Umstrukturierung

Dialog Versicherung übernimmt Maklergeschäft der Generali

Dr. David Stachon (Generali) und Michael Stille (Dialog). Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Seit letztem Herbst baut der Konzern intern um. Nun gab die Generali bekannt, das gesamte Maklergeschäft unter einer Dachmarke bündeln zu wollen.

Verantwortlich dafür soll die Dialog werden. Hauptgeschäft der Lebensversicherung liegt bei den Risikoversicherungen. 2017 übertrafen sie erneut die Rekorde aus dem Vorjahr. Nun werden sie auch konzernweit aufsteigen. „Der Dialog wird eine besondere Rolle in der Generali zukommen“, leitete auch Stefan Göbel, Unternehmenskommunikation Generali Deutschland, die Pressekonferenz Dienstagmittag ein.

Generali gründet Maklermarke

„Wir sind in einer der größten Umbaumaßnahmen“, bestätigte Dr. David Stachon, Vorstand Digitale und Unabhängige Vertriebe Generali Deutschland. „Warum tun wir das? Wir haben festgestellt, wann immer wir den Fokus auf etwas gelegt hatten, haben wir das gut gemacht. Im Maklergeschäft wollen wir diese Tradition fortsetzten und fokussieren dieses bei der Dialog.“ Das Geschäft wird so unter einer gemeinsamen Marke zusammengebracht. „Es entsteht ein Maklerversicherer der einer der größten Deutschlands sein wird.“ Die neue „Dialog Versicherung AG“ befinde sich in der Gründungsphase.

Geschäft soll bis 2019 übertragen werden

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„Es freut mich sehr, dass die Dialog die integrale Marke für das Maklergeschäft der Generali ist“, erklärte Michael Stille, Vorstandsvorsitzender der Dialog Lebensversicherungs-AG. Davon betroffen ist nicht nur die Sparte Leben (Lebensversicherungen). Die Dialog Sach tritt auch in die Rechtsfolge der Generali Sach(-Versicherungen) ein. Das gesamte Maklergeschäft der Generali wird demnach übertragen. Schon bis zum nächsten Jahr soll die Transformation erfolgt sein. Die ungefähr 15.000 betroffenen Makler wechseln ebenfalls zur Dialog.

Generali konzentriert alle Vertriebskanäle

Von Umstrukturierungen sind alle drei Vertriebskanäle der Generali betroffen. Sie sollen in jeweils einer Marke konzentriert werden: Während der Maklermarkt bei der Dialog liegt, arbeitet die Marke Generali zukünftig exklusiv mit Vertriebspartner Deutsche Vermögensberatung (DVAG) zusammen, die CosmosDirekt ist weiterhin im Direkt- und Digital-Vertrieb tätig. Das sorgt in Teilen der Belegschaft für Unmut.

Mehrere Hundert Arbeitsplätze betroffen

„In große Umbauaktivitäten haben Sie immer Bereiche, in denen die Stimmung nicht gut ist“, so Dr. Stachon. Viele hätten sich in der Vergangenheit für die Branche wegen der Sicherheit, einen abgesteckten Aufgaben-Bereich am selben Standort zu haben, entschieden. Die Standorte sollen jedoch alle erhalten bleiben. Dennoch bestätigte er, dass es für mehrere Hundert Mitarbeiter im Zuge des Umbaus keine Arbeit gebe. Bis Ende 2021 laufe eine Beschäftigungs- und Standortgarantie. Diese könne verlängert werden, wenn bestimmte Ziele erreicht werden. Zudem entstünden durch den Umbau neue Stellen in anderen Bereichen, die von allen Standorten aus wahrgenommen werden können. Dazu laufe eine interne Job-Börse. Ein Eckpunktepapier wurde zudem bereits mit dem Konzern-Betriebsrat vereinbart und unterzeichnet.

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