgestellt als heute, Stichwort M&A 4.0. Und wir waren und bleiben, was wir heute schon sind: Geschätzter Partner unserer Mandanten, für die wir jede Aufgabenstellung lösen, egal ob Zu- oder Verkauf. Wenn wir das als oberste Maxime ansehen, wird sich der Erfolg von ganz alleine einstellen.

Herr Becker, wie blicken Sie nach vorne?

Becker: Wir wollen innovativ und progressiv sein und wir wollen vor allem partnerschaftlich miteinander umgehen. Hier spielt das Thema Wertschätzung – ob gegenüber Kunden oder gegenüber Mitarbeitern – eine essenzielle Rolle. Außerdem möchte ich den Qualitätsanspruch hochhalten. Unsere Kunden müssen spüren, dass wir das Beste wollen. Wenn Sie mich als fragen, wo wir in fünf Jahren stehen, würde ich mich an diesen Parametern messen lassen. Dass wir uns zusammen wirtschaftlich hohe Ziele gesteckt haben, das steht außer Frage. Wichtig ist, wie wir sie gemeinsam erreicht haben. 

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