Europäische Krisen wirken sich 2017 auf Schwaben aus

Diese Gefahren sieht SGL Geschäftsführer Dr. Markus Partik

Vor der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie liegt ein arbeitsreiches Jahr. Dr. Markus Partik, Vorstandsvorsitzender der bayme vbm Region Schwaben und Geschäftsführer der SGL CARBON GmbH, zeigt auf, worauf es 2017 ankommen wird.

Seit vergangenem Oktober ist Dr. Markus Partik in seiner neuen Position aktiv. Dadurch hält er nun nicht nur verstärkten Kontakt mit den Unternehmen vor Ort, sondern auch nach München. Bayernweit befragte die bayme vbm auch in diesem Jahr wieder ihre Mitglieder zur Prognose für das laufende Jahr. Die Ergebnisse stellte Dr. Partik am 11. Januar in Augsburg vor.

Verhaltene Einstellung zu 2017

Die schwäbischen M+E Industrie Unternehmen schlossen das vergangene Halbjahr zufrieden ab, so das Ergebnis. Gerade das Inlands-Geschäft bewertete über die Hälfte der Firmen im zweiten Halbjahr als gut. Ähnlich fiel das Urteil über das Auslands-Geschäft aus. Dr. Markus Partik vernahm in seiner Position als Ansprechpartner für die Unternehmen vor Ort jedoch eine vorsichtige Haltung gegenüber dem laufenden Jahr.

Europa bereitet schwäbischen Unternehmen Sorge

Grund dafür sind unteranderem anhaltende Krisen in Europa. Dies war bereits Thema des 23. vbw Neujahrsempfang vergangen Dienstag in Augsburg. Gastredner und Vizepräsident des Europaparlaments, Alexander Graf Lambsdorff, erläuterte vor rund 600 Gästen die aktuellen Gefahren, denen sich die Unternehmen stellen müssen. Dr. Partik sieht hier gerade in einem Punkt Handlungsbedarf.

Partik plädiert für freien Handel

„Beim Thema Europa ist mir vor allem der Zusammenhalt wichtig. Dieser muss weiter bestehen bleiben, trotz aller Krisen. Es herrscht eine hohe Gefahr des Zerfalls, der für unsere Unternehmen große Nachteile birgt. Der Brexit und die Wahlen in Frankreich sind nur einige Beispiele hier. Die Möglichkeit zum freien Handel muss bestehen bleiben“, erklärte er.

SGL wickelt Ausgliederung problemlos ab

Wie wichtig internationaler Handel ist, weiß Partik als Geschäftsführer der SGL CARBON GmbH in Meitingen aus erster Hand. Das Unternehmen durchläuft derzeit einige Veränderungen. Vergangenes Jahr wurde das Graphitioden-Geschäft veräußert, was auch den Standort im Großraum Augsburg betriff. „Generell sind wir hier auf keine größeren Schwierigkeiten gestoßen. Die Ausgliederung ist für die Belegschaft zwar sehr anstrengend, doch zu meistern. Der Prozess ist auch noch nicht ganz abgeschlossen“, erläutert Partik. Schritte wie diese würden zur Unternehmens-Führung einfach dazu gehören.

Angst vor Wahlgeschenken

Sorgen bereitet Dr. Markus Partik dagegen das Wahljahr. Er warnte vor Wahlgeschenken, die sich negativ auf die Unternehmen auswirken. „Die Wirtschaft muss eine Stimme haben. Für die bayerischen und schwäbischen Unternehmen muss die Möglichkeit bestehen, sich einzubringen“, mahnte er.

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