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Die Gewinner des diesjährigen Businessplan Wettbewerbs Schwaben stehen fest. Den ersten Platz sicherte sich das Startup senze.ai aus Augsburg. Auf Rang zwei folgt equatronic smart energy aus Gersthofen, den dritten Platz erreichte Acyla aus Sonthofen. Insgesamt wurden 16 Geschäftskonzepte eingereicht. Die Ideen stammen aus unterschiedlichen Technologiefeldern, darunter Künstliche Intelligenz, CleanTech und Industrie-Software. Der Wettbewerb zeigt damit die thematische Vielfalt der Gründungsszene in der Region.
„Wir sehen am Startup-Standort Augsburg viele technologiegetriebene Gründungen, die sehr nah an industriellen Anwendungen arbeiten. Solche Startups haben das Potenzial, zu den mittelständischen Wachstumsunternehmen von morgen zu werden“, betont Barbara Dombay, Geschäftsführerin von BayStartUP.
Der Wettbewerbssieg ging an das Team von senze.ai. Das Startup entwickelt eine Plattform, mit der sich kollektive Stimmungen innerhalb von Organisationen datenbasiert erfassen und auswerten lassen. Nutzer können ihre Sichtweisen frei formulieren, während Künstliche Intelligenz zentrale Themen, Spannungen und emotionale Dynamiken analysiert.
Die Auswertung soll Organisationen und öffentlichen Akteuren dabei helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen und Beteiligungsprozesse skalierbar zu gestalten. „BayStartUP ist für uns eine hervorragende Möglichkeit, möglichst früh qualifiziertes Feedback zu unserer Geschäftsidee und unserem Geschäftsmodell zu erhalten. Als junges Unternehmen wollen wir uns zügig und fundiert auf eine Finanzierungsrunde vorbereiten und sind dabei auf die Expertise erfahrener Jurymitglieder angewiesen“, betont Marcel Rößner, COO von senze.ai. Impulse aus dem Juryfeedback konnten laut Rößner bereits in die Unternehmensstrategie aufgenommen werden.
Den zweiten Platz belegte equatronic smart energy aus Gersthofen. Das Unternehmen entwickelt integrierte Dach- und Fassadensysteme, die Photovoltaik mit Wärmenutzung verbinden. Mit dem System „equatop ThermoPV“ sollen Gebäude selbst zu Energieproduzenten werden. Sie können Strom und Wärme direkt über ihre Gebäudehülle erzeugen und damit sowohl den eigenen Energiebedarf decken als auch weitere Gebäude versorgen.
„Die Teilnahme am Businessplan Wettbewerb bietet uns wertvolles Feedback zur Schärfung unseres Geschäftsmodells und unserer Marktstrategie. Besonders hilfreich ist der externe Blick auf Skalierbarkeit und Kundennutzen. Der Wettbewerb unterstützt uns dabei, unsere Technologie marktnah weiterzuentwickeln“, erklärt Johannes Scherer, CEO bei Equatronic.
Der dritte Platz ging an das Startup Acyla aus Sonthofen im Oberallgäu. Das Team entwickelt eine KI-gestützte Plattform für kleinere Kanzleien. Ziel der Lösung ist es, den gesamten Mandatsprozess zu automatisieren – von der ersten Anfrage bis zum Abschluss eines Falls. Ein speziell entwickelter KI-Agent organisiert Kommunikation, Dokumente und Fristen und begleitet Mandanten während des gesamten Ablaufs.
„Allgäu Digital hat uns auf BayStartUP aufmerksam gemacht – und wir sind froh, dass wir den Schritt gewagt haben. Für uns ist der Wettbewerb die Chance, unsere Kompetenzen von einer erfahrenen Jury bewerten zu lassen und Menschen zu treffen, die wirklich verstehen, was es bedeutet, ein Startup aufzubauen. Das Feedback und das Netzwerk, das dabei entsteht, sind unbezahlbar“, berichtet Tatjana Krau von Acyla.
Neben den drei prämierten Teams wurden weitere Startups für eine Auszeichnung nominiert. Dazu zählt etwa choosely aus Kempten, das Jugendliche mit regionalen Ausbildungsbetrieben vernetzen will. Ebenfalls nominiert war NaviCare Now aus Augsburg mit einer digitalen Lösung für Aufnahmeprozesse in Pflegeeinrichtungen. Ein weiteres Gründungsvorhaben stammt von Jonas Heller aus Sonthofen. Er arbeitet an einer Software, die die Taktzeiten von Produktionsanlagen optimieren soll.
Der Businessplan Wettbewerb Schwaben ist Teil der Aktivitäten von BayStartUP zur Förderung technologieorientierter Startups. Gründerteams erhalten strukturiertes Feedback von Unternehmern, Investoren und Branchenexperten und können ihre Geschäftsmodelle gezielt weiterentwickeln. Darüber hinaus vernetzt BayStartUP junge Unternehmen mit Investoren sowie Partnern aus Wirtschaft und Forschung und begleitet sie auf dem Weg von der Idee hin zu einem skalierbaren Geschäftsmodell.
Für Gründerteams mit innovativen Geschäftsideen läuft der Wettbewerb bereits weiter. Die Bayerischen Businessplan Wettbewerbe von BayStartUP befinden sich aktuell in Phase 2.
Teilnehmen können Teams aus ganz Bayern, die ihre Geschäftsidee weiterentwickeln möchten und Feedback von Unternehmern, Investoren sowie Branchenexperten erhalten wollen. Eine Anmeldung für die zweite Phase ist bereits möglich.