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kit e.V.: Die Welt wird immer vernetzter
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kit e.V.

kit e.V.: Die Welt wird immer vernetzter

 A. Henkel, P. Haberstroh, Dr. Kramer , Prof. Dr. Bauer, Dr. Störtkuhl, S. Göttlicher, Prof. Dr. Hindel Bild: kit e.V.

Sogenannte Embedded Systems sorgen dafür, dass unsere Welt immer vernetzter wird. Ohne die IT geht heute in keinem Bereich mehr etwas. Doch bei aller Vernetzung darf eines nicht aus dem Blick geraten: die Sicherheit. Aus diesem Grund lud kit e.V. zur Fachtagung „Embedded Safety & Security“ nach Augsburg.

Embedded Systems ermöglichen es, verschiedene Systeme miteinander zu vernetzen. Dies sorgt bei den Nutzern für einen höheren Komfort, aber auch die Sicherheit kann bei so manchem Produkt durch Embedded Systems gesteigert werden. Ein Beispiel ist hier ein neues Automodell, bei dem ca 30 Prozent der Entwicklungsleistung aus der IT kommt. Navigationssysteme schaffen mehr Komfort, Fahrerassistenzsysteme mehr Sicherheit. Sicher sollten die Systeme selbst auch sein, damit es nicht möglich ist Daten auszuspähen oder die Systeme zu manipulieren. Hierfür sind Standards unverzichtbar. Und genau diese Standards, Prozesse und Methoden, mit welchen man den Sicherheitsanforderungen gerecht werden kann, standen im Mittelpunkt der Fachtagung „Embedded Safety & Security“, zu der das Wissensnetzwerk Software und Systems Engineering und das Cluster Mechatronik und Automation geladen hatte. An der Veranstaltung nahmen Software-Experten, Projektleiter und Entscheider aus unterschiedlichen Branchen und Unternehmen teil.

Safety und Security muss berücksichtigt werden

Der TÜV Süd ist für das Thema Sicherheit in Deutschland zertifiziert. Die Philosophie des Unternehmens erläuterte Dr. Thomas Störtkuhl vom TÜV Süd in seinem Vortrag. Der TÜV Süd räumt den Themen Safety und Security große Priorität ein, denn bereits zu Beginn eines Entwicklungsprozesses müssen beide Themen ausreichend berücksichtigt werden. Es gibt für viele Branchen und Regionen unterschiedliche und ergänzende Normen, dennoch gleichen sich die Sorgen der Unternehmen, egal aus welcher Branche sie kommen.

Das erwartete die Teilnehmer der Fachtagung

Jede Branche hat andere Anforderungen und so ging Dr. Anne Kramer von der sepp.med gmbh in ihrem Vortrag auf die Anforderungen in der Medizintechnik ein. Das Thema: „Wie Sicherheitsanforderungen bei unterschiedlichen Beschaffungsansätzen (make or buy) gewährleistet werden können.“ Prof. Dr. Bernd Hindel von Method Park stellte die Bedeutung von Entwicklungsprozessen, die größten Bedenken und Fehler im Umgang mit Prozessen und die zunehmende Bedeutung von Risikomanagement in Projekten dar. Stephan Göttlicher vom  VDI | VDE beschäftigte sich zu Beginn der Veranstaltung mit den Möglichkeiten zur Förderung von Projekten über verschiedene Programme.

Die Zeit ist ein wichtiger Sicherheitsfaktor

Die Abschlussdiskussion wurde von Prof. Dr. Bernhard Bauer vom Institut für Software und Systems Engineering der Universität Augsburg moderiert. Er brachte noch eine weitere wichtige Größe ins Spiel: die Zeit. Geht man beispielsweise davon aus, dass ein Embedded System dafür sorgt, dass ein ICE gebremst wird, spielt die Zeit eine wichtige Rolle. Sie entscheidet, ob er noch 10 oder 80 m weiter fährt. Jeder gefundene Fehler macht ein System besser. Insofern ist es wichtig, künftige auch in der Risikoanalyse vernetzt zu arbeiten und sich an der Natur zu orientieren. Auch sie arbeitet nicht mit einfachen Redundanzen, sondern nutzt mehrfache, voneinander unabhängige Sicherungssysteme.

Diese Woche fand die 2. Cloud-Konferenz Augsburg an der Universität Augsburg statt. Ein Treffpunkt für mittelständische Unternehmen sowie IT- und Software-Entwickler, die sich über Clouds austauschen wollten.

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