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FCA und viagogo: Das Ende einer Partnerschaft
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Kommentar von Sandra Hinzmann

FCA und viagogo: Das Ende einer Partnerschaft

 Der FCA und viagogo gehen künftig getrennte Wege. Foto: Martin Kluger

Viel Diskussionsstoff gab es um die Partnerschaft zwischen dem FCA und viagogo. Jetzt wurde die Partnerschaft mit Europas größten Tickethändler beendet.

von Sandra Hinzmann, Online-Redaktion

In gegenseitigem Einvernehmen wurde die Partnerschaft mit Tickethändler viagogo beendet, heißt es auf der Homepage des Augsburger Bundeserstligisten FC Augsburg. Viele Fans werden jetzt wohl aufatmen. Seit der Zusammenarbeit in der Saison 2012/2013 gab es reichlich Zündstoff seitens der FCA-Fans. Von Abzocke durch  die Viagogo AG war die Rede, denn der Tickethändler ließ sich den Verkauf der Karten teils recht teuer bezahlen. Kartenbesitzern ist es rechtlich nur auf viagogo möglich, Tickets für die Fußballspiele über dem Originalpreis zu verkaufen. Für viele Fans war das zu viel, eine außerordentliche Mitgliederversammlung wurde im vergangenen August einberufen, bei der die Kooperation mit viagogo scharf angegriffen wurde.

Einvernehmliche Trennung oder Druck der Fans?

Seitens des FC Augsburg wurden die Fans besänftigt. Man prüfe die Vorwürfe und entscheide dann über den weiteren Verlauf, hieß es damals. Jetzt steht fest: Die Zusammenarbeit mit dem umstrittenen Tickethändler viagogo ist Geschichte. Anscheinend haben sich beide Unternehmen im Guten getrennt. „Wir befanden uns nach der letzten Saison mit den Verantwortlichen von viagogo in guten Gesprächen und sind letztlich aber zu dem Entschluss gekommen, die Partnerschaft in gegenseitigem Einverständnis zu beenden“, erklärt Peter Bircks, Geschäftsführer des FC Augsburg.

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsich ist viagogo auf den Fersen

Für die Fans heißt es jetzt: Ticket haben oder eben nicht haben. Die Möglichkeit, völlig überteuerte Karten auf der schon nahezu „Schwarzmarktplattform“ Viagogo zu ergattern, fällt erst einmal weg. Rechtlich gesehen ist das für den FCA gar keine schlechte Partie, denn viagogo schlägt sich laut Wall Street Journal aktuell mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht herum. Wörter wie Geldwäsche, versteckte Bilanzen und fehlende Lizenzen werden in dem Bericht von Wall Street Journal genannt. Zahlreiche Bundesligisten haben ihre Verträge mit der Viagogo AG vorzeitig beendet.

Für die laufende Bundeligasaison gibt es jetzt also einen Diskussionspunkt weniger für die Fans. Jetzt geht es wieder in erster Linie um die sportliche Leistung der Spieler und die Fehlentscheidungen der Schiedsrichter.

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