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Hosokawa Alpine integriert Tochtergesellschaft aus Schwabmünchen
Neuausrichtung

Hosokawa Alpine integriert Tochtergesellschaft aus Schwabmünchen

Archivbild. Das Vorstandsduo der Hosokawa Alpine AG: Michael Kuhnen (CEO) und Kathrin Dörle (CFO). Foto: Hosokawa Alpine
Archivbild. Das Vorstandsduo der Hosokawa Alpine AG: Michael Kuhnen (CEO) und Kathrin Dörle (CFO). Foto: Hosokawa Alpine

Zum 1. Oktober integriert die Hosokawa Alpine AG ihre Tochtergesellschaft Hosokawa Solids Solutions in die Muttergesellschaft. Die Umstrukturierung bringt auch Veränderungen für den Standort Schwabmünchen mit sich.

Damit setzt die Hosokawa Alpine AG mit Sitz in Augsburg ihre Neuausrichtung fort. Als Gründe nennt das Unternehmen veränderte Marktanforderungen und die strategische Weiterentwicklung. Künftig werden auch die Vertriebs- und Servicekompetenzen der bisherigen Tochtergesellschaft am Hauptsitz in Augsburg gebündelt. Dort vereint das Unternehmen die Zerkleinerungs-, Sichtungs- und Kompaktiertechnologie der Hosokawa Alpine AG mit den Lager-, Förder-, Wiege- und Dosiertechnologien der Hosokawa Solids Solutions GmbH.

Veränderungen für den Standort Schwabmünchen

Die Integration hat auch Auswirkungen auf den Standort Schwabmünchen. Ein Großteil der Beschäftigten erhält nach Unternehmensangaben die Möglichkeit, künftig am Hauptsitz in Augsburg weiterzuarbeiten. Für die übrigen Mitarbeitenden sollen individuelle Lösungen gefunden werden. Die spanische Tochtergesellschaft Hosokawa Solids S.L. ist von den Veränderungen nicht betroffen. Auch die Marke Hosokawa Solids bleibt bestehen.

Standort erst 2024 nach Schwabmünchen verlegt

Die Hosokawa Solids Solutions GmbH war erst im Herbst 2024 von Landsberg nach Schwabmünchen umgezogen. Damals bezog das Unternehmen mit rund 65 Beschäftigten ein neues Gebäude im Gewerbegebiet Nord. Als Gründe wurden unter anderem die Nähe zur Muttergesellschaft in Augsburg sowie die bessere Anbindung und Personalgewinnung genannt. Bereits 2025 hatte Hosokawa den technischen Bereich nach Spanien verlagert. Seitdem war der Standort in Schwabmünchen vor allem als Vertriebs- und Servicegesellschaft tätig.

„Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass wir als Gruppe erfolgreich zusammenarbeiten und Veränderungen gemeinsam gestalten können. Die veränderten Marktanforderungen machen es notwendig, unsere Strukturen gezielt weiterzuentwickeln“, sagt Michael Kuhnen, CEO von Hosokawa Alpine. „Mit diesem Schritt schließen wir einen begonnenen Prozess ab und schaffen Klarheit für die Zukunft.“

Über Hosokawa Alpine

Die Hosokawa Alpine AG mit Sitz in Augsburg entwickelt und produziert Maschinen und Anlagen für die mechanische Verfahrenstechnik sowie die Folienextrusion. Das Unternehmen beschäftigt rund 820 Mitarbeitende und erzielte im Geschäftsjahr 2024/2025 einen Umsatz von rund 217 Millionen Euro.

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