Die besten Landwirte Deutschlands

Gablinger Landwirt unter den Finalisten des CeresAward

Andreas Kratzer, Manager und Landwirt aus Gablingen. Foto: Philipp Ledényi für dlz agrarmagazin
Am 11. Oktober ist es soweit: Die Auszeichnung zum „Landwirt des Jahres“ wird im Rahmen der „Nacht der Landwirtschaft“ verliehen. Unter den Finalisten für den CeresAward ist auch Andreas Kratzer, Manager aus Gablingen.

Ob er den Titel „Landwirt des Jahres“ oder den Sieg in der Kategorie „Manager“ davontragen wird, das wird auf der Preisverleihung in Berlin verkündet. Das Event gilt als Branchentreff ersten Rangs, zu der die Veranstalter rund 350 Gäste erwarten. Neben Schirmherrn Joachim Rukwied, Präsident des Deutscher Bauernverbands (DBV), werden Vertreter der Bundespolitik sowie Gäste aus der Agrarwirtschaft und der mit ihr verbundenen Branchen erwartet.   

Innovative Vertriebswege

Mit Andreas Kratzer ist auch ein bayerisch-schwäbischer Landwirt unter den Finalisten. Angefangen hatte seine Laufbahn, als der gelernte Landwirtschaftsmeister nach seiner Ausbildung mehr Verantwortung im elterlichen Betrieb übernahm. Nach der Betriebsübergabe 1995 intensivierte er dann die Direktvermarktung. Für seine Idee, die Eier und selbst produzierten Nudeln online über „eishop“ zu vermarkten, gewann der 46-Jährige 2007 sogar den CMA-Ideenpreis Viktus. Heute stellt die Direktvermarktung der selbsterzeugten Eier von seinen 3.000 Hühnern sowie die daraus jährlich erzeugten 50 Tonnen Nudeln ein wesentliches Standbein seines Betriebes dar. Erst vor kurzem hat Kratzer beim Online-Versandhändler Amazon über amazon prime now einen neuen Vertriebsweg erschlossen.

Gablinger Landwirt auf Investorensuche

Derzeit sucht Kratzer private Investoren, um in die Freilandhaltung für 6.000 Legehennen zu investieren. Die Investitionssumme plus Zins schüttet Kratzer in Naturalien, in Form eines jährlichen Einkaufsrabattes von fünf Prozent, aus. „Die Kunden können so auch festlegen, wie sie die Eier produziert haben möchten“, so Kratzer. Mit drei Familienmitgliedern sowie neun Angestellten bewirtschaftet Kratzer 14 Hektar Nutzfläche und zwölf Hektar Wald. Vor acht Jahren errichtete er außerdem zusammen mit seiner Frau einen modernen Aktivstall für 14 Pensionspferde. Das Holz aus dem Wald nutzt er unter anderem als Hackschnitzel für die eigene Energieversorgung. Außerdem ist das Dach des Pferdestalles ist mit einer 30 Kilowatt-Solaranlage ausgestattet.

Über den Ceres Award

Seit vier Jahren würdigt dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag mit dem CeresAward Landwirte, die Außergewöhnliches leisten und täglich nachhaltig für Mitmenschen, Tiere und Umwelt wirtschaften. Neben einem Gesamtsieger werden Sieger in den elf Einzelkategorien Ackerbauer, Biolandwirt, Energielandwirt, Fleischrinderhalter, Geflügelhalter, Geschäftsidee, Junglandwirt, Manager, Milchviehhalter, Schweinehalter und Unternehmer ausgelobt. Als Preisgeld erhält der Gesamtsieger 10.000 Euro für ein Projekt seiner Wahl, welches das Ansehen der Landwirtschaft fördert. Hauptsponsor DEUTZ-FAHR stiftet zudem 50 Einsatzstunden mit einem Schlepper aus der aktuellen Serie. Die Sieger der Einzelkategorien erhalten jeweils ein Preisgeld von 1.000 Euro, um ihren Sieg mit Familie, Freunden und Mitarbeitern zu feiern. 

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Ob er den Titel „Landwirt des Jahres“ oder den Sieg in der Kategorie „Manager“ davontragen wird, das wird auf der Preisverleihung in Berlin verkündet. Das Event gilt als Branchentreff ersten Rangs, zu der die Veranstalter rund 350 Gäste erwarten. Neben Schirmherrn Joachim Rukwied, Präsident des Deutscher Bauernverbands (DBV), werden Vertreter der Bundespolitik sowie Gäste aus der Agrarwirtschaft und der mit ihr verbundenen Branchen erwartet.   

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Mit Andreas Kratzer ist auch ein bayerisch-schwäbischer Landwirt unter den Finalisten. Angefangen hatte seine Laufbahn, als der gelernte Landwirtschaftsmeister nach seiner Ausbildung mehr Verantwortung im elterlichen Betrieb übernahm. Nach der Betriebsübergabe 1995 intensivierte er dann die Direktvermarktung. Für seine Idee, die Eier und selbst produzierten Nudeln online über „eishop“ zu vermarkten, gewann der 46-Jährige 2007 sogar den CMA-Ideenpreis Viktus. Heute stellt die Direktvermarktung der selbsterzeugten Eier von seinen 3.000 Hühnern sowie die daraus jährlich erzeugten 50 Tonnen Nudeln ein wesentliches Standbein seines Betriebes dar. Erst vor kurzem hat Kratzer beim Online-Versandhändler Amazon über amazon prime now einen neuen Vertriebsweg erschlossen.

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Derzeit sucht Kratzer private Investoren, um in die Freilandhaltung für 6.000 Legehennen zu investieren. Die Investitionssumme plus Zins schüttet Kratzer in Naturalien, in Form eines jährlichen Einkaufsrabattes von fünf Prozent, aus. „Die Kunden können so auch festlegen, wie sie die Eier produziert haben möchten“, so Kratzer. Mit drei Familienmitgliedern sowie neun Angestellten bewirtschaftet Kratzer 14 Hektar Nutzfläche und zwölf Hektar Wald. Vor acht Jahren errichtete er außerdem zusammen mit seiner Frau einen modernen Aktivstall für 14 Pensionspferde. Das Holz aus dem Wald nutzt er unter anderem als Hackschnitzel für die eigene Energieversorgung. Außerdem ist das Dach des Pferdestalles ist mit einer 30 Kilowatt-Solaranlage ausgestattet.

Über den Ceres Award

Seit vier Jahren würdigt dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag mit dem CeresAward Landwirte, die Außergewöhnliches leisten und täglich nachhaltig für Mitmenschen, Tiere und Umwelt wirtschaften. Neben einem Gesamtsieger werden Sieger in den elf Einzelkategorien Ackerbauer, Biolandwirt, Energielandwirt, Fleischrinderhalter, Geflügelhalter, Geschäftsidee, Junglandwirt, Manager, Milchviehhalter, Schweinehalter und Unternehmer ausgelobt. Als Preisgeld erhält der Gesamtsieger 10.000 Euro für ein Projekt seiner Wahl, welches das Ansehen der Landwirtschaft fördert. Hauptsponsor DEUTZ-FAHR stiftet zudem 50 Einsatzstunden mit einem Schlepper aus der aktuellen Serie. Die Sieger der Einzelkategorien erhalten jeweils ein Preisgeld von 1.000 Euro, um ihren Sieg mit Familie, Freunden und Mitarbeitern zu feiern. 

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