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Wirtschaft und Politik setzen sich für das Projekt „Unser See wird herzsicher“ ein
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Stadt Friedberg

Wirtschaft und Politik setzen sich für das Projekt „Unser See wird herzsicher“ ein

 Projekt "Unser See wird herzsicher" sammelte Spenden für 4 Defibrillatoren. Foto: Sabine Roth

Insgesamt vier Reanimationsdefibrillatoren konnten dank Spenden bereits an drei regionalen Seen angebracht werden. Hauptsponsoren waren dabei die Stadtsparkasse Augsburg, der Steinmetzbetrieb Marmor Michl und das Friedbeger Unternehmen Federal-Mogul.

von Julia Rißler, Online-Redaktion

Das Projekt „Unser See wird herzsicher“ schreitet voran. Initiatorin und dritte Bürgermeisterin von Friedberg, Martha Reißner, freut sich über die Inbetriebnahme der ersten beiden Reanimationsdefibrillatoren für den Friedberger See. Gestern konnte dann auch ein drittes und viertes Gerät für den Afrasee und den Derchinger Baggersee übergeben werden.

Martha Reißner gründet Initiative für Herzsicherheit

Anfang Juli war ein Mann am Friedberger See zusammengebrochen und musste von Hand reanimiert werden. Einen Reanimationsdefibrillator gab es vor Ort nicht. Spätestens ab diesem Zeitpunkt war klar, es muss etwas für die Herzsicherheit der Badegäste getan werden. Ein Grund für Martha Reißner das Projekt „Unser See wird herzsicher“ ins Leben zu rufen.

6.700 Euro ermöglichen „herzsicheren“ Friedberger See

In kürzester Zeit sind für das Projekt „Unser See wird herzsicher“ Spenden in Höhe von 6.700.- Euro zusammengekommen. Von dem Geld wurden zwei Reanimationsdefibrillatoren SAM 500P angeschafft. Diese befinden sich nun am Kiosk von Jürgen Koppold am Nordufer der Freizeitanlage sowie an der Ostseite des Sees in der Nähe der Wasserwacht. Letzten Donnerstag fand eine Einweisung der Wasserwacht Friedberg in die beiden Geräte statt. Jung und Alt haben sich die Defibrillatoren und ihre Funktionsweise an Puppen erklären lassen. Auch das Kioskpersonal von Koppold ließ sich die richtige Handhabung zeigen. 

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Leben Retten ist kinderleicht

Volker Brand von der Herstellerfirma MedX5 betont: „Wann ein Schock nötig ist und wann man mit der Herzdruckmassage beginnen soll, wird vom Gerät vorgegeben.“ Die Geräte können somit von jedem bedient werden, auch ohne Ausbildung zur Rettungskraft oder einem Medizinstudium. Wir haben besonderen Wert darauf gelegt, dass die Defis auch von Laien eingesetzt werden können“, so Reißner. Eine Computerstimme gibt dem Nutzer eine genaue Anweisung, was wann zu tun ist, so dass im Ernstfall auch alles schnell ablaufen kann. Für die Mit-Initiatoren Ulrike Sasse-Feile, Tom Schmid und Daniel Schindler ist diese Aktion eine Herzenssache: „Jeder kann Leben retten, auch unsere Kinder!“

Parteiübergreifendes Engagement auf dem Wochenmarkt

Auch die Politik zeigte großes Interesse das Projekt weiter voranzutreiben. Am 7. August fand hierfür eine Aktion auf dem Friedberger Wochenmarkt statt. „Unter anderem waren viele alteingesessene Stadträte aller Parteien am Info-Stand vor Ort, die alle mit Herzblut hinter der Aktion standen und das auch zum Ausdruck brachten. Allein am Markt kamen mehrere hundert Euro zusammen. Das ist ein toller Erfolg für unser Herzsicher-Projekt. Zumal dies zum ersten Mal vorkam, dass alle Parteien an einem Strang zogen - und das für eine gute Sache“, freut sich Martha Reißner.

Federal-Mogul ermöglicht dritten Defibrillator

Dank dem Einsatz der Friedberger Firma Federal-Mogul konnten bereits diese Woche der dritte Reanimationsdefibrillator angeschafft werden. Das Gerät wurde gestern an den Fischereiverein am Afrasee übergeben. Auch der Derchinger Baggersee ist ab jetzt durch die Unterstützung vieler Einzelspenden „herzsicher“.

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