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IG BCE erhöht den Druck in Schwaben
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Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie IG BCE

IG BCE erhöht den Druck in Schwaben

Symbolbild: Die IG BCE bei einer ihrer Kundgebungen. Foto: IG BCE

Am 11. März 2015 findet vor dem Industriepark Gersthofen eine Kundgebung statt. Die IG BCE will damit den Druck in der Chemie-Tarifrunde erhöhen.

von Alexandra Hetmann, Online-Redaktion

Am Mittwoch, den 11. März 2015, findet vor dem Industriepark Gersthofen eine Kundgebung statt. Um 11:45 Uhr versammelt sich dort die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE). Damit beginnt in Schwaben die Welle der Protestveranstaltungen am. Vor dem Industriepark Gersthofen werden mehrere hundert Beschäftigte erwartet. Die Demonstranten wollen ihrem Unmut über die Verweigerung der Arbeitsgeberseite Ausdruck verleihen, so die IG BCE.

Bezirksleiter Thorsten Falke fordert Gerechtigkeit

Torsten Falke, Augsburger Bezirksleiter der IG BCE, ruft alle Beschäftigten zu einer tarifpolitischen Kundgebung auf. „Wir müssen den Arbeitgebern zeigen, dass wir die Schnauze voll haben von der ständigen Leistungsverdichtung. Gleichzeitig ist man nicht bereit, die Beschäftigten an den guten Unternehmensergebnissen zu beteiligen“, so der Bezirksleiter Thorsten Falke, „die diesjährige Tarifrunde ist eine Frage der Gerechtigkeit! Dicke Dividenden für Aktionäre, üppige Bonuszahlungen für Manager und ein paar Cents für die Beschäftigten? Das passt nicht zusammen. Bleiben die Bosse stur, ist ein Arbeitskampf nicht mehr auszuschließen. Wir stehen bereit.“ Die IG BCE will die Arbeitgeber in die Enge treiben. Zurzeit plant die IG BCE Bayern am 17. März eine weitere Demonstration und Kundgebung in Bobingen. Beschäftigte aus ganz Bayern werden zu diesem Termin anreisen. „Wenn es einen Schutzschirm für Firmen gibt, muss es auch einen Schutzschirm für Arbeitnehmer geben“, fordert Falke, „und der heißt Tarifvertrag, Tariferhöhung und Gewerkschaft!“

Konkrete Forderungen der IG BCE

Es geht in dieser Tarifrunde um 4,8 Prozent mehr Entgeld.Die Ausbildungsvergütungen in jedem Ausbildungsjahr sollen nach Meinung der IG BCE um 60 Euro erhöht werden. Die Laufzeit soll sich auf 12 Monate beziehen. Der Tarifvertrag „Demografie und Lebensarbeitszeit" soll weiter entwickelt werden. Damit zusammenhängend fordert die Industriegewerkschaft, den Demografie-Fonds auszubauen. Die IG BCE will alters- und lebensphasengerechte Arbeitszeiten schaffen, um den Belastungen in der Arbeitswelt weiterhin standhalten zu können. Ein Abbau von Altersfreizeiten – wie ihn die Arbeitgeber zuletzt gefordert haben – will die Gewerkschaft nicht hinnehmen.

Stillstand in der Chemie-Tarifrunde 2015

Die Chemie-Tarifrunde 2015 befindet sich in einer außerordentlich schwierigen Phase. In neun Verhandlungen in den Tarifregionen haben sich die Arbeitgeber keinen Millimeter bewegt. Auch die Bundesrunde am 24. Februar in Kassel brachte keine Fortschritte. Die Fronten sind vielmehr verhärtetet. Die IG BCE mobilisiert nun ihre Mitglieder. Damit will sie den Stillstand am Verhandlungstisch überwinden. In vielen Veranstaltungen und Aktionen wird die Gewerkschaft ihren Forderungen demonstrativ Nachdruck verleihen. Diese werden sowohl auf lokaler als auch regionaler Ebene stattfinden. Am 11. März werden sich drei Redner zu den Tarifen äußern: Wolfgang Hosp, Mitglied der Bundestarifkommission, Herbert Huber, Mitglied der Bayerischen Tarifkommisson, und Torsten Falke. Am 12. und 13. März findet in Neuss eine neue Verhandlungsrunde statt. Wird dort kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt, können Warnstreiks ab April nicht ausgeschlossen werden, so die IG BCE. 

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