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Mit der Integration setzt die Hosokawa Alpine AG ihre Neuausrichtung fort. Als Gründe nennt das Unternehmen veränderte Marktanforderungen und die strategische Weiterentwicklung. Ziel sei es, die Zusammenarbeit innerhalb der Unternehmensgruppe zu vertiefen und Kompetenzen sowie Ressourcen stärker zu bündeln.
Künftig werden auch die Vertriebs- und Servicekompetenzen der bisherigen Tochtergesellschaft am Hauptsitz in Augsburg zusammengeführt. Dort vereint Hosokawa Alpine die Zerkleinerungs-, Sichtungs- und Kompaktiertechnologie mit den Lager-, Förder-, Wiege- und Dosiertechnologien der Hosokawa Solids Solutions GmbH. Dadurch sollen Projekte schneller umgesetzt und Kunden ganzheitliche Lösungen aus einer Hand angeboten werden.
Von der Umstrukturierung betroffen ist auch der Standort Schwabmünchen. Das operative Geschäft wird nach Augsburg verlagert. Nach Angaben des Unternehmens bleibt der Standort jedoch bestehen. Aktuell beschäftigt die Hosokawa Solids Solutions GmbH in Schwabmünchen 27 Mitarbeitende. Mehr als die Hälfte von ihnen soll künftig bei der Hosokawa Alpine AG in Augsburg weiterarbeiten. Eine endgültige Zahl steht nach Unternehmensangaben noch nicht fest, da derzeit Gespräche mit den Beschäftigten laufen. Für die übrigen Mitarbeitenden sollen individuelle Lösungen gefunden werden. Die spanische Tochtergesellschaft Hosokawa Solids S.L. ist von den Veränderungen nicht betroffen. Auch die Marke Hosokawa Solids bleibt bestehen.
Die Hosokawa Solids Solutions GmbH war erst im Herbst 2024 von Landsberg nach Schwabmünchen umgezogen. Damals bezog das Unternehmen mit 65 Beschäftigten ein neues Gebäude im Gewerbegebiet Nord. Als Gründe für den Standortwechsel nannte das Unternehmen unter anderem die Nähe zur Muttergesellschaft in Augsburg, die gute Verkehrsanbindung sowie bessere Möglichkeiten bei der Personalgewinnung. Bereits im vergangenen Jahr wurde der technische Bereich nach Spanien verlagert. Dadurch verringerte sich die Zahl der Beschäftigten in Schwabmünchen auf aktuell 27. „Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass wir als Gruppe erfolgreich zusammenarbeiten und Veränderungen gemeinsam gestalten können. Die veränderten Marktanforderungen machen es notwendig, unsere Strukturen gezielt weiterzuentwickeln. Mit diesem Schritt schließen wir einen begonnenen Prozess ab und schaffen Klarheit für die Zukunft“, sagt Michael Kuhnen, CEO von Hosokawa Alpine.
Die Hosokawa Alpine AG mit Sitz in Augsburg entwickelt und produziert Maschinen und Anlagen für die mechanische Verfahrenstechnik sowie die Folienextrusion. Das Unternehmen beschäftigt rund 820 Mitarbeitende und erzielte im Geschäftsjahr 2024/2025 einen Umsatz von rund 217 Millionen Euro.