Patienten-Dokumentation

Digitalisierung: Hessing Kliniken zählen zu den Vorreitern

Der digitale Wandel schreitet im Gesundheitswesen nur sehr langsam voran. Bei den Hessing Kliniken ist er jedoch schon in vollem Gange.

Erst knapp 20 Prozent der deutschen Krankenhäuser setzen flächendeckend eine digitale Patientendokumentation im Echtbetrieb auf diesem Niveau ein. Es besteht somit ein großer Nachholbedarf in der Digitalisierung laut einer Studie vom letzten Jahr von Management & Krankenhaus. In den Hessing Kliniken wird seit Ende des Jahres auf sämtlichen Stationen digital gearbeitet und so eine nahezu papierlose Patientendokumentation ermöglicht. 

Zentraler Baustein für die Digitalisierung

„Für uns ist die digitale Patientendokumentation ein zentraler Baustein für die Digitalisierung der Hessing Kliniken. Über ein und dieselbe Systemoberfläche arbeiten alle an der Behandlung unserer Patientinnen und Patienten beteiligten Personen zusammen und machen fachfremde Tätigkeiten, wie zum Beispiel das Vor- und Nachbereiten von Akten, überflüssig, “ beschreibt Thilo Bausback, Klinikleiter der Orthopädischen Fachklinik.  

Das sind die Vorteile

Mit der digitalen Patientendokumentation stehen sämtliche Informationen orts- und zeitunabhängig den berechtigten Personen zur Verfügung. Dabei erübrigen sich nicht nur die logistischen Prozesse rund um die Handakte, sondern es entsteht auch ein erhöhtes Maß an Transparenz und Qualitätskontrolle. 

„Unser Dokumentationssystem erfasst nicht nur Indikation, Pflege-, Therapie- und OP-Berichte sondern auch die komplette Medikation sowie medizinische Anordnungen. Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Berufe bedeutet dies, dass oft sehr zeitaufwändige Übertragungen von Dokumenten und Verlaufsprotokollen erheblich reduziert werden. Der routinierte Umgang mit dem System ermöglicht nun unseren  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr Zeit für ihre eigentliche Tätigkeit – die Arbeit mit und am Patienten“, erklärt Projektleiterin und Pflegedirektorin Elisabeth Schneider.

Zweimonatige Pilotphase war erfolgreich

Die Implementierung eines solchen Systems erfordert einen hohen Integrationsgrad in bestehende Krankenhaussysteme und die Anpassung bestehender Arbeitsabläufe. Ein interdisziplinär zusammengesetztes Team aus IT, Pflegekräften, Ärzten und Therapeuten hat die Projektsteuerung übernommen und eine erfolgreiche Implementierung ermöglicht. Nach einer nur zwei-monatigen Pilotphase auf einer Station Mitte des Jahres, arbeiten mittlerweile alle sechs Stationen mit dem neuen System.

Nun begleiten Dokumentationswägen täglich Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten. Sie sichern eine nahtlose, übergreifende Standardisierung sowie Reduzierung der bürokratischen Arbeitsschritte. Im Laufe des kommenden Jahres wird auch die Hessing Klinik für Geriatrische Rehabilitation die digitale Patientendokumentation einführen.  

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Patienten-Dokumentation

Digitalisierung: Hessing Kliniken zählen zu den Vorreitern

Der digitale Wandel schreitet im Gesundheitswesen nur sehr langsam voran. Bei den Hessing Kliniken ist er jedoch schon in vollem Gange.

Erst knapp 20 Prozent der deutschen Krankenhäuser setzen flächendeckend eine digitale Patientendokumentation im Echtbetrieb auf diesem Niveau ein. Es besteht somit ein großer Nachholbedarf in der Digitalisierung laut einer Studie vom letzten Jahr von Management & Krankenhaus. In den Hessing Kliniken wird seit Ende des Jahres auf sämtlichen Stationen digital gearbeitet und so eine nahezu papierlose Patientendokumentation ermöglicht. 

Zentraler Baustein für die Digitalisierung

„Für uns ist die digitale Patientendokumentation ein zentraler Baustein für die Digitalisierung der Hessing Kliniken. Über ein und dieselbe Systemoberfläche arbeiten alle an der Behandlung unserer Patientinnen und Patienten beteiligten Personen zusammen und machen fachfremde Tätigkeiten, wie zum Beispiel das Vor- und Nachbereiten von Akten, überflüssig, “ beschreibt Thilo Bausback, Klinikleiter der Orthopädischen Fachklinik.  

Das sind die Vorteile

Mit der digitalen Patientendokumentation stehen sämtliche Informationen orts- und zeitunabhängig den berechtigten Personen zur Verfügung. Dabei erübrigen sich nicht nur die logistischen Prozesse rund um die Handakte, sondern es entsteht auch ein erhöhtes Maß an Transparenz und Qualitätskontrolle. 

„Unser Dokumentationssystem erfasst nicht nur Indikation, Pflege-, Therapie- und OP-Berichte sondern auch die komplette Medikation sowie medizinische Anordnungen. Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Berufe bedeutet dies, dass oft sehr zeitaufwändige Übertragungen von Dokumenten und Verlaufsprotokollen erheblich reduziert werden. Der routinierte Umgang mit dem System ermöglicht nun unseren  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr Zeit für ihre eigentliche Tätigkeit – die Arbeit mit und am Patienten“, erklärt Projektleiterin und Pflegedirektorin Elisabeth Schneider.

Zweimonatige Pilotphase war erfolgreich

Die Implementierung eines solchen Systems erfordert einen hohen Integrationsgrad in bestehende Krankenhaussysteme und die Anpassung bestehender Arbeitsabläufe. Ein interdisziplinär zusammengesetztes Team aus IT, Pflegekräften, Ärzten und Therapeuten hat die Projektsteuerung übernommen und eine erfolgreiche Implementierung ermöglicht. Nach einer nur zwei-monatigen Pilotphase auf einer Station Mitte des Jahres, arbeiten mittlerweile alle sechs Stationen mit dem neuen System.

Nun begleiten Dokumentationswägen täglich Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten. Sie sichern eine nahtlose, übergreifende Standardisierung sowie Reduzierung der bürokratischen Arbeitsschritte. Im Laufe des kommenden Jahres wird auch die Hessing Klinik für Geriatrische Rehabilitation die digitale Patientendokumentation einführen.  

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben