Stadtwerke Augsburg Holding GmbH

Fusion: „Die Stadtwerke geben nichts her!“

Klaus-Peter Dietmayer (Mitte) betont: „Die Stadtwerke geben nichts her!“ Foto: B4B SCHWABEN

Im Bezug auf die geplante Fusion der Stadtwerke Augsburg (swa) mit erdgas schwaben wird weiterhin wild diskutiert. Klaus-Peter Dietmayer, Geschäftsführer der swa und von erdgas schwaben, betont, dass die öffentliche Diskussion derzeit völlig an den Tatsachen vorbei geht.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

In der Diskussion um eine mögliche Fusion der Energiesparte der Stadtwerke Augsburg (swa) mit erdgas schwaben betont Geschäftsführer Klaus-Peter Dietmayer, dass durch diesen Schritt beide Unternehmen gewinnen. „Wenn jetzt wild spekuliert wird, was die Stadtwerke im Falle einer Fusion alles hergeben müssten, so geht das an den Tatsachen völlig vorbei“, so Dietmayer, „die Stadtwerke geben nichts her. Durch die mögliche Zusammenlegung entsteht ein neues, größeres und wesentlich schlagkräftigeres Versorgungsunternehmen.“

Spekulationen verunsichern die Bürger und schaden der Stadt

Eine Fusion bedeutet für die Zukunft eine höchst mögliche Versorgungssicherheit. „Die Gewinner sind die Bürger in Stadt und Region“, erklärt Dietmayer, „denn klar ist, dass wir wegen der gravierenden Veränderungen im Energiemarkt handeln müssen.“ Dietmayer nimmt damit auch Stellung zu öffentlichen Spekulationen von Mitgliedern des Stadtrats. Dort war im nicht öffentlichen Teil der jüngsten Sitzung am Donnerstag ein Bericht zum Zwischenstand der Machbarkeitsstudie zu Kooperationsmöglichkeiten beider Unternehmen gegeben worden. „Es wurde ausdrücklich ein Zwischenbericht gegeben“, so Dietmayer, „jetzt einzelne Aspekte oder Zahlen dieses Zwischenstandes in falsche Zusammenhänge zu setzen und wilde Spekulationen anzustellen, verunsichert die Bürger und schadet den Unternehmen und ihren Mitarbeitern.“ Derzeit ist die Ausarbeitung der Marchbarkeitsstudie in der letzten Phase. Sie ist die Grundlage für die Entscheidung des Stadtrats. „Nach Ostern wird die Machbarkeitsstudie fertig sein und den Fraktionen zugeleitet“, berichtet Dietmayer.

Stadtwerke bringen bei Fusion lediglich Energiesparte ein

„Sollte es zur Fusion kommen, so geht erdgas schwaben mit ihren Gesellschaften in dem neuen Unternehmen auf, die Stadtwerke bringen ihre Energiesparte ein“, so Dietmayer. Außerdem sollen die Netzgesellschaften der beiden Unternehmen ebenfalls in einer gemeinsamen neuen Netzgesellschaft zusammengeführt werden. Darin sind dann über 2.000 Kilometer Stromnetz, rund 1.000 Kilometer Erdgasleitungen und knapp 150 Kilometer Fernwärme-Netz der swa enthalten. Diese werden mit über 6.000 Kilometer Erdgas-Netz und rund 23 Kilometer Nah- und Fernwärmenetz von erdgas schwaben gebündelt.

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Stadt behält nach der Fusion 70 Prozent der Anteile

„Eine enge Kooperation bis hin zur Fusion macht aus Sicht beider Unternehmen Sinn“, sagt Dietmayer. Schließlich sind swa und erdgas schwaben schon heute eng verwoben: Die Stadtwerke sind mit 35,1 Prozent an erdgas schwaben beteiligt. Etwa 64,9 Prozent hält die Thüga, ein Zusammenschluss aus rund 100 kommunalen Stadtwerken. An einem möglicherweise neuen, fusionierten Unternehmen werden die Stadtwerke rund 70 Prozent, die Thüga etwa 30 Prozent der Anteile halten. „Diese Aufteilung ist das Ergebnis der Bewertungen der beiden Unternehmen durch unabhängige Prüfer“, so Dietmayer, „entsprechend der aktuellen Anteilswerte werden die Anteile von Stadt Augsburg und Thüga an einem neuen Unternehmen festgelegt.“

Höhere Gewinne durch Fusion erwartet

Nach dem gleichen Schlüssel werden die Gewinne eines fusionierten Unternehmens aufgeteilt. Diese werden wegen des Einsparpotenzials für beide Partner höher sein als heute. „Wenn wir zum Beispiel in größeren Mengen und damit preiswerter Material oder Strom einkaufen können oder nur noch eine statt zwei Abrechnungssysteme brauchen, ist das unterm Strich für alle ein Gewinn. Das schafft Spielraum für notwendige Investitionen und sichert die Arbeitsplätze“, erklärt Dietmayer.

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In der Diskussion um eine mögliche Fusion der Energiesparte der Stadtwerke Augsburg (swa) mit erdgas schwaben betont Geschäftsführer Klaus-Peter Dietmayer, dass durch diesen Schritt beide Unternehmen gewinnen. „Wenn jetzt wild spekuliert wird, was die Stadtwerke im Falle einer Fusion alles hergeben müssten, so geht das an den Tatsachen völlig vorbei“, so Dietmayer, „die Stadtwerke geben nichts her. Durch die mögliche Zusammenlegung entsteht ein neues, größeres und wesentlich schlagkräftigeres Versorgungsunternehmen.“

Spekulationen verunsichern die Bürger und schaden der Stadt

Eine Fusion bedeutet für die Zukunft eine höchst mögliche Versorgungssicherheit. „Die Gewinner sind die Bürger in Stadt und Region“, erklärt Dietmayer, „denn klar ist, dass wir wegen der gravierenden Veränderungen im Energiemarkt handeln müssen.“ Dietmayer nimmt damit auch Stellung zu öffentlichen Spekulationen von Mitgliedern des Stadtrats. Dort war im nicht öffentlichen Teil der jüngsten Sitzung am Donnerstag ein Bericht zum Zwischenstand der Machbarkeitsstudie zu Kooperationsmöglichkeiten beider Unternehmen gegeben worden. „Es wurde ausdrücklich ein Zwischenbericht gegeben“, so Dietmayer, „jetzt einzelne Aspekte oder Zahlen dieses Zwischenstandes in falsche Zusammenhänge zu setzen und wilde Spekulationen anzustellen, verunsichert die Bürger und schadet den Unternehmen und ihren Mitarbeitern.“ Derzeit ist die Ausarbeitung der Marchbarkeitsstudie in der letzten Phase. Sie ist die Grundlage für die Entscheidung des Stadtrats. „Nach Ostern wird die Machbarkeitsstudie fertig sein und den Fraktionen zugeleitet“, berichtet Dietmayer.

Stadtwerke bringen bei Fusion lediglich Energiesparte ein

„Sollte es zur Fusion kommen, so geht erdgas schwaben mit ihren Gesellschaften in dem neuen Unternehmen auf, die Stadtwerke bringen ihre Energiesparte ein“, so Dietmayer. Außerdem sollen die Netzgesellschaften der beiden Unternehmen ebenfalls in einer gemeinsamen neuen Netzgesellschaft zusammengeführt werden. Darin sind dann über 2.000 Kilometer Stromnetz, rund 1.000 Kilometer Erdgasleitungen und knapp 150 Kilometer Fernwärme-Netz der swa enthalten. Diese werden mit über 6.000 Kilometer Erdgas-Netz und rund 23 Kilometer Nah- und Fernwärmenetz von erdgas schwaben gebündelt.

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Stadt behält nach der Fusion 70 Prozent der Anteile

„Eine enge Kooperation bis hin zur Fusion macht aus Sicht beider Unternehmen Sinn“, sagt Dietmayer. Schließlich sind swa und erdgas schwaben schon heute eng verwoben: Die Stadtwerke sind mit 35,1 Prozent an erdgas schwaben beteiligt. Etwa 64,9 Prozent hält die Thüga, ein Zusammenschluss aus rund 100 kommunalen Stadtwerken. An einem möglicherweise neuen, fusionierten Unternehmen werden die Stadtwerke rund 70 Prozent, die Thüga etwa 30 Prozent der Anteile halten. „Diese Aufteilung ist das Ergebnis der Bewertungen der beiden Unternehmen durch unabhängige Prüfer“, so Dietmayer, „entsprechend der aktuellen Anteilswerte werden die Anteile von Stadt Augsburg und Thüga an einem neuen Unternehmen festgelegt.“

Höhere Gewinne durch Fusion erwartet

Nach dem gleichen Schlüssel werden die Gewinne eines fusionierten Unternehmens aufgeteilt. Diese werden wegen des Einsparpotenzials für beide Partner höher sein als heute. „Wenn wir zum Beispiel in größeren Mengen und damit preiswerter Material oder Strom einkaufen können oder nur noch eine statt zwei Abrechnungssysteme brauchen, ist das unterm Strich für alle ein Gewinn. Das schafft Spielraum für notwendige Investitionen und sichert die Arbeitsplätze“, erklärt Dietmayer.

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