Kommentar von Sandra Hinzmann

Grund genug, wählen zu gehen

Wahlrecht ist Wahlpflicht. Foto: Christian Schwier - Fotolia.com

Am Sonntag ist endlich Kommunalwahl. Fußgänger und Autofahrer werden dann nicht mehr alle 10 Meter von unzähligen Gesichtern voller leerer Versprechen angestarrt. Und auch die gegenseitigen Vorwürfe der Parteien haben dann – hoffentlich – ein Ende. Wir haben nicht nur einen Grund für Sie, wählen zu gehen.

Viele Bürger interessieren sich gar nicht für die Wahlen – vor allem die jüngeren Generationen – und prahlen sogar damit, nicht wählen zu gehen. Dabei kann nur immer wieder gesagt werden. Das Recht zur Wahl ist nicht selbstverständlich und mehr noch: eine Bürgerpflicht. Denn jede Stimme zählt. Bei knappen Umfragevorergebnissen macht eine Stimme mehr oder weniger oft den Tropfen auf den heißen Stein aus.

Ausreden gibt es nicht!

Und auch die Ausrede „Ich bin am Wahlsonntag eh nicht zu Hause“ zählt nicht. Denn die Briefwahl ist komfortabel und einfach für den Bürger gestaltet. Auch wer nicht weiß, wen er wählen soll, kann dennoch ein Kreuzchen setzen. Denn eine Info, über die Bürgermeisterkandidaten beispielsweise, ist schnell eingeholt. Auch auf unserem Portal stehen bereits zahlreiche Informationen zu den Bürgermeisterkandidaten.

Wir erklären, wieso es weder cool noch richtig ist, NICHT wählen zu gehen.

Sie entscheiden über die Zukunft der Stadt

Gerade bei der Kommunalwahl kann jeder Bürger mit seinem Kreuzchen mitentscheiden, wie es in seiner Stadt weitergehen soll. Denn die Kandidaten haben oft unterschiedliche Gestaltungsvorstellungen. Einer setzt sich eher für Kultur-, einer für Freizeitmöglichkeiten ein. Einer eher für ältere Generationen, eine anderer für die jüngeren Bürger. Hier zählt jede Stimme, wie die Zukunft der eigenen Stadt aussehen wird. Sie wollen ein Freiluftbad? Oder doch lieber Breitbandausbau? Sie können entscheiden!

Sie haben nicht nur eine Stimme

Von wegen „die eine Stimme zählt nicht“. Okay, bei der Wahl zum Bürgermeister können Sie eine Stimme abgeben. Aber bei der Kreistagswahl haben sie bis zu 70 Stimmen – je nach Landkreis. Und auch bei der Wahl der Markt-, Gemeinde- oder Stadträte haben Sie mehr Stimmen. Das überfordert Sie? Viele Gemeinden bieten online einen Probestimmzettel zum vorab üben an.{element_right}

Wahlrecht ist Wahlpflicht!

Nicht umsonst leben wir in einer Demokratie und nicht umsonst war es ein langer Weg dahin. Würde das Wahlrecht abgeschaffen werden, würden wir uns um einige Jahrhunderte zurückkatapultieren. Mit der geschaffenen Freiheit, wählen zu gehen, entwächst die Verantwortung, sich um das Land oder seine Stadt zu kümmern. Und dazu gehört es nun einmal mindestens, wenigstens zur Wahl zu gehen. Mehr verlangen wir erst einmal gar nicht.

Wahlprotest durch Kreuzchen setzen

Aus Protest nicht wählen zu gehen, funktioniert nicht. Denn hinter der Wahl steckt nicht nur das zukünftige Oberhaupt, sondern noch viel mehr? Beispielsweise wird nach der Wahl errechnet, welche Partei wie viel Wahlkampfkostenerstattung erhält. Der Betrag richtet sich nach dem prozentuellen Anteil aller Stimmen. Gehen Sie nicht wählen, zählt also auch die Stimme nicht! Sie möchten verhindern, dass fragwürdige Parteien Geld für ihren Wahlkampf erhalten? Dann gehen Sie wählen und setzen ihr Kreuzchen wo anders.

Wahlrecht ist Selbstbestimmung

Lassen Sie sich von fremden Menschen vorschreiben, wann Sie was essen dürfen oder welche Sendungen Sie im Fernseher anzusehen haben? Nein? Eben! Auch bei der Wahl ist es nicht anders. Oder möchten Sie es anderen überlassen, ob vielleicht schon morgen eine Problemmüllsammlung direkt neben Ihrer Haustüre errichtet wird?

Ein Wahlsonntag ist ein schöner Sonntag

Wieso denn nur die Pflicht sehen? Am Sonntag soll es wieder schön sonnig in Augsburg Stadt und Land werden. Verbinden Sie doch den Weg zur Wahlurne mit einem gemütlichen Sonntagsspaziergang mit der Familie. Auf dem Weg können Elternteile ihren Kindern nebenbei erklären, wieso die Wahl so wichtig ist und damit Vorbild sein. Und gegen einen Kaffee in der Sonne zur Belohnung hat sicherlich auch niemand was.

Den Wahlhelfern Arbeit geben

Ganz unter uns. Ist es nicht nett, auch einmal bei anderen für Arbeit zu sorgen, so wie es andere auch unter der Woche bei uns machen? Nutzen Sie also die Chance und geben Sie Ihrem örtlichen Wahlhelfer zu tun! Denn auch Ihre Stimme muss ausgezählt werden. Und bei den ein oder anderen Wahlhelfern gibt es sogar Kekse!

Auch ungültige Stimmen sagen etwas aus

Wir konnten Sie immer noch nicht dazu bringen, den Weg zur Wahlurne einzuschlagen? Macht nichts. Auch mit einem ungültigen Stimmzettel zeigen Sie Flagge. Zwar wird mit einer ungültigen Stimme das politische Ergebnis nicht beeinflusst. Aber: Eine hohe Zahl an ungültigen Stimmen zeigt der Politik, dass es die Parteien und Kandidaten wohl nicht geschafft haben, die breite Masse zu repräsentieren.

Wie auch immer Sie sich entscheiden. Sehen Sie die Wahl als das, was es ist: IHR RECHT, IN IHRER STADT MITZUBESTIMMEN! 

Kommentar von Sandra Hinzmann

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Grund genug, wählen zu gehen

Wahlrecht ist Wahlpflicht. Foto: Christian Schwier - Fotolia.com

Am Sonntag ist endlich Kommunalwahl. Fußgänger und Autofahrer werden dann nicht mehr alle 10 Meter von unzähligen Gesichtern voller leerer Versprechen angestarrt. Und auch die gegenseitigen Vorwürfe der Parteien haben dann – hoffentlich – ein Ende. Wir haben nicht nur einen Grund für Sie, wählen zu gehen.

Viele Bürger interessieren sich gar nicht für die Wahlen – vor allem die jüngeren Generationen – und prahlen sogar damit, nicht wählen zu gehen. Dabei kann nur immer wieder gesagt werden. Das Recht zur Wahl ist nicht selbstverständlich und mehr noch: eine Bürgerpflicht. Denn jede Stimme zählt. Bei knappen Umfragevorergebnissen macht eine Stimme mehr oder weniger oft den Tropfen auf den heißen Stein aus.

Ausreden gibt es nicht!

Und auch die Ausrede „Ich bin am Wahlsonntag eh nicht zu Hause“ zählt nicht. Denn die Briefwahl ist komfortabel und einfach für den Bürger gestaltet. Auch wer nicht weiß, wen er wählen soll, kann dennoch ein Kreuzchen setzen. Denn eine Info, über die Bürgermeisterkandidaten beispielsweise, ist schnell eingeholt. Auch auf unserem Portal stehen bereits zahlreiche Informationen zu den Bürgermeisterkandidaten.

Wir erklären, wieso es weder cool noch richtig ist, NICHT wählen zu gehen.

Sie entscheiden über die Zukunft der Stadt

Gerade bei der Kommunalwahl kann jeder Bürger mit seinem Kreuzchen mitentscheiden, wie es in seiner Stadt weitergehen soll. Denn die Kandidaten haben oft unterschiedliche Gestaltungsvorstellungen. Einer setzt sich eher für Kultur-, einer für Freizeitmöglichkeiten ein. Einer eher für ältere Generationen, eine anderer für die jüngeren Bürger. Hier zählt jede Stimme, wie die Zukunft der eigenen Stadt aussehen wird. Sie wollen ein Freiluftbad? Oder doch lieber Breitbandausbau? Sie können entscheiden!

Sie haben nicht nur eine Stimme

Von wegen „die eine Stimme zählt nicht“. Okay, bei der Wahl zum Bürgermeister können Sie eine Stimme abgeben. Aber bei der Kreistagswahl haben sie bis zu 70 Stimmen – je nach Landkreis. Und auch bei der Wahl der Markt-, Gemeinde- oder Stadträte haben Sie mehr Stimmen. Das überfordert Sie? Viele Gemeinden bieten online einen Probestimmzettel zum vorab üben an.{element_right}

Wahlrecht ist Wahlpflicht!

Nicht umsonst leben wir in einer Demokratie und nicht umsonst war es ein langer Weg dahin. Würde das Wahlrecht abgeschaffen werden, würden wir uns um einige Jahrhunderte zurückkatapultieren. Mit der geschaffenen Freiheit, wählen zu gehen, entwächst die Verantwortung, sich um das Land oder seine Stadt zu kümmern. Und dazu gehört es nun einmal mindestens, wenigstens zur Wahl zu gehen. Mehr verlangen wir erst einmal gar nicht.

Wahlprotest durch Kreuzchen setzen

Aus Protest nicht wählen zu gehen, funktioniert nicht. Denn hinter der Wahl steckt nicht nur das zukünftige Oberhaupt, sondern noch viel mehr? Beispielsweise wird nach der Wahl errechnet, welche Partei wie viel Wahlkampfkostenerstattung erhält. Der Betrag richtet sich nach dem prozentuellen Anteil aller Stimmen. Gehen Sie nicht wählen, zählt also auch die Stimme nicht! Sie möchten verhindern, dass fragwürdige Parteien Geld für ihren Wahlkampf erhalten? Dann gehen Sie wählen und setzen ihr Kreuzchen wo anders.

Wahlrecht ist Selbstbestimmung

Lassen Sie sich von fremden Menschen vorschreiben, wann Sie was essen dürfen oder welche Sendungen Sie im Fernseher anzusehen haben? Nein? Eben! Auch bei der Wahl ist es nicht anders. Oder möchten Sie es anderen überlassen, ob vielleicht schon morgen eine Problemmüllsammlung direkt neben Ihrer Haustüre errichtet wird?

Ein Wahlsonntag ist ein schöner Sonntag

Wieso denn nur die Pflicht sehen? Am Sonntag soll es wieder schön sonnig in Augsburg Stadt und Land werden. Verbinden Sie doch den Weg zur Wahlurne mit einem gemütlichen Sonntagsspaziergang mit der Familie. Auf dem Weg können Elternteile ihren Kindern nebenbei erklären, wieso die Wahl so wichtig ist und damit Vorbild sein. Und gegen einen Kaffee in der Sonne zur Belohnung hat sicherlich auch niemand was.

Den Wahlhelfern Arbeit geben

Ganz unter uns. Ist es nicht nett, auch einmal bei anderen für Arbeit zu sorgen, so wie es andere auch unter der Woche bei uns machen? Nutzen Sie also die Chance und geben Sie Ihrem örtlichen Wahlhelfer zu tun! Denn auch Ihre Stimme muss ausgezählt werden. Und bei den ein oder anderen Wahlhelfern gibt es sogar Kekse!

Auch ungültige Stimmen sagen etwas aus

Wir konnten Sie immer noch nicht dazu bringen, den Weg zur Wahlurne einzuschlagen? Macht nichts. Auch mit einem ungültigen Stimmzettel zeigen Sie Flagge. Zwar wird mit einer ungültigen Stimme das politische Ergebnis nicht beeinflusst. Aber: Eine hohe Zahl an ungültigen Stimmen zeigt der Politik, dass es die Parteien und Kandidaten wohl nicht geschafft haben, die breite Masse zu repräsentieren.

Wie auch immer Sie sich entscheiden. Sehen Sie die Wahl als das, was es ist: IHR RECHT, IN IHRER STADT MITZUBESTIMMEN! 

Kommentar von Sandra Hinzmann

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