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Augsburger Klimapakt: Das wollen Stadt und Wirtschaft erreichen
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Umweltschutz

Augsburger Klimapakt: Das wollen Stadt und Wirtschaft erreichen

 Vertreter der Partner und Unternehmen unterzeichneten den Augsburger Klimapakt im Goldenen Saal.
Vertreter der Partner und Unternehmen unterzeichneten den Augsburger Klimapakt im Goldenen Saal. Foto: Ruth Plössel/Stadt Augsburg
Von Louis Exenberger

Elf lokale Unternehmen und sechs Partner unterstützen die Stadt Augsburg fortan bei der Erreichung ambitionierter Klimaziele. Warum sie sich dem Klimapakt anschließen und wie sie Emissionen einsparen wollen.

Mit dem „Klimapakt Augsburger Wirtschaft“ stellen sich die Stadt Augsburg, Kooperationspartner und Unternehmen gemeinsam ihrer Verantwortung für den Klimaschutz. Der Pakt fußt auf Freiwilligkeit und will dazu beitragen, die städtischen Klimaschutzziele zu erreichen. Der Klimapakt ist der Einstieg in ein dauerhaft angelegtes Gemeinschaftsprojekt. Dabei werden sowohl einzelne als auch gemeinschaftliche Klimaschutzmaßnahmen sowie Beratungsangebote weiterentwickelt und ausgebaut.

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Eva Weber nennt Teilnehmer „mutig“

Die Stadt kann nach der von ihr beauftragten Klimaschutzstudie mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln ein geschätztes CO2-Emissions-Budget von etwa 20 Millionen Tonnen bis 2030 einhalten. Ziel ist aber, nicht mehr als 9,7 Millionen Tonnen CO2 zu emittieren. Rund 50 Prozent davon stammen in Augsburg aus Industrie und Gewerbe. Umso wichtiger ist die Rolle der Unternehmen, wie Oberbürgermeisterin Eva Weber hervorhebt: „Die Unterzeichnung des Klimapaktes ist ein starkes Signal für die Zukunft. Denn die Klimawende schaffen wir nicht allein mit Regulierung, sondern mit vielen mutigen Unternehmen, die groß und visionär denken, die Innovationen und Technologien entwickeln und zur Marktreife bringen und am Ende ihren Beitrag leisten, dass diese Transformation gelingt.“


Augsburgs Oberbürgermeisterin Eva Weber hielt die Empfangsrede bei der Unterzeichnung des Klimpaktes. Foto: Ruth Plössel/Stadt Augsburg

 

Worauf das Abkommen abzielt

Wirtschaftsreferent Dr. Wolfgang Hübschle ergänzt: „Der Klimapakt soll dazu beitragen, dass wir unser CO2-Budget in der Stadt einhalten. Er soll die Innovationsfähigkeit der hiesigen Wirtschaft herausstellen und einen Weg aufzeigen, wie man mit Innovationen Klimaschutz erreicht. Insofern fördert der Klimapakt Innovationen, welche die Unternehmen wettbewerbsfähig machen. Aber er steigert auch den fachlichen Austausch, den Wissensaufbau und den technologischen Fortschritt systematisch. Solche Effekte sind für alle Unternehmen positive Anreize, um Ökologie und Ökonomie bestmöglich zu verbinden.“

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Das sind die teilnehmenden Partner und Unternehmen

Partner des Klimapakts sind: Industrie- und Handelskammer Schwaben (IHK), Handwerkskammer für Schwaben (HWK), Vereinigung der Bayerischen Wirtshaft e.V. (vbw), die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber (bayme vbm), Regio Augsburg Wirtschaft GmbH und Kompetenzzentrum Umwelt e.V. (KUMAS) sowie das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU). Sie unterstützen die Unternehmen beratend und zertifizierend auf dem Weg zur Klimaneutralität.

In einer ersten Tranche sind elf lokale Unternehmen mit dabei: Kuka, MAN Energy Solutions, UPM, Stadtwerke Augsburg swa, Lechwerke Augsburg LEW, Wohnbaugruppe Augsburg, Rocket Factory Augsburg RFA, MT Aerospace, Faurecia, WashTec und Stadtsparkasse Augsburg.


So lief die Unterzeichnung ab

Gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Eva Weber, Wirtschaftsreferent Dr. Wolfgang Hübschle und den genannten Partnern haben die Unternehmen den „Klimapakt Augsburger Wirtschaft“ am Mittwoch, 6. April, im Goldenen Saal des Rathauses unterzeichnet. Im Rahmen des Festakts wurde unter anderem ein Impulsvortrag zum Thema „Nachhaltige Raumfahrt“ der Rocket Factory Augsburg AG vorgetragen. Darin ging es nicht nur um in Augsburg gebaute nachhaltige und umweltfreundlichere Raketentechnologien, sondern insbesondere auch um zahlreiche Anwendungen, die aus dem Weltraum in verschiedensten Bereichen zu Umwelt- und Klimaschutz beitragen.

 


Übergabe des Klimapakts: Dr. Hübschle nahm die Vertragsmappe von einem Kuka-Roboter entgegen. Foto: Ruth Plössel/Stadt Augsburg

Außerdem stellte sich Kuka-Vorstandschef Peter Mohnen den Fragen von Wirtschaftsreferent Dr. Wolfgang Hübschle zum Thema „Wirkung von Robotern im Bereich Klimaschutz.“ Mohnen unterstrich dabei, dass gerade der Energieverbrauch bei den Kunden rund um den Globus ein immer mehr über den Kauf entscheidender Faktor sei. Bei der Automatisierung könne mit intelligenter Kuka-Software heute bereits ein großer Teil der Ressourcen von Industrieanlagen eingespart werden. Hunderttausende aktive KUKA Roboter rund um den Globus leisteten hier einen Beitrag zum Klima.

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