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A3 Immobilienmarktreport 2026: So entwickelt sich die Region Augsburg
Immobilien

A3 Immobilienmarktreport 2026: So entwickelt sich die Region Augsburg

Sie haben den A³ Immobilienmarktreport präsentiert: (v.l.) Oliver Rohr (Head of Consulting bulwiengesa GmbH), Norbert Müller (Geschäftsführer brixx Projektentwicklung GmbH), Lena-Marie Buhler (Projektleitung A³ Immobilienmarktreport, Regio Augsburg Wirtschaft GmbH) und Dominik Lange (Vorstand, Peter Wagner Immobilien AG). Foto: Regio Augsburg Wirtschaft GmbH
Sie haben den A³ Immobilienmarktreport präsentiert: (v.l.) Oliver Rohr (Head of Consulting bulwiengesa GmbH), Norbert Müller (Geschäftsführer brixx Projektentwicklung GmbH), Lena-Marie Buhler (Projektleitung A³ Immobilienmarktreport, Regio Augsburg Wirtschaft GmbH) und Dominik Lange (Vorstand, Peter Wagner Immobilien AG). Foto: Regio Augsburg Wirtschaft GmbH

Der Immobilienmarktreport sieht in der Region Augsburg Anzeichen einer Stabilisierung. Doch es gibt Unterschiede zwischen dem Wohn- und dem Büroimmobilienmarkt.

Laut dem A3 Immobilienmarktreport von Regio Augsburg Wirtschaft GmbH und dem Beratungsunternehmen Bulwiengesa hat sich auf dem Immobilienmarkt die akute Unsicherheit der vergangenen Jahre abgeschwächt. Der breite Markt habe sich aber dennoch noch nicht erholt.

„Auch wenn der Markt, ähnlich wie der gesamtdeutsche Immobilienmarkt, noch nicht vollständig aus der herausfordernden Phase heraus ist, sehen wir in einzelnen Segmenten wieder mehr Orientierung und Perspektive“, sagt Oliver Rohr, Head of Consulting der Bulwiengesa GmbH. Der Investmentmarkt wird sich laut dem Bericht mittelfristig eher schrittweise stabilisieren, statt sich dynamisch zu entwickeln. Gefragt seien Standorte und Objekte, die etwa flexible Entwicklungsmöglichkeiten und tragfähige Nutzungskonzepte bieten.

Hürden des Wohnungsmarkts

Wohnen bleibt im Immobilienmarkt der zentrale Treiber. Auch wenn nach wie vor hohe Baukosten, Finanzierungshürden und Regulatorik den Neubau von Wohnungen und Häusern bremsen, ist die Nachfrage gleichzeitig hoch. Besonders gefragt sind laut dem Immobilienmarktreport moderne, energieeffiziente und gut angebaute Wohnungen und Häuser. Demnach müsse nicht nur Wohnraum neu gebaut, sondern auch bestehender weiterentwickelt werden. „Wir müssen Neubau, Nachverdichtung und Bestand gemeinsam denken, damit in der Region Augsburg weiterhin bedarfsgerechter und bezahlbarer Wohnraum entstehen kann“, sagt Dominik Lange, Vorstand der Peter Wagner Immobilien AG.

Lesen Sie unsere Interviewreihe: Perspektive Wohnungsbau in Augsburg

Die Kaufpreise stabilisieren sich leicht, die Mieten in der Stadt Augsburg und in den Landkreisen Augsburg und Aichach-Friedberg steigen jedoch weiter.

Unterschiede bei Büroimmobilien

Im Büroimmobilienmarkt dagegen ist die Nachfrage wegen der schwächelnden Wirtschaftskonjunktur und vermehrtem Homeoffice geringer. Der Immobilienmarktreport spricht hier von einer Phase der Neuorientierung. Büroflächen, die flexibel genutzt werden können, haben hier die besten Chancen. „Die Flexibilität von Bürogebäuden wird ein zentraler Schlüssel dafür sein, Büroflächen auch in Zukunft erfolgreich vermarkten zu können“, schätzt Norbert Müller, Geschäftsführer der Brixx Projektentwicklung GmbH, die Lage ein. „Gebäude müssen in der Lage sein, unterschiedliche Nutzungen und Anforderungen abzubilden“, sagt Müller weiter.

Lesen Sie auch:Immobilienmarkt Augsburg: Zwischen Krisenanpassung und neuen Chancen

Bei Flächen für den Einzelhandel lassen sich Unterschiede feststellen: Immobilien in der Innenstadt stehen unter enormem Veränderungsdruck. Flächen für Nahversorgung und Fachmärkte hingegen seien stabiler.

„Für die Region Augsburg bleibt entscheidend, gemeinsam mit der Branche tragfähige Konzepte zu entwickeln und den Standort weiter zukunftsfähig aufzustellen“, sagt Andreas Thiel, Geschäftsführer der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH.

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