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Augsburger Pendler vor neuem GDL-Streik
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Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL)

Augsburger Pendler vor neuem GDL-Streik

 Auch Augsburger Pendler könnte der neue GDL-Streik hart treffen. Foto: B4B SCHWABEN

Am Wochenende sind die Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn (DB) und der Gewerkschaft der Lokomotivführer (GDL) erneut gescheitert. Jetzt droht ein neue Streikwelle. Ab Dienstag, den 19. Mai 2015, 15 Uhr wird im Güterverkehr gestreikt. Der Personenverkehr ist ab Mittwochmorgen, den 20. Mai, 2 Uhr betroffen. Zum Streikende gibt es von der GDL noch keine klaren Angaben.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Bereits seit zehn Monaten dauert der Tarifkonflikt der Deutschen Bahn (DB) mit der Gewerkschaft der Lokomotivführer (GDL) an. Jetzt kommt der nächste Bahnstreik. Denn die Tarifverhandlungen zwischen DB und GDL sind am vergangenen Wochenende erneut gescheitert. Ab Dienstag, den 19. Mai 2015, 15 Uhr wird im Güterverkehr gestreikt. Der Personenverkehr ist ab Mittwochmorgen, den 20. Mai, 2 Uhr betroffen. Das Ende des Streiks will die GDL gesondert 48 Stunden zuvor bekanntgeben. Auch für die Augsburger Pendler bedeutet der Streik erneut eine Zerreisprobe. Der letzte GDL-Streik hatte enorme wirtschaftliche Schäden verursacht: Vom 4. Bis zum 10. Mai 2015 standen viele Züge im Personen- und Güterverkehr still.

Warum wird erneut gestreikt?

Parallel zu den Tarifverhandlungen mit der GDL verhandelt die DB auch mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG). Darin liegt ein Teil des Problems: Beide Gewerkschaften wollen für alle ihre Mitglieder verhandeln. Die DB will jedoch unterschiedliche Regelungen für eine Berufsgruppe verhindern. Zudem befürchtet die GDL einen Machtverlust: Im Sommer dieses Jahres will die Bundesregierung ein Gesetz erlassen, nachdem nur das Verhandlungsergebnis der größeren Gewerkschaft innerhalb eines Unternehmens für die jeweilige Berufsgruppe ausschlaggebend ist. Im Vergleich zur EVG, die nach eigenen Angaben rund 210.000 Mitglieder zählt, würde die GDL mit nach eigenen Angaben circa 34.000 Mitgliedern dann den Kürzeren ziehen. Mit dem neuen Gesetz soll künftig verhindert werden, dass Gewerkschaften, die nur einen Bruchteil der Belegschaft vertreten, ein ganzes Unternehmen lahmlegen können. Stattdessen soll erreicht werden, dass die Gewerkschaften stärker miteinander kooperieren.

Verhandlungen am Wochenende einseitig abgebrochen?

Die auf Initiative der GDL mit der DB seit Freitagmittag geführten Tarifverhandlungen hatten das Ziel, Zwischenergebnisse zu fixieren und auf dieser Basis ein Schlichtungsabkommen zu vereinbaren. Aus Sicht der GDL wurden die Verhandlungen jedoch vorzeitig und einseitig von den Vertretern der DB abgebrochen. Anderen Medienberichten zufolge widerspricht die Deutsche Bahn dieser Darstellung der Ereignisse.

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