Baumanagement für kupa

Augsburger Ingenieurbüro managt Bau eines Münchner Stadtquartiers

So soll das neue Quartier kupa in München-Pasing aussehen. Visualisierung: Bauwerk Capital GmbH & Co.KG
Die LeitWerk AG aus Augsburg übernimmt das Baumanagement für das Immobilienprojekt kupa im Münchner Stadtteil Pasing.

Bis Ende 2021 soll auf dem rund 10.000 Quadratmeter großen Gelände einer früheren Kuvertfabrik ein urbanes Stadtquartier entstehen. Das von den Münchnern seit Jahrzehnten kurz „kupa“ genannte Gebiet soll Raum zum Wohnen, Arbeiten und mehr schaffen. Das Augsburger Ingenieurbüro Leitwerk hat nun das Baumanagement für das Immobilienprojekt im Stadtteil Pasing übernommen.

Das von Bauwerk entwickelte Stadtquartier wird durch Allmann Sattler Wappner Architekten GmbH als Generalplaner realisiert. LeitWerk übernimmt für Allmann Sattler Wappner Architekten die Leistungsphasen sechs bis neun nach HOAI: die Ausschreibung und den Vergabeprozess der Einzelgewerke sowie das Baumanagement. Für den Bau von kupa hat das Unternehmen die Ausschreibungen für einzelne Gewerke bereits gestartet. Das Management beginnt im Sommer mit dem Start des Rohbaus.

„Neue Wege in der Quartiersentwicklung“

„kupa zählt zu den aktuell interessantesten Bauvorhaben in München. Zum einen, weil das Schicksal der einstigen Kuvertfabrik seit Jahren im Fokus der Öffentlichkeit steht, der es zu verdanken ist, dass das historische Gebäude unter Denkmalschutz gestellt wurde. Zum anderen, weil Bauwerk und Allmann Sattler Wappner architektonisch und konzeptionell neue Wege in der Quartiersentwicklung einschlagen. Für das Baumanagement garantiert dies spannende Herausforderungen“, so LeitWerk-Gründer und -Vorstand Peter Weis.

Das macht das Projekt besonders herausfordernd

Michael Zombra, zuständiger Projektleiter von LeitWerk: „Eine echte Herausforderung für uns ist die geplante Architektur. So sind zu den Straßen hin keine konventionellen Baukörper mit ebenen Fassaden geplant. Vielmehr werden diese über dreieckige Erker nach außen aufgebrochen. Nicht konventionell sind damit auch die Ausschreibungen für fachlich kompetente Handwerksfirmen sowie die Logistik und der Bauablauf. Durch die beengte Lage stehen verhältnismäßig wenig Lagerflächen in den Außenbereichen zur Verfügung, sodass sich diese in die Innenbereiche hineinziehen. Auch der Gerüstbau verlangt Fingerspitzengefühl. Anker müssen beispielsweise so gesetzt werden, dass sich die Handwerker nicht behindern. Gleichzeitig ist der Anspruch an die Qualitätssicherung durch die entstehenden Schnittstellen vieler unterschiedlicher Gewerke extrem hoch.“ Eine weitere Herausforderung ist nach den Worten Zombras die Sanierung der historischen Kuvertfabrik. So werden zwar die Fassade erneuert und ein neues Entree geschaffen, die Innenbereiche neu gestaltet, Dach und Fenster ausgetauscht. All das aber geschieht unter Denkmalschutzauflagen.

„kupa ist für uns definitiv alles andere als ein Routineprojekt. Umso wichtiger ist das enge Zusammenspiel mit unserem Auftraggeber Allmann Sattler Wappner Architekten und dem Entwickler Bauwerk – insbesondere während der aktuellen Projektvorbereitung. Verantwortlichkeiten müssen dargestellt, ein umfassender Terminplan erarbeitet und die gesamte Bauablaufstruktur geplant werden“, erläutert Michael Zombra. 

So ist das Quartier aufgebaut

In Reminiszenz an die frühere Nutzung bleibt neben dem Namen auch das 1906 errichtete, denkmalgeschützte Fabrikgebäude erhalten. Im Zuge seiner Sanierung entstehen auf vier Etagen verteilt moderne Büroflächen. Für das dazugehörige eingeschossige Kesselhaus ist eine gastronomische Nutzung geplant. Um die Kuvertfabrik herum entstehen fünf neue Wohngebäude, eines davon mit einer Mischung aus Wohnungen und Gewerbeflächen im Erdgeschoss. Insgesamt sind 175 Eigentumswohnungen mit Flächen zwischen 40 bis 120 Quadratmetern geplant. Die direkte Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr wird über die geplante Verlängerung der U5, die unmittelbare Lage an der S-Bahn-Stammstrecke sowie durch Tram und Busse gelöst.

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Das von Bauwerk entwickelte Stadtquartier wird durch Allmann Sattler Wappner Architekten GmbH als Generalplaner realisiert. LeitWerk übernimmt für Allmann Sattler Wappner Architekten die Leistungsphasen sechs bis neun nach HOAI: die Ausschreibung und den Vergabeprozess der Einzelgewerke sowie das Baumanagement. Für den Bau von kupa hat das Unternehmen die Ausschreibungen für einzelne Gewerke bereits gestartet. Das Management beginnt im Sommer mit dem Start des Rohbaus.

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Das macht das Projekt besonders herausfordernd

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So ist das Quartier aufgebaut

In Reminiszenz an die frühere Nutzung bleibt neben dem Namen auch das 1906 errichtete, denkmalgeschützte Fabrikgebäude erhalten. Im Zuge seiner Sanierung entstehen auf vier Etagen verteilt moderne Büroflächen. Für das dazugehörige eingeschossige Kesselhaus ist eine gastronomische Nutzung geplant. Um die Kuvertfabrik herum entstehen fünf neue Wohngebäude, eines davon mit einer Mischung aus Wohnungen und Gewerbeflächen im Erdgeschoss. Insgesamt sind 175 Eigentumswohnungen mit Flächen zwischen 40 bis 120 Quadratmetern geplant. Die direkte Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr wird über die geplante Verlängerung der U5, die unmittelbare Lage an der S-Bahn-Stammstrecke sowie durch Tram und Busse gelöst.

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