New Work

TEAM 4.0 bei fly-tech in Friedberg: New Work im Mittelstand

Tobias Wirth (u.l.) mit den Teilnehmern des Workshops in den fly-tech Büros. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Digitalisierung kann man nicht kaufen, sie ist ein Prozess. Dieser Wahrheit müssen sich auch Bayerisch-Schwabens Unternehmer stellen. Wie der Wandel gelingen kann und wie New Work aussieht, stellte fly-tech in Friedberg vor.

Technologien zur Arbeitswelt 4.0 in der Praxis kennenlernen – das war am 19. Dezember Thema eines Workshops bei fly-tech. Die rund 20 Teilnehmer der Transfer-Scout-Weiterbildung fanden sich dazu in den papierlosen Räumen mit flexiblen Arbeitsplätzen des Unternehmen ein. Nach der Begrüßung durch Stefanie Haug vom TEAM 4.0 und fly-tech Gründer und Geschäftsführer Tobias Wirth, warfen die Anwesenden einen Blick in die Räumlichkeiten.

Rundgang bei fly-tech im Friedberg-Park

Endgeräte sind nicht alles

„Das Thema trifft hier den Nagel auf den Kopf“, erklärte Wirth seinen Gästen. Die fly-tech IT GmbH & Co. KG hat sich in den knapp 20 Jahren vom mittelständischen IT-Systemhaus zum innovativen Digitaldienstleister weiterentwickelt. Heute arbeitet das Unternehmen digital und lebt „New Work“ im Alltag, wie der Gründer betont. Im Friedberg-Park, im dritten Stock eines der modernsten Bürogebäude der Region sitzt fly-tech heute. Das Unternehmen bezog die Räumlichkeiten erst dieses Jahr. Höhenverstellbare Tische, ergonomische Stühle, flexible Arbeitsplätze und moderne Geräte. Doch: „Nur weil ich meine Mitarbeiter mit schicken Endgeräten ausstatte, ist noch nichts passiert“, betont Tobias Wirth.

Das Fundament muss stimmen

Damit spielt der Geschäftsführer auf den Irrglauben an, Digitalisierung beginne und ende mit der Technik. Diese sei nur einer von drei Faktoren um überhaupt das Fundament zu bauen. Daneben spielen auch die Räume und Menschen eine Rolle. Digitalisierung heiße auch, dass ich nicht mehr an einen Ort gebunden bin. Das schafft neue Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen. Außerdem muss das Thema in die Köpfe der Mitarbeiter. „Wir würfeln mit dieser neuen Art zu arbeiten viel durcheinander“, machte Wirth deutlich. Das heißt auch, Mitarbeiter in den Prozess einzubinden und auf die neue Technik zu schulen. Das bedeute auch einen „Comfort-Zonen-Erweiterung“ für alle.

Auf Worte folgten schließlich Taten. New Work Consultant Philip Xenos gab den Teilnehmern einen praktischen Einblick in das vernetzte Arbeiten mit neuen Geräten. Er stellte die Vorteile der digitalen Hilfsmittel vor und lud die Anwesenden ein, sich selbst dran zu versuchen. Ulrich Oberndorfer, Geschäftsführer und Gründer von Epifour, Strategie- und Startup-Berater, ging anschließend auf die Frage ein „Wie arbeiten Startups und was kann man von Startups lernen?“ und rundete den Workshop damit ab.

Über die Weiterbildungsreihe von TEAM 4.0

Wie und wo können Wirtschaft und Wissenschaft in der Region Augsburg kooperieren? Antworten soll das neue Veranstaltungs- und Weiterbildungsformat geben. Die Reihe richtete sich speziell an Geschäftsführer und leitende Mitarbeiter aus kleinen und mittelständischen Unternehmen aus den Bereichen Forschung und Entwicklung, Produktion oder Business Development. Diese haben erstmals in der Region Augsburg die Möglichkeit, sich zum „Transfer-Scout“ weiterzubilden – dem Bindeglied zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Dies ist ein Gemeinschaftsangebot des Netzwerks der TransferEinrichtungen Augsburg im Rahmen von TEAM 4.0. Das Projekt wird vom Freistaat Bayern und der EU gefördert.

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