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Großstadtsheriff Ullrich verlässt Augsburg
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Stadt Augsburg

Großstadtsheriff Ullrich verlässt Augsburg

Dr. Volker Ulrich, Foto: B4B SCHWABEN
Dr. Volker Ulrich, Foto: B4B SCHWABEN

12 Jahre lang war er im Augsburger Stadtrat, 1,5 Jahre als Ordnungsreferent tätig. Jetzt verlässt der ehemalige Großstadtsheriff Dr. Volker Ullrich die Stadt um sich neuen Herausforderungen zu stellen. Mit großer Unterstützung der Augsburger Bevölkerung.

Nach der Bundestagswahl am 22. September war klar: Dr. Volker Ullrich wird sein Amt als Ordnungsreferent aufgeben und in den Bundestag einziehen. Rund 59.000 Bürger wählten den CSU-Kandidaten per Direktmandat in den deutschen Bundestag. In seiner Verabschiedungsrunde blickte Dr. Volker Ullrich auf 12 Jahre Amtszeit im Stadtrat und 2,5 Jahre als Ordnungsreferent zurück. „Auf jeden Fall würde ich alles wieder genauso machen, obwohl wir in manchen Dingen unsere Stimme noch stärker erheben hätten müssen“, so Ullrich. „Die Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen war sehr gut“, betonte er, „In fast allen Belangen waren wir durch die Bank einer Meinung. Das bekräftigt mich natürlich in meinen Entscheidungen.“

„Ich habe mein Schicksal selbst gewählt“

Ab Mittwoch, 9. Oktober 2013, um Schlag Mitternacht gibt Ullrich sein Amt als Ordnungsreferent ab. Denn ab dann beginnt offiziell seine neue Tätigkeit als Bundestagsabgeordneter. Der geplante Ausschuss musste deshalb abgesagt werden. „Das ist zwar schade, aber ich habe mein Schicksal ja selbst gewählt“, scherzte der Augsburger Ordnungsreferent. Für ihn zählte die während seiner Zeit als Ordnungsreferent die Devise, dass die Bürger stets sicher sein und sich sicher fühlen müssen, dennoch sollten die Bürger „leben und leben lassen“. Ein Dauerbrenner während seiner Amtszeit war sicher das Thema „Maxstraße“. Einige sagten voraus, dass auch Dr. Volker Ullrich diese Aufgabe nicht meistern könnte, böse Zungen wünschten ihm sogar das Amtsende mit diesem heiklen Thema.

Problemfall Maxstraße wurde nicht gelöst, aber gemindert

Das Problem Maxstraße besteht zwar nach wie vor, trotzdem haben sich die Zustände dort verbessert: Die Beschwerdeschreiben der Anwohner sind zurückgegangen und auch die Verkehrsüberwachung ist entspannter. Die Polizeipräsenz solle weiterhin bestehen bleiben, verspricht Ullrich. Nur so können die Kriminalität weiter eingedämmt werden. Die Vorkommnisse der letzten drei Wochen erschüttern auch ihn. „Auch ich bin über die kriminellen Vorfälle schockiert. Es gibt aber keinen Grund zur Beunruhigung. Die Bürger sind zu jeder Zeit in jedem Stadtteil sicher. Die Kriminalitätsrate ist stark zurückgegangen. Solche einzelnen Vorfälle schockieren da natürlich umso mehr“, äußert sich Ullrich. Er gibt an, dass auch weiterhin die Polizeipräsenz zu Fuß und in den Stadtteilen verstärkt werden soll. Momentan wird für Präventivmaßnahmen nur 1 Euro pro Jahr und Bürger ausgegeben werden, das soll sich ändern.

Ullrich schafft Vorreiterrolle für Augsburg

Auch auf die Verbesserung im Bürgeramt ist er stolz. Mit 10 zusätzlichen Vollzeitstellen konnte das Serviceniveau im Bürgeramt deutlich erhöht werden. Die Umstellung auf das Onlineverfahren verkürzte die Wartezeiten für die Bürger erheblich.  Mit der Abschaffung der Straßenprostitution, der Sperrstunde für Spielstätten und der Verkaufseinschränkung starker Alkoholika an Tankstellen nimmt Augsburg bundesweit eine Vorreiterrolle ein. Darauf kann Ullrich natürlich stolz sein. Dennoch gibt es noch viel Handlungsbedarf. Das große Geld für die Stadtmarktsanierung fehlte bisher, auch die Feuerwehr in Göggingen braucht mehr Gelder – allein für den Fuhrpark werden jährlich rund 800.000 Euro benötigt.

Ullrich ist nicht aus der Welt

Wie es jetzt weiter geht, muss der Stadtrat entscheiden. Stadtrat Rainer Schaal wird auf jeden Fall nicht die Komplettvertretung für das Ordnungsamt übernehmen. Vorläufig wird es mehrere Vertreter für die verschiedenen Bereiche geben. Wie es dann mit dem Ordnungsreferat weiter geht, entscheidet sich nach der Kommunalwahl. Seinem Nachfolger wünscht Dr. Volker Ullrich eine klare Linie für dessen Amtszeit sowie ein gutes Einfühlungsvermögen für die Belange der Bürger. „Außerdem bin ich ja nicht aus der Welt. Ich bin immer noch für Fragen aller Art zu erreichen“, so Ullrich. 

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