Selbstmedikationspreis 2018

Augsburger Marketing-Professor erhält wichtigen Pharma-Award

Prof. Dr. Gerhard F. Riegl von der Hochschule Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Der Patientenforscher und Gesundheitsanalyst Prof. Dr. Gerhard F. Riegl von der Hochschule Augsburg erhält den traditionsreichen „Selbstmedikationspreis 2018“. Er wird für seine patientenorientierten Verdienste rund um Arzneimittel und Selbstmedikation ausgezeichnet.

Der Award wird im Namen der 450 Mitgliedsunternehmen vom großen Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller e.V. (B.A.H.) verliehen. Riegl wird den Preis im Rahmen der BAH-Mitgliederversammlung am 27. September in Berlin entgegennehmen.

„Vorreiter bei der Untersuchung der Patienten- und Kundenkommunikation“

Seit 40 Jahren forscht, publiziert und referiert Riegl als Professor für Marketing an der Fakultät für Wirtschaft der Hochschule Augsburg und als Gründer des Instituts für Management im Gesundheitsdienst. Sein Verdienst sind Qualitätsverbesserungen und Effizienzsteigerungen beim zwischenmenschlichen Umgang und bei der Demokratisierung im Gesundheitswesen. „Als Vorreiter bei der Untersuchung der Patienten- und Kundenkommunikation wurde Professor Riegl zum Wegbegleiter und Kämpfer für die Selbstmedikation“, sagt Jörg Wieczorek, Vorstandsvorsitzender des BAH.

Ärzte und Apotheker müssen sich zunehmend umstellen

Im Zuge der Digitalisierung sind Patienten immer informierter und übernehmen mehr Eigenverantwortung für ihre Gesundheit. Der BAH-Gesundheitsmonitor – eine repräsentative Bevölkerungsbefragung, die vom Marktforschungsinstitut Nielsen durchgeführt wird – hat ermittelt, dass sich heute 44 Prozent der Deutschen häufiger mit medizinischen Themen beschäftigen, als noch vor zwei oder drei Jahren. Diese informative Selbstbestimmung des Einzelnen macht es notwendig, dass sich Ärzte und Apotheker zunehmend auf einen partnerschaftlichen Umgang mit ihren Patienten einstellen müssen.

Patientenführung 4.0 respektiert die Selbstexpertise von Patienten

Riegl sieht es als seine Aufgabe, die individuellen Bedürfnissen, den Kenntnisstand und Informationsbedarf sowie den Wunsch nach Einbindung in therapeutische Entscheidungsprozesse der Patienten zu berücksichtigen. Dafür hat er eine Dialogmethode entwickelt, um den zwischenmenschlichen Umgang im Gesundheitswesen qualitativ zu verbessern. Das gilt auch für die Selbstmedikation. Diese Patientenführung 4.0 respektiert die Selbstexpertise von Patienten und fördert die Therapietreue sowie abgestufte ganzheitliche Arzneimittel-Versorgung mit Selbstmedikation und Rezeptarzneimitteln. Über eine Million Patienten haben bereits an den Befragungen von Riegl teilgenommen. Mehr als 10.000 Praxen, 4.600 Apotheken und 700 Kliniken haben so Einsicht in standort-individuelle Ergebnisse mit Qualitäts-Anregungen aus Patientensicht.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Selbstmedikationspreis 2018

Augsburger Marketing-Professor erhält wichtigen Pharma-Award

Prof. Dr. Gerhard F. Riegl von der Hochschule Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Der Patientenforscher und Gesundheitsanalyst Prof. Dr. Gerhard F. Riegl von der Hochschule Augsburg erhält den traditionsreichen „Selbstmedikationspreis 2018“. Er wird für seine patientenorientierten Verdienste rund um Arzneimittel und Selbstmedikation ausgezeichnet.

Der Award wird im Namen der 450 Mitgliedsunternehmen vom großen Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller e.V. (B.A.H.) verliehen. Riegl wird den Preis im Rahmen der BAH-Mitgliederversammlung am 27. September in Berlin entgegennehmen.

„Vorreiter bei der Untersuchung der Patienten- und Kundenkommunikation“

Seit 40 Jahren forscht, publiziert und referiert Riegl als Professor für Marketing an der Fakultät für Wirtschaft der Hochschule Augsburg und als Gründer des Instituts für Management im Gesundheitsdienst. Sein Verdienst sind Qualitätsverbesserungen und Effizienzsteigerungen beim zwischenmenschlichen Umgang und bei der Demokratisierung im Gesundheitswesen. „Als Vorreiter bei der Untersuchung der Patienten- und Kundenkommunikation wurde Professor Riegl zum Wegbegleiter und Kämpfer für die Selbstmedikation“, sagt Jörg Wieczorek, Vorstandsvorsitzender des BAH.

Ärzte und Apotheker müssen sich zunehmend umstellen

Im Zuge der Digitalisierung sind Patienten immer informierter und übernehmen mehr Eigenverantwortung für ihre Gesundheit. Der BAH-Gesundheitsmonitor – eine repräsentative Bevölkerungsbefragung, die vom Marktforschungsinstitut Nielsen durchgeführt wird – hat ermittelt, dass sich heute 44 Prozent der Deutschen häufiger mit medizinischen Themen beschäftigen, als noch vor zwei oder drei Jahren. Diese informative Selbstbestimmung des Einzelnen macht es notwendig, dass sich Ärzte und Apotheker zunehmend auf einen partnerschaftlichen Umgang mit ihren Patienten einstellen müssen.

Patientenführung 4.0 respektiert die Selbstexpertise von Patienten

Riegl sieht es als seine Aufgabe, die individuellen Bedürfnissen, den Kenntnisstand und Informationsbedarf sowie den Wunsch nach Einbindung in therapeutische Entscheidungsprozesse der Patienten zu berücksichtigen. Dafür hat er eine Dialogmethode entwickelt, um den zwischenmenschlichen Umgang im Gesundheitswesen qualitativ zu verbessern. Das gilt auch für die Selbstmedikation. Diese Patientenführung 4.0 respektiert die Selbstexpertise von Patienten und fördert die Therapietreue sowie abgestufte ganzheitliche Arzneimittel-Versorgung mit Selbstmedikation und Rezeptarzneimitteln. Über eine Million Patienten haben bereits an den Befragungen von Riegl teilgenommen. Mehr als 10.000 Praxen, 4.600 Apotheken und 700 Kliniken haben so Einsicht in standort-individuelle Ergebnisse mit Qualitäts-Anregungen aus Patientensicht.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben