Umstrittenes Verkehrsprojekt

Bahnausbau Augsburg-Ulm: Das fordern Politik und Wirtschaft

Die Aus- und Neubaustrecke der Bahn zwischen Ulm und Augsburg ist das größte Verkehrsprojekt der nächsten Jahrzehnte in Schwaben. Nun haben Politik und Wirtschaft gemeinsame Ziele formuliert.

Vor dem Hintergrund des Bahnausbaus Augsburg-Ulm trafen sich die stellvertretenden Präsidenten der IHK Schwaben Reinhold Braun und Josef Brandner mit dem Augsburger Landrat und schwäbischen Bezirkstagspräsidenten Martin Sailer. Ziel des Treffens war es, gemeinsame Ziele zu formulieren für die kommenden Diskussionen.

Das ist das Ziel der IHK-Mitgliederunternehmen

„Für die nationale und europäische Bahnanbindung der Region ist eine Einbindung in den Deutschland-Takt unverzichtbar“, formulierte Braun ein wesentliches Ziel der IHK-Mitgliedsunternehmen aus Produktion, Handel und Dienstleistungen. Damit einher geht eine Verkürzung der reinen Fahrzeit zwischen Ulm und der schwäbischen Bezirkshauptstadt auf knapp 30 Minuten.

Nahverkehr muss weiter verbessert werden 

„Darüber hinaus“, so Landrat Sailer, „muss der Nahverkehr in der Region weiter verbessert werden. Dabei geht es nicht nur um die Zugverbindungen und deren Takt, sondern ebenso um die Ertüchtigung der Bahnsteige, Bahnhöfe und Lärmschutzanlagen“.

Günzburg soll Teil des Fernverkehrsnetz bleiben

Ausgangspunkt der Suche durch die Deutsche Bahn nach einer geeigneten Trasse ist für die Gesprächspartner der im Bundesverkehrswegeplan 2030 aufgespannte „Suchraum“. Dieser sieht vor, die Bestandsstrecke bis Dinkelscherben und einen Neu- beziehungsweise Ausbau von Dinkelscherben bis Unterfahlheim zu ertüchtigen. Brandner betonte für die regionale Wirtschaft, dass „Günzburg auch weiterhin in das Fernverkehrsnetz eingebunden bleiben muss – mindestens mit dem im Bundesverkehrswegeplan vorgesehenen Stundentakt des Fernverkehrs, mit Luft nach oben.“

Hintergrund

Augsburg ist Teil des „Deutschland-Takts“. Mit diesem Konzept will das Bundesverkehrsministerium den Schienenverkehr pünktlicher, schneller und verlässlicher machen. Dafür muss die Strecke zwischen Augsburg und Ulm ausgebaut werden – ein Zukunftsprojekt von großer Bedeutung für die Region. Ziel ist es, eine Fahrzeit zwischen Augsburg und Ulm von künftig unter 30 Minuten zu erreichen. Unklar ist noch, ob die Strecke aus- oder neugebaut werden soll. Die Deutsche Bahn AG hat Anfang 2019 mit den Planungen begonnen.

Der Bundesverkehrswegeplan sieht mehrere Varianten des Ausbaus beziehungsweise Neubaus der Bahnstrecke vor: dreigleisige Ausbauabschnitte, Kombination aus dreigleisigen Ausbau und Neubauabschnitt oder eine Neubaustrecke entlang der A8. Dort ist aber keine Festlegung der Variante getroffen.

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Das ist das Ziel der IHK-Mitgliederunternehmen

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Nahverkehr muss weiter verbessert werden 

„Darüber hinaus“, so Landrat Sailer, „muss der Nahverkehr in der Region weiter verbessert werden. Dabei geht es nicht nur um die Zugverbindungen und deren Takt, sondern ebenso um die Ertüchtigung der Bahnsteige, Bahnhöfe und Lärmschutzanlagen“.

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Hintergrund

Augsburg ist Teil des „Deutschland-Takts“. Mit diesem Konzept will das Bundesverkehrsministerium den Schienenverkehr pünktlicher, schneller und verlässlicher machen. Dafür muss die Strecke zwischen Augsburg und Ulm ausgebaut werden – ein Zukunftsprojekt von großer Bedeutung für die Region. Ziel ist es, eine Fahrzeit zwischen Augsburg und Ulm von künftig unter 30 Minuten zu erreichen. Unklar ist noch, ob die Strecke aus- oder neugebaut werden soll. Die Deutsche Bahn AG hat Anfang 2019 mit den Planungen begonnen.

Der Bundesverkehrswegeplan sieht mehrere Varianten des Ausbaus beziehungsweise Neubaus der Bahnstrecke vor: dreigleisige Ausbauabschnitte, Kombination aus dreigleisigen Ausbau und Neubauabschnitt oder eine Neubaustrecke entlang der A8. Dort ist aber keine Festlegung der Variante getroffen.

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