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Ford wird drittgrößter Kunde von Faurecia
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Faurecia

Ford wird drittgrößter Kunde von Faurecia

 Yann Delabrière, Chairman und CEO, Foto: Faurecia

In Nordamerika die Nummer eins für Innenraumsysteme werden, das will Faurecia. Jetzt übernimmt das Unternehmen die Sparte Automobilinnenraum von Ford/ACH in Saline, Michigan (USA). Die Übernahme ist nicht das einzigste, was Faurecia zu verkünden hat.

Faurecia will in Nordamerika wachsen. Im Rahmen dieser Strategie erwarb Faurecia nun das Werk für Innenraumkomponenten in Saline, Michigan, das derzeit von der Automotive Components Holdings, LLC (ACH) betrieben wird. Hier wird der Innenraum von Ford gefertigt. Faurecia und die Ford Motor Company verbindet eine jahrelange Partnerschaft. Mit dem Erwerb des Werks will Faurecia, weltweit bereits führender Anbieter von Komponenten für Innenraumsysteme, in Nordamerika zur Nummer 1 für Innenraumraumsysteme werden. Stichtag für die Übernahme des Standorts Saline ist der 1. Juni 2012.

Faurecia verfolgt Ziele

Das von Faurecia zu akquirierende Werk in Saline erzielt mit Cockpit-Modulen, Instrumententafeln, Türverkleidungen und Mittelkonsolen für zwölf Fahrzeugprogramme, die in acht Fordwerken in ganz Nordamerika montiert werden, einen Jahresumsatz von 835 Millionen Euro. Mit dieser Akquisition verfolgt Faurecia das Ziel, nach den Vorgaben des Faurecia Excellence System für die effiziente Produktion, eine neue optimierte Betriebseinheit zu schaffen.

Der Erwerb war nur der erste Streich

Parallel zum Erwerb von Saline wird Faurecia ein neues Joint-Venture mit Rush Group Ltd. eingehen. Sie gehört zur Rush Group und damit zu einem der größten Unternehmen in ganz Nordamerika, welches sich in Hand von amerikanischen Ureinwohnern und unter weiblicher Führung befindet. Das Joint-Venture namens Detroit Manufacturing Systems (DMS) wird in einer neuen Anlage in Detroit Innenausstattungskomponenten im Spritzgussverfahren und Just-in-Sequence herstellen und montieren. Faurecia bringt, mit 45 % des Kapitals, sein Know-how in Technik und Herstellung in das Joint-Venture ein, die Rush Group wird die Mehrheit des Kapitals halten und das Management von DMS übernehmen. Das Saline-Werk wird sich daher in Zukunft auf Kerntechnologien wie Spritzguss, Hautverkleidung und Schaumstoffverarbeitung konzentrieren und jährlich Umsätze von annähernd 300 Millionen Euro erwirtschaften. Dieses Abkommen wird keinen signifikanten Einfluss auf Verschuldung oder Liquidität von Faurecia haben. Der Transfer von Aktivitäten in das DMS-Werk wird diesen Sommer beginnen.

Langfristige Partnerschaften

Durch diese Akquisition wird die Ford Motor Company zu Faurecias drittgrößtem Kunden. Damit verstärkt Faurecia seine Position innerhalb von Ford’s Aligned Business Framework (ABF), dem Faurecia seit Juni 2009 angehört. Die Unternehmen des ABF gehen langfristige Partnerschaften mit Ford ein, um die Zusammenarbeit zu verstärken und gemeinsam die Rentabilität zu verbessern und die technische Entwicklung zu fördern.

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