Sanierung

Augsburger Kresslesmühle ist ab November gesperrt

Gemeinsam wurde der erste Hammerschlag in der Kresslesmühle gefeiert. Foto: Isabell Walter/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Erst Arbeiten sind bereits am Laufen. Nun wurde offiziell der erste Hammerschlag gefeiert. Rund ein dreiviertel Jahr wird das Kulturhaus Kresslesmühle nun saniert.

Seit Montag baut die Stadt Augsburg die Kresslesmühle zum Bildungs-, Beratungs- und Begegnungshaus um. Deshalb wird das Kulturhaus in wenigen Monaten komplett geschlossen. Bis einschließlich 26. November bleiben sowohl die eingemietete Gastronomie Café DREIZEHN sowie der Kleine Saal geöffnet. Ab dann wird das Gebäude für rund vier Monate komplett geschlossen.

„Es war nicht einfach eine Baufirma zu finden“

„Da die meisten Bauunternehmen aktuell voll sind und unser Projekt sehr kurzfristig gestartet ist, war es nicht einfach eine Firma zu finden, die sich der Sache noch annehmen konnte“, so Migrationsreferent Reiner Erben. „Auch wir sind zurzeit mehr als ausgelastet, aber für die Stadt haben wir das Gebäude gerne noch aufgenommen“, betont Dr. Marc Dominik Hoppe, Geschäftsführer der Wohnbaugruppe Augsburg.

Geplante Wiedereröffnung im Mai 2019

„Das Café DREIZEHN soll so lange wie möglich durch die Bauarbeiten unberührt bleiben. So sollen die wirtschaftlichen Einbußen möglichst gering gehalten werden. Selbiges gilt für den Kleinen Saal der Kresslesmühle. Dafür wird das Gebäude von der Rückseite her saniert. Wir rechnen mit insgesamt einem dreiviertel Jahr Bauzeit. Doch sowohl die Gastronomie wie auch der Kleine Saal können planmäßig noch bis zum 26. November geöffnet haben. Danach wird das Gebäude komplett geschlossen und in rund vier Monaten fertig saniert“, erklärt Hoppe den Plan. Die Wiedereröffnung ist für Mai 2019 geplant. „Wir hoffen auf wenige böse Überraschungen in der Substanz des alten Gebäudes, um den Plan einhalten zu können“, so Hoppe.

Regierung von Schwaben unterstützt die Sanierung

Für die Finanzierung des Sanierungsprojekts ist die Stadt Augsburg nicht auf sich allein gestellt. Insgesamt 1,08 Millionen Euro kommen von der Regierung von Schwaben. Die Förderung ist Teil des „Investitionspakts Soziale Integration im Quartier 2017“, erklärt Robert Schenk, Leiter des Bereichs Planung und Bau der Regierung von Schwaben. Insgesamt gehen rund 2,4 Millionen Euro nach Augsburg, 1,08 Millionen Euro davon fließen in die Kresslesmühle. „Die letzte Sanierung aus den 70er Jahren ist schon in die Jahre gekommen. Gerade im Bereich Barrierefreiheit und Brandschutz gibt es einiges zu tun“, erklärt Schenk, der selbst aus der Jakobervorstadt kommt. Mit dem ersten offiziellen Hammerschlag sind die Arbeiten nun gestartet.

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Geplante Wiedereröffnung im Mai 2019

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Regierung von Schwaben unterstützt die Sanierung

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