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HWK Schwaben: Tipps für Betriebe, die Flüchtlinge beschäftigen
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Unternehmerfrühstück

HWK Schwaben: Tipps für Betriebe, die Flüchtlinge beschäftigen

 Doris Bucher, Martina Wirth, Adolf Kugelmann, Manfred Podersaunig, Volker Zimmermann. Foto: Handwerkskammer für Schwaben

Ganz konkrete Hilfestellungen für die tägliche Arbeit standen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Diese wurde vom „Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ mit Impulsreferaten flankiert.

In seiner Begrüßung zeigte Volker Zimmermann, Geschäftsbereichsleiter Bildung bei der HWK Schwaben, die zahlreichen Hilfestellungen der Kammer für Firmen auf, die Geflüchtete beschäftigen. „Wir unterstützen beim Ausfüllen von Anträgen genauso wie bei Gesprächen mit Behörden und bieten zahlreiche Informationsveranstaltungen für die Handwerksbetriebe an“, so Zimmermann. Dabei wirke sich die über 15 Jahre lange Erfahrung der Kammer und die gute Einbindung in Netzwerke positiv aus.

Unternehmer berichten aus erster Hand

Für die Firmenvertreter war der wichtigste Teil eine moderierte Best-Practice-Runde. Martina Wirth, Willkommenslotsin bei der HWK Schwaben, stellte drei Unternehmer vor, die Geflüchtete beschäftigen und von ihren Erfahrungen berichteten. Adolf Kugelmann, Prokurist ABS Kugelmann GmbH, Doris Bucher, Geschäftsführung phone GmbH, und Manfred Podersaunig, elektro Podersaunig GmbH, berichteten aus dem Unternehmensalltag mit ihren Azubis. „Wir sind internationaler geworden“, wertete Doris Bucher als positiven Aspekt der Ausbildung eines jungen Syrers zum Elektroniker für Informations- und Telekommunikations-Technik.

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Mangelnde Sprachkenntnisse bleiben Hürde

Dem Bauunternehmer Kugelmann machten die Anforderungen in den theoretischen Prüfungen Sorge: „Handwerklich klappt es prima, aber wir verhungern auf der Zielgeraden, weil die Sprachkenntnisse für die Prüfungen nicht ausreichen.“ Kugelmann könnte sich daher Prüfungen in der Muttersprache vorstellen. Auch Elektromeister Manfred Podersaunig berichtet von unterschiedlichen Erfahrungen: „Wir haben die Einstellung unseres Azubis aus Eritrea vorab im Team besprochen. Es wäre schlecht, wenn meine Mitarbeiter hier nicht an einem Strang ziehen würden. Anfangs gab es Probleme mit der unterschiedlichen Arbeitsmoral. Regelmäßigkeit war er nicht gewohnt, aber inzwischen hat sich das wunderbar eingespielt und ich hoffe, dass wir ihn nach der Gesellenprüfung auch behalten können.“ „Die Integration in unsere Betriebe und Teams bekommen wir gut hin. Sorgen machen uns drohende Abschiebung und die Frage wie es weiter geht“, sagt Gerhard Roth, Steinmetzmeister aus Augsburg.

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