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Dr. Andreas Herch: „Wir sehen 2026 als ein Jahr der Erneuerung und des Aufbruchs.“
Ausblick auf das Wirtschaftsjahr 2026

Dr. Andreas Herch: „Wir sehen 2026 als ein Jahr der Erneuerung und des Aufbruchs.“

Dr. Andreas Herch, CEO von Accompio Enterprise. Foto: Netz 16.
Dr. Andreas Herch, CEO von Accompio Enterprise. Foto: Netz 16.

Trotz eines schwierigen konjunkturellen Umfelds blickt Netz16 – Teil der accompio-Gruppe – mit Optimismus auf 2026: Die Region Bayerisch-Schwaben bietet Chancen für Erneuerung, während das Unternehmen selbst mit klarer strategischer Neuausrichtung ins neue Jahr startet.

Wie ist Ihre Prognose für das Wirtschaftsjahr 2026 bezogen auf die Region Bayerisch-Schwaben?

Aktuell befinden wir uns in einer konjunkturell düsteren Phase. Sehr viele Insolvenzen von alteingesessenen Unternehmen in unserer Region prägen derzeit das Stimmungsbild und führen zu gebremster Investitionsfreudigkeit. Demnach blicken wir für das Wirtschaftsjahr 2026 in Bayerisch-Schwaben mit vorsichtigem Optimismus nach vorne. Die Region verfügt über eine starke industrielle Basis, innovative mittelständische Unternehmen und eine wachsende Zahl an Dienstleistern, die sich zunehmend digital und nachhaltig ausrichten. Gerade die Investitionen in erneuerbare Energien, moderne Produktionsverfahren und die Fachkräfteentwicklung schaffen neue Chancen für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit.

Wir erwarten, dass sich die Konjunktur im Laufe des Jahres stabilisiert und die Nachfrage sowohl im Inland als auch im Export wieder anzieht. Besonders die Branchen Maschinenbau, Automobilzulieferung, IT-Dienstleistungen und Gesundheitswirtschaft können von dieser Entwicklung profitieren. Gleichzeitig bleibt die Herausforderung, Deutschland weiter zu reformieren, da die Rahmenbedingungen in unserem Land schlicht und ergreifend schlecht sind und wir in vielen Bereichen zwanzig Jahre verschlafen haben.

Insgesamt sehen wir 2026 als ein Jahr der Erneuerung und des Aufbruchs: Bayerisch-Schwaben hat die Voraussetzungen, gestärkt aus den vergangenen Jahren hervorzugehen und seine Rolle als dynamische Wirtschaftsregion weiter auszubauen.

Wie stellt sich Ihr Unternehmen für das Jahr 2026 auf?

Nach dem erfolgreichen Verkauf der Netz16 an die accompio-Gruppe im Jahr 2025 richtet sich der Blick nun klar nach vorne. Die Integration in die accompio-Gruppe eröffnet neue Möglichkeiten, Synergien und Wachstumschancen, die wir gezielt nutzen wollen. Für das Jahr 2026 bedeutet dies eine strategische Neuausrichtung: Netz16 bleibt als eigenständige Marke in Bayerisch-Schwaben präsent, profitiert aber gleichzeitig von der Stärke und Reichweite eines größeren Unternehmensverbundes. Im Mittelpunkt stehen die Weiterentwicklung unserer IT-Dienstleistungen, die Ausweitung des Cloud- und Security-Portfolios sowie die konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse mittelständischer Kunden in der Region. Durch die Verbindung von regionaler Verankerung und überregionaler Kompetenz können wir unseren Kunden künftig noch umfassendere Lösungen anbieten.

2026 wird damit ein Jahr der Konsolidierung und des Aufbruchs: Die Integration in accompio schafft Stabilität und eröffnet neue Perspektiven, während Netz16 weiterhin als zuverlässiger Partner vor Ort agiert. So stellen wir sicher, dass unsere Kunden auch in Zukunft von Innovation, Nähe und Qualität profitieren. Des Weiteren planen wir mit zwei Messen weitere Highlights: Zum einen wird unser „Augsburger Cyber Security Tag“ in die 4. Auflage in der WWK-Arena gehen und zum anderen werden wir mit dem „AI Revolution Day“ ein zweites, komplett neues Messeformat bauen.

Wie blicken Sie ganz persönlich auf das neue Jahr?

Für mich wird das Jahr unheimlich spannend werden: Seit 01.11.2025 habe ich eine neue Rolle als CEO der accompio Enterprise und verantworte nun das komplette Großkundengeschäft mit fast 500 Mitarbeitern. Privat bin ich auch wieder literarisch unterwegs und arbeite an meinem vierten Roma, bei dem es wieder ins Mittelalter geht. Dazu wünsche ich mir natürlich vor allem Gesundheit und viel Zeit auf einigen tollen Reisen mit meiner Familie.

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