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Greif Mietwäsche hat einen Wasserstoff-Lkw vorgestellt. Präsentiert wurde das Fahrzeug auf der Zukunftskonferenz Wasserstoff in Augsburg. Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich um einen umgebauten Standard-Lkw, der technisch in einen H₂-Lkw umgebaut wurde. Der Lkw wird mit 100 Prozent grünem Wasserstoff betrieben. Grüner Wasserstoff wird vollständig aus erneuerbaren Energien hergestellt. Beim Betrieb entstehen keine Abgase, denn als Emission tritt ausschließlich Wasserdampf aus. Das Unternehmen ordnet den Einsatz des Fahrzeugs seinem Net-Zero-Ziel zu und bezeichnet ihn als Beitrag zur Dekarbonisierung des Schwerlastverkehrs. Künftig soll der Lkw Kunden im Raum Augsburg mit frischer Wäsche beliefern.
Das Fahrzeug verfügt über sechs integrierte Tanks mit einer Speicherkapazität von insgesamt 30 Kilogramm Wasserstoff. Bei einem Verbrauch von rund 6 Kilogramm pro 100 Kilometer ergibt sich eine Reichweite von etwa 450 bis 500 Kilometern. Die Betankung dauert nach Unternehmensangaben zwischen 10 und 15 Minuten. Damit ist sie schneller als das Laden eines batterieelektrischen Lkw und erfolgt geräuscharm.
Greif Mietwäsche verfolgt nach eigenen Angaben einen technologieoffenen Ansatz in der Weiterentwicklung seiner Logistik. Wasserstoff wird dabei als zentraler Baustein eingeordnet. Der Einsatz des H₂-Lkw ergänzt den bereits laufenden Ausbau der E‑Lkw‑Flotte des Familienunternehmens und soll zur weiteren Reduktion des CO₂-Fußabdrucks beitragen.
Martin Greif, einer der beiden geschäftsführenden Brüder von Greif Mietwäsche, verweist auf die strategischen Ziele. „Aufgrund unseres selbst gesetzten Nachhaltigkeitsziels suchen wir fortlaufend und proaktiv nach Alternativen zu herkömmlichen fossilen Technologien. Ich bin stolz, dass wir mit dem Einsatz eines Wasserstoff-Lkws wieder einmal eine Vorreiterrolle im Klimaschutz einnehmen“, erklärt Greif abschließend.