Größter Handel im Euro-Währungsraum

IHK Schwaben: Exporte erreichen Rekordwerte

Axel Sir, Leiter des IHK-Geschäftsfelds International. Foto: Isabell Walter/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Trotz Krisenmeldungen zeigt sich der Exportboom schwäbischer Produkte ungebrochen. Deutlich wird das durch die zahllosen Export-Dokumente, Ursprungs-Zeugnisse und Handels-Rechnungen, die die IHK Schwaben im ersten Halbjahr 2017 ausstellte.

Rund 36.000 entsprechende Dokumente wurden im Lauf der ersten sechs Monate ausgestellt und bescheinigt. „Damit wurde der Rekordwert des Vergleichszeitraums 2016 nochmals leicht übertroffen“, so Axel Sir, Leiter des IHK-Geschäftsfelds International.

Euro-Währungsraum bleibt auf Spitzenplatz

Eine aktuelle IHK-Befragung schwäbischer Exportfirmen belegt allerdings klar die Bedeutung der Euro-Zone für deren außenwirtschaftlichen Erfolg: „Mit deutlichem Abstand verweisen die meisten Firmen auf ihr Engagement in Europa, vor allem im Euro-Währungsraum, sowohl beim Export wie auch beim Import“, so Sir. Außerhalb der Euro-Zone nehmen die USA und China einen hohen Stellenwert ein, wobei auch aus Länder wie Indien und der arabische Raum an Bedeutung gewinnen.

Unternehmer sehen Außenhandel mit Türkei und Russland kritisch

Gefragt nach den Potentialen des Außenhandels in den nächsten drei Jahren setzen die schwäbischen Unternehmen ihre Hoffnungen auf die Euro-Zone. Über 60 Prozent sehen Chancen für eine weitere positive Entwicklung bei Im- und Exporten. Dies gilt in etwas eingeschränktem Umfang auch für die europäischen Länder außerhalb der Euro-Zone, wobei die Chancen im Handel mit dem Vereinigten Königreich sehr kritisch gesehen werden. Knapp die Hälfte der Unternehmen geht von einer eher schlechten bis sehr schlechten Perspektive aus. Deutlich kritischer sehen sie den Außenhandel mit der Türkei und mit Russland.

Schwäbische Unternehmen fürchten eingeschränkten Freihandel

Die schwäbischen Unternehmen bewegt bei konkreter Nachfrage vor allem die Sorge um den Freihandel infolge der konkreten Abgrenzungs-Bemühungen verschiedener Länder, so das Ergebnis der IHK-Befragung. An erster Stelle rangieren hier die Unwägbarkeiten in der Zusammenarbeit mit den USA. Gefragt sind in den USA besonders schwäbische Produkte aus den Branchen Maschinenanbau, Automatisierungs-Technik sowie Bau- und Infrastruktur. Dicht gefolgt werden die Handelskooperationen mit den USA vom Verweis auf den Brexit, die Türkei, den Nahen Osten und die Probleme im aktuellen Russlandgeschäft.

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Rund 36.000 entsprechende Dokumente wurden im Lauf der ersten sechs Monate ausgestellt und bescheinigt. „Damit wurde der Rekordwert des Vergleichszeitraums 2016 nochmals leicht übertroffen“, so Axel Sir, Leiter des IHK-Geschäftsfelds International.

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