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Die Bauarbeiten am Augsburger Hauptbahnhof gehen voran
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Arbeiten unter der Erde

Die Bauarbeiten am Augsburger Hauptbahnhof gehen voran

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Auf der Westseite des Hauptbahnhofs im Bereich der Personenbahnsteige wird derzeit die Decke der Bahnsteigunterführung unter Gleis 5 und 6 betoniert. Foto: swa / Thomas Hosemann

Die Arbeiten unter dem Augsburger Hauptbahnhof gehen schneller voran als gedacht. Das erklärten jetzt die Stadtwerke Augsburg. So ist der aktuelle Stand der Baustelle.

Auch wenn von außen nichts zu sehen ist: Über und unter der Erde geht es mit dem Straßenbahntunnel der Stadtwerke Augsburg (swa) am Augsburger Hauptbahnhof voran. Und das sogar schneller als erwartet. Unter dem historischen Bahnhofsgebäude wird seit August zwischen den schon fertigen Tunnelwänden das Erdreich ausgegraben – 16 Meter wird es dort im kommenden Jahr in die Tiefe gehen. Im Bereich der Personenbahnstiege wird an den Gleisen 5 und 6 bereits die Decke betoniert, über die ab Frühjahr wieder die Züge fahren sollen.

Die Arbeiten gehen schneller voran, als geplant

Auf dem neuen Bahnsteig F am Augsburger Hauptbahnhof soll sich dabei heute schon zeigen, wie es hier in Zukunft über der Erde aussehen wird. Neu erhöhte Bahnsteige sollen künftig Barrierefreiheit an den Zügen gewähren. Die Schächte für die Aufzüge sowie die Treppenaufgänge auf Bahnsteig F sind schon deutlich sichtbar.

Rund acht Meter unter der Erde liefern LKWs derzeit den Beton für die Decke der Bahnsteigunterführung der Gleise 5 und 6 an. „In einer derart heißen Phase arbeiten die Bauarbeiter Tage und Nächte durch, um diesen Abschnitt der Bahnsteigunterführung mit Beton auszugießen“, erklärte Dorothee Schäfer von den swa. Schon Jahre zuvor wurden die Bauarbeiten bei der Deutschen Bahn angemeldet und müssen rechtzeitig fertig werden. „Momentan läuft alles nach Plan, sodass die Gleise 5 und 6 im April wieder in Betrieb gehen können“, resümierte Schäfer weiter. Im Mai rückt der Tunnel dann von Westen ein weiteres Stück Richtung Bahnhofsgebäude vor. Dann ist der nächste Abschnitt mit den Gleisen 3 und 4 an die Reihe.

Tunnelwände auf der Ostseite stehen bereits

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Die Tunnelkonstruktion unter dem Bahnhofsgebäude wurde mit dem sogenannten Düsenstrahlverfahren ins Erdreich gearbeitet, ganz ohne den Bereich aufzugraben. Eine rotierende Düse pumpt dabei Beton dabei in extra gebohrte, 16 Meter tiefe Schächte. Dieser Betonkörper ist im Erdreich versenkt und bildet zukünftig die Wände für den Tunnelabschnitt unter dem Gebäude. Momentan wird hier zwischen den schon fertigen Tunnelwänden das Erdreich ausgegraben. Mitte 2020 soll der Tunnelabschnitt unter dem Bahnhofsgebäude dann fertiggestellt sein. Im Jahr 2021 folgt dann der letzte Akt des Rohbaus: Der Durchbruch der Mauer, die momentan den Bereich zwischen den beiden Tunnelhälften im Westen und Osten stabilisiert.

Bis 2020 reicht der Tunnelaushub unter dem Bahnhofsgebäude rund 16 Meter in die Tiefe. Foto: swa / Thomas Hosemann

Ende 2022 soll alles fertig sein

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Der Rohbau soll bereits Ende 2021 abgeschlossen sein, 2022 folgt dann der Innenausbau der Strecke für die Straßenbahnen. Dazu kommt die rund 19 Meter breite, unterirdische Straßenbahnhaltestelle sowie der Fußgängertunnel. Gleise, Stromversorgung, Steuerung und Technik werden verbaut, anschließend folgt das Design der Haltestelle nach dem Vorbild des Königsplatzes: Blau beleuchtete Glaswände und heller Stein sowie moderne Technik zur Orientierung von Hör- und Sehbehinderten sollen die neue Haltestelle Hauptbahnhof zukünftig ausmachen. Ende 2022 soll dann alles fertig sein. Was dann noch fehlt, sind technische Abnahmen, Probe- und Testfahrten sowie die Schulung und Ausbildung des Personals. Im August 2023 sind dann die ersten Straßenbahnen im Regelbetrieb durch den neuen Tunnel geplant.

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