Stadt Augsburg/AEV

Baufortschritt im Curt-Frenzel-Stadion

Ein Rundgang durch das Curt-Frenzel-Stadion zeigt den aktuellen Baufortschritt. Fotos: B4B SCHWABEN

Mit Bildergalerie: Schon am 15. September 2013 findet das erste Spiel der Panther (gegen Straubing) im heimischen Curt-Frenzel-Stadion statt. Momentan befindet sich das Eisstadion mitten im Umbau. Bis zum Auftaktspiel sollen die gröbsten Baumaßnahmen abgeschlossen sein

Der Architekt Uwe Schlenker gab zusammen mit Ob Dr. Kurt Gribl, Baureferent Gerd Merkle sowie Sportreferent Peter Grab und AEV-Marketingmanager Leo Conti Einblicke in die aktuellen Baufortschritte im Curt-Frenzel-Stadion. Das Schmuckkästchen wurde umfassend umgebaut, ausgebaut und modernisiert. Das neue Stadion soll dann 6.500 Plätze bieten, darunter 322 Logen-Plätze und weitere 500 Plätze im Business- und Gastrobereich. OB Gribl findet die weitläufigen Räumlichkeiten auf der Nordseite sehr beeindruckend. Dazu kommen die nun optimalen Sichtverhältnisse für alle Zuschauer. „Das neue Stadion wird weiterhin das Stadtbild maßgeblich prägen. Die Umschließung des Stadions ist bereits fertig gestellt, alle Rettungs- und Fluchtwege sind vorhanden“, so Gribl.

LED-Beleuchtung hängt von Stadtrat ab

Eine Stadtratssitzung soll jetzt noch klären, wie die Außenfassade künftig aussehen wird. Geplant ist eine Beleuchtung mit LED-Lichtern. Diese wäre im Bereich Eisstadion einmalig und zukunftsweisend für alle anderen Stadien. Zudem könnten damit die Betriebskosten enorm gesenkt werden. Allerdings hat hier der Stadtrat das letzte Wort. Gribl hofft das Beste: „Es kann nicht sein, dass Ausstattungsnotwendigkeiten infrage gestellt werden, wenn die Finanzmöglichkeiten vorhanden sind“, erklärt er und hofft auf einen positiven Beschluss im Stadtrat.

Vorläufig geplante Kosten wurden nur geringfügig angehoben

Der Finanzrahmen wurde bisher nicht gesprengt. Statt den ursprünglich geplanten 27,3 Millionen Euro kostet  das Stadion nun 27,6 Millionen Euro. Bauschäden, Sponsoring und private Investitionen sind dabei nicht mit eingerechnet. Architekt Schlenker betonte, dass die Baumaßnahmen trotz der vielen notwendigen Pausen und Verzögerungen sehr gut im Zeitplan liegen, teilweise sogar noch besser als in anderen Stadien. „Da das Stadion nicht auf einer grünen Wiese neu gebaut, sondern ein bereits fertiges Stadion während dem laufenden Spielbetrieb umgebaut wird, können wir stolz sein, dass die Baumaßnahmen trotzdem zügig abgeschlossen werden können“, so Schlenker. Mit einem pro-Kopf-Investment von 4.500 Euro pro Zuschauer lägen die Baukosten auch weit unter den durchschnittlichen Baukosten zwischen 6.000 und 13.000 Euro in anderen Stadien.

Gute Zusammenarbeit von Stadt und AEV

Momentan sind 80 Prozent der Baumaßnahmen abgeschlossen. Zum Spielbeginn in zwei Monaten sollen es bereits 90 Prozent sein. Das Stadion ist in diesem Stadium voll funktionsfähig. Lediglich die Außenfassade wird erst bis Ende 2013 fertig gestellt sein. Anschließend sind nur noch die Außenanlagen, Busvorfahrten, Bodenmarkierungen und die Eisbahn II vom Umbau betroffen.  Die Bauschäden der ersten Bauphase werden inzwischen gut aufgenommen. „Uns ist nur wichtig, was am Ende rauskommt“, sagt Leo Conti. „Die Panther und die Stadt haben bei diesem Großprojekt hervorragend zusammengearbeitet. Für uns als AEV ist vor allem die Eventfläche wichtig, damit wir Sponsoren und Partner gebührend empfangen können. Dabei wird es kein Schicki-Micki, dafür alle Notwendigkeiten geben.“Conti freut sich auf das neue Stadion. Bestimmt wird er es sich auch nicht nehmen lassen, das Stadion nicht nur zu Fuß, sondern auch auf Kufen zu begehen. 

Die Bilder zum Rundgang finden Sie hier.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Stadt Augsburg/AEV

Baufortschritt im Curt-Frenzel-Stadion

Ein Rundgang durch das Curt-Frenzel-Stadion zeigt den aktuellen Baufortschritt. Fotos: B4B SCHWABEN

Mit Bildergalerie: Schon am 15. September 2013 findet das erste Spiel der Panther (gegen Straubing) im heimischen Curt-Frenzel-Stadion statt. Momentan befindet sich das Eisstadion mitten im Umbau. Bis zum Auftaktspiel sollen die gröbsten Baumaßnahmen abgeschlossen sein

Der Architekt Uwe Schlenker gab zusammen mit Ob Dr. Kurt Gribl, Baureferent Gerd Merkle sowie Sportreferent Peter Grab und AEV-Marketingmanager Leo Conti Einblicke in die aktuellen Baufortschritte im Curt-Frenzel-Stadion. Das Schmuckkästchen wurde umfassend umgebaut, ausgebaut und modernisiert. Das neue Stadion soll dann 6.500 Plätze bieten, darunter 322 Logen-Plätze und weitere 500 Plätze im Business- und Gastrobereich. OB Gribl findet die weitläufigen Räumlichkeiten auf der Nordseite sehr beeindruckend. Dazu kommen die nun optimalen Sichtverhältnisse für alle Zuschauer. „Das neue Stadion wird weiterhin das Stadtbild maßgeblich prägen. Die Umschließung des Stadions ist bereits fertig gestellt, alle Rettungs- und Fluchtwege sind vorhanden“, so Gribl.

LED-Beleuchtung hängt von Stadtrat ab

Eine Stadtratssitzung soll jetzt noch klären, wie die Außenfassade künftig aussehen wird. Geplant ist eine Beleuchtung mit LED-Lichtern. Diese wäre im Bereich Eisstadion einmalig und zukunftsweisend für alle anderen Stadien. Zudem könnten damit die Betriebskosten enorm gesenkt werden. Allerdings hat hier der Stadtrat das letzte Wort. Gribl hofft das Beste: „Es kann nicht sein, dass Ausstattungsnotwendigkeiten infrage gestellt werden, wenn die Finanzmöglichkeiten vorhanden sind“, erklärt er und hofft auf einen positiven Beschluss im Stadtrat.

Vorläufig geplante Kosten wurden nur geringfügig angehoben

Der Finanzrahmen wurde bisher nicht gesprengt. Statt den ursprünglich geplanten 27,3 Millionen Euro kostet  das Stadion nun 27,6 Millionen Euro. Bauschäden, Sponsoring und private Investitionen sind dabei nicht mit eingerechnet. Architekt Schlenker betonte, dass die Baumaßnahmen trotz der vielen notwendigen Pausen und Verzögerungen sehr gut im Zeitplan liegen, teilweise sogar noch besser als in anderen Stadien. „Da das Stadion nicht auf einer grünen Wiese neu gebaut, sondern ein bereits fertiges Stadion während dem laufenden Spielbetrieb umgebaut wird, können wir stolz sein, dass die Baumaßnahmen trotzdem zügig abgeschlossen werden können“, so Schlenker. Mit einem pro-Kopf-Investment von 4.500 Euro pro Zuschauer lägen die Baukosten auch weit unter den durchschnittlichen Baukosten zwischen 6.000 und 13.000 Euro in anderen Stadien.

Gute Zusammenarbeit von Stadt und AEV

Momentan sind 80 Prozent der Baumaßnahmen abgeschlossen. Zum Spielbeginn in zwei Monaten sollen es bereits 90 Prozent sein. Das Stadion ist in diesem Stadium voll funktionsfähig. Lediglich die Außenfassade wird erst bis Ende 2013 fertig gestellt sein. Anschließend sind nur noch die Außenanlagen, Busvorfahrten, Bodenmarkierungen und die Eisbahn II vom Umbau betroffen.  Die Bauschäden der ersten Bauphase werden inzwischen gut aufgenommen. „Uns ist nur wichtig, was am Ende rauskommt“, sagt Leo Conti. „Die Panther und die Stadt haben bei diesem Großprojekt hervorragend zusammengearbeitet. Für uns als AEV ist vor allem die Eventfläche wichtig, damit wir Sponsoren und Partner gebührend empfangen können. Dabei wird es kein Schicki-Micki, dafür alle Notwendigkeiten geben.“Conti freut sich auf das neue Stadion. Bestimmt wird er es sich auch nicht nehmen lassen, das Stadion nicht nur zu Fuß, sondern auch auf Kufen zu begehen. 

Die Bilder zum Rundgang finden Sie hier.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben