Blickpunkt #Kommunalwahl2014

Dr. Kurt Gribl bleibt Oberbürgermeister in Augsburg

© Dr. Kurt Gribl

Mit Spannung wurden die Ergebnisse der Kommunalwahl in Augsburg erwartet. Wer wird Oberbürgermeister in Augsburg? Jetzt ist es offiziell: Dr. Kurt Gribl bleibt der Mann, der in Augsburg für die nächsten sechs Jahre das Sagen hat.

Hier kommen Sie zum Portrait von Dr. Kurt Gribl.

Als am Sonntag die Wahllokale um 18 Uhr schlossen, war nach den ersten Hochzählungen klar: Dr. Kurt Gribl hat es wieder geschafft. Für weitere sechs Jahre bleibt er Oberbürgermeister der Stadt Augsburg. Entgegen aller Prognosen war dieses Mal keine Stichwahl nötig. Auch die anderen Ergebnisse der Kommunalwahl 2014 wurden zu Recht mit Spannung erwartet.

Die Kandidaten und ihre Resultate

Zur Wahl des Oberbürgermeisters standen außerdem Dr. Stefan Kiefer (SPD), Peter Grab (Pro Augsburg), Volker Schafitel (Freie Wähler), Alexander Süßmaier (Die Linke), Reiner Erben (Die Grünen), Markus Arnold (FDP), Christian Pettinger (ÖDP) und Thomas Lis (AfD). Sie alle kämpften um die Stimmen der Augsburger. Insbesondere Dr. Kurt Gribl (CSU) und Dr. Stefan Kiefer (SPD) lieferten sich dabei ein erbittertes Duell. Den Gewinner kennen bereits alle, doch auch die erzielten Ergebnisse der anderen Kandidaten sind interessant: Dr. Stefan Kiefer erzielte für seine Partei immerhin starke 28 Prozent der Stimmen. Verlierer des Abends war Markus Arnold – mit nur 0,6 Prozent der Stimmen lag er bei den Oberbürgermeisterkandidaten abgeschlagen auf dem letzten Platz. Peter Grab erzielte 3,5 Prozent – auch er dürfte enttäuscht sein. Volker Schafitel bekam 2,7 Prozent, Alexander Süßmaier 1,9 Prozent, Reiner Erben 6,4 Prozent und Christian Pettinger 1,1 Prozent. Thomas Lis erzielte 3,8 Prozent – kein schlechtes Ergebnis für die AfD.

Rückblick auf die Augsburger Politik

Mitnichten sind die politischen und gesellschaftlichen Verdienste der vergangenen Jahre rund um die Stadt Augsburg nur den Oberbürgermeistern zu verdanken. Maßgeblich ist beispielsweise auch die Arbeit des Stadtrates, die das Stadtbild Augsburgs prägt. Dennoch wollen wir einen kurzen Rückblick auf die Oberbürgermeister der letzten Jahrzehnte wagen. 2002 trat Paul Wengert für die SPD zum Amt des Oberbürgermeisters an und wurde von den Augsburgern gewählt. Wengerts farbenfrohe „Regenbogen-Koalition“ bestand aus der SPD, den Grünen, der FBU, den Freien Wählern und der ÖPD. Zu den nachhaltigen Projekten der damaligen Regierung zählte der Bau der Impuls Arena, sowie der Bau der B17. 2008 wurde Dr. Kurt Gribl zum Oberbürgermeister Augsburgs gewählt und schlug den damaligen Kandidaten und Amtsinhaber Wengert mit 44,3 Prozent zu 40,6 Prozent der Stimmen. Die folgende Stichwahl gewann Gribl überragend. Als gelernter Jurist kam Kurt Gribl als Quereinsteiger zur CSU: Gribl war zum Zeitpunkt des Wahlantritts noch parteilos - bei der Wahl trat er als „Mister X“ dennoch für die CSU an. Im Stadtrat regiert Gribl seit seinem damaligen Wahlsieg in einer Koalition mit der 2008 erstmals angetretenen Bürgergruppierung „Pro Augsburg“ sowie den Freien Wählern Bayern.

Gribls Pläne für Augsburg

Seine Partei ist oft zerstritten, sein Koalitionspartner geht gerne seinen eigenen Weg. Dennoch hat Dr. Kurt Gribl große Pläne für Augsburg. Der Umbau der Innenstadt ist weit voran geschritten. Nun steht die überregionale Verkehrsanbindung an. Die eigenständige Positionierung Augsburgs im inner-bayerischen Wettbewerb mit Nürnberg, Ingolstadt, Regensburg und Würzburg ist ebenfalls im Fokus von Gribls Programm. Gribl will Augsburg stärken und dabei für den Wirtschaftsstandort mitwerben: „Wichtig sind für Gewerbetreibende speziell die Netzwerkarbeit und der Ausbau der Infrastruktur. Wir müssen uns um einen gesunden Mix aus harten und weichen Standortfaktoren bemühen, denn die Selbstständigen stellen das Rückgrat der Wirtschaft dar.“ Die Augsburger erwarten seine neue Amtszeit zu Recht mit Spannung.

Hier kommen Sie zum Portrait von Dr. Kurt Gribl.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Blickpunkt #Kommunalwahl2014

Dr. Kurt Gribl bleibt Oberbürgermeister in Augsburg

© Dr. Kurt Gribl

Mit Spannung wurden die Ergebnisse der Kommunalwahl in Augsburg erwartet. Wer wird Oberbürgermeister in Augsburg? Jetzt ist es offiziell: Dr. Kurt Gribl bleibt der Mann, der in Augsburg für die nächsten sechs Jahre das Sagen hat.

Hier kommen Sie zum Portrait von Dr. Kurt Gribl.

Als am Sonntag die Wahllokale um 18 Uhr schlossen, war nach den ersten Hochzählungen klar: Dr. Kurt Gribl hat es wieder geschafft. Für weitere sechs Jahre bleibt er Oberbürgermeister der Stadt Augsburg. Entgegen aller Prognosen war dieses Mal keine Stichwahl nötig. Auch die anderen Ergebnisse der Kommunalwahl 2014 wurden zu Recht mit Spannung erwartet.

Die Kandidaten und ihre Resultate

Zur Wahl des Oberbürgermeisters standen außerdem Dr. Stefan Kiefer (SPD), Peter Grab (Pro Augsburg), Volker Schafitel (Freie Wähler), Alexander Süßmaier (Die Linke), Reiner Erben (Die Grünen), Markus Arnold (FDP), Christian Pettinger (ÖDP) und Thomas Lis (AfD). Sie alle kämpften um die Stimmen der Augsburger. Insbesondere Dr. Kurt Gribl (CSU) und Dr. Stefan Kiefer (SPD) lieferten sich dabei ein erbittertes Duell. Den Gewinner kennen bereits alle, doch auch die erzielten Ergebnisse der anderen Kandidaten sind interessant: Dr. Stefan Kiefer erzielte für seine Partei immerhin starke 28 Prozent der Stimmen. Verlierer des Abends war Markus Arnold – mit nur 0,6 Prozent der Stimmen lag er bei den Oberbürgermeisterkandidaten abgeschlagen auf dem letzten Platz. Peter Grab erzielte 3,5 Prozent – auch er dürfte enttäuscht sein. Volker Schafitel bekam 2,7 Prozent, Alexander Süßmaier 1,9 Prozent, Reiner Erben 6,4 Prozent und Christian Pettinger 1,1 Prozent. Thomas Lis erzielte 3,8 Prozent – kein schlechtes Ergebnis für die AfD.

Rückblick auf die Augsburger Politik

Mitnichten sind die politischen und gesellschaftlichen Verdienste der vergangenen Jahre rund um die Stadt Augsburg nur den Oberbürgermeistern zu verdanken. Maßgeblich ist beispielsweise auch die Arbeit des Stadtrates, die das Stadtbild Augsburgs prägt. Dennoch wollen wir einen kurzen Rückblick auf die Oberbürgermeister der letzten Jahrzehnte wagen. 2002 trat Paul Wengert für die SPD zum Amt des Oberbürgermeisters an und wurde von den Augsburgern gewählt. Wengerts farbenfrohe „Regenbogen-Koalition“ bestand aus der SPD, den Grünen, der FBU, den Freien Wählern und der ÖPD. Zu den nachhaltigen Projekten der damaligen Regierung zählte der Bau der Impuls Arena, sowie der Bau der B17. 2008 wurde Dr. Kurt Gribl zum Oberbürgermeister Augsburgs gewählt und schlug den damaligen Kandidaten und Amtsinhaber Wengert mit 44,3 Prozent zu 40,6 Prozent der Stimmen. Die folgende Stichwahl gewann Gribl überragend. Als gelernter Jurist kam Kurt Gribl als Quereinsteiger zur CSU: Gribl war zum Zeitpunkt des Wahlantritts noch parteilos - bei der Wahl trat er als „Mister X“ dennoch für die CSU an. Im Stadtrat regiert Gribl seit seinem damaligen Wahlsieg in einer Koalition mit der 2008 erstmals angetretenen Bürgergruppierung „Pro Augsburg“ sowie den Freien Wählern Bayern.

Gribls Pläne für Augsburg

Seine Partei ist oft zerstritten, sein Koalitionspartner geht gerne seinen eigenen Weg. Dennoch hat Dr. Kurt Gribl große Pläne für Augsburg. Der Umbau der Innenstadt ist weit voran geschritten. Nun steht die überregionale Verkehrsanbindung an. Die eigenständige Positionierung Augsburgs im inner-bayerischen Wettbewerb mit Nürnberg, Ingolstadt, Regensburg und Würzburg ist ebenfalls im Fokus von Gribls Programm. Gribl will Augsburg stärken und dabei für den Wirtschaftsstandort mitwerben: „Wichtig sind für Gewerbetreibende speziell die Netzwerkarbeit und der Ausbau der Infrastruktur. Wir müssen uns um einen gesunden Mix aus harten und weichen Standortfaktoren bemühen, denn die Selbstständigen stellen das Rückgrat der Wirtschaft dar.“ Die Augsburger erwarten seine neue Amtszeit zu Recht mit Spannung.

Hier kommen Sie zum Portrait von Dr. Kurt Gribl.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben