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von Miriam Glaß, Online-Redaktion
Nach dem erst kürzlich abgeschlossenen dreijährigen Bau der neuen Kinderklinik werden nun am Klinikum Augsburg erneut die Baumaschinen angeschmissen. Bereits in sieben Monaten soll das neue Zentrum für Hochrpräzessionsbestrahlung und Stereotaxie am Klinikum Augsburg zum Einsatz bereit stehen. Mit diesem neuen Gebäude baut das Klinikum Augsburg sein Krebszentrum weiter aus und erweitert das medizinische Angebot der Klinik für Strahlenheilkunde. Außerdem soll das rund 400 Quadratmeter große neue Zentrum die Versorgung krebskranker Menschen noch weiter optimieren. „Das Zentrum für Hochpräzessionsbestrahlung und Stereotaxie ist ein wichtiger Schritt für eine Verbesserung der medizinischen Versorgung unserer onkologischen Patienten am Klinikum Augsburg“, erklärt Dr. Georg Stüben, Chefarzt der Klinik für Strahlenheilkunde am Klinikum Augsburg.
Modernste Bestrahlungstechnik wird zur Behandlung eingesetzt
Im neuen Zentrum für Hochpräzessionsbestrahlung und Stereotaxie sollen krebskranke Patienten noch besser versorgt werden können. Mithilfe zwei neuer Linearbeschleuniger werden die Behandlungsmethoden des Krebszentrums im Klinikum Augsburg auf den neuesten Stand gebracht und das Angebot für bessere Heilungschancen erweitert. Durch die Linearbeschleuniger werden ionisierende Strahlen erzeugt, die bei der Behandlung gut- und bösartiger Krebserkrankungen zum Einsatz kommen. Durch die künstliche Strahlenerzeugung können bösartige Krebszellung gezielt und effektiv bekämpft werden.
4 Millionen Euro für Leuchtturmprojekt
Alexander Schmidtke, Vorstandsvorsitzender und Vorstand Finanzen und Strategie gibt bekannt, wie hoch die Investitionen des Klinikums Augsburg für dieses Leuchtturmprojekt sind: Insgesamt rund vier Millionen Euro werden für die Erweiterung des Krebszentrums aufgebracht. Dass Zusammenarbeit im Klinikum Augsburg groß geschrieben wird, zeigt die Zusammenarbeit der Experten für Tumorerkrankungen. Durch ihr enges Miteinander können die Patienten bestmöglich versorgt werden und auf deren individuelle Bedürfnisse eingegangen werden. In sogenannten Tumorkonferenzen werden spezielle Behandlungsmethoden für die Krebserkrankungen der Patienten ausgearbeitet.
Verbesserung der ambulanten Patienten-Behandlung
Zusätzlich bedeutet der Neubau auch einen Erleichterung für Patienten, die in der Klinik für Strahlenheilkunde ambulant behandelt werden. Wenn das neue Gebäude steht und in Betrieb genommen werden kann, besteht auch ein direkter Zugang zum Ambulanzzentrum. Eine eigene Zufahrt sowie 15 Stellplätze werden für die ambulante Versorgung in der Klinik für Strahlenheilkunde eingerichtet.