Austausch mit der Politik

So steht es um die Wirtschaft in Friedberg

Anlässlich der IHK-Regionalversammlung Aichach-Friedberg. Foto: IHK Schwaben
Kürzlich traf sich die IHK-Regionalversammlung Aichach-Friedberg zu einem Austausch mit der Politik. Im Gespräch mit Bürgermeister Roland Eichmann und Wirtschafts-Beauftragten Peter Resler ging es vor allem darum, wie die wirtschaftliche Dynamik in Friedberg erhalten werden kann.

Die IHK-Regionalversammlung setzt sich aus Friedberger Unternehmen aus Produktion, Handel, Tourismus und Dienstleistungen zusammen. Bei ihren regelmäßigen Treffen tauschen sie sich die Beteiligten auch über positive und negative Entwicklungen ihrer Branchen aus. Nach einem Gespräch mit Bürgermeister Roland Eichmann und Peter Resler lautete das allgemeine Fazit, dass die regionalen Betriebe durch gute Geschäftsergebnisse auch positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Aichach-Friedberg haben.

Mangel an Baufläche, Fachkräften und Infrastruktur verunsichert Wirtschaft

Dennoch bereiten einige negative Entwicklungen den Betrieben weiterhin Sorge. Einige der größten Herausforderungen für die regionale Wirtschaft stellte Regionalvorsitzender Thomas Sixta fest: „Der zunehmende Engpass an Gewerbe- und Wohnflächen, an Fachkräften und bedarfsgerechter Infrastruktur droht die positive Entwicklung zu hemmen. Hinzu kommt der sich stetig verschärfende Wettbewerb, der besonders den mittelständischen stationären Handel trifft.“ Doch diesen negativen Entwicklungen wirkt die regionale Wirtschaft in Zusammenarbeit mit der Stadt Friedberg bereits entgegen.

Friedberg als bedeutender Handelsstandort

Im Fokus steht dabei vor allem auch die zukunftsweisende Verknüpfung einzelner Standorte in Friedberg. „Durch verschiedene Neuansiedlungen hat Friedberg in seiner Bedeutung als Handelsstandort einen Sprung nach vorne gemacht. Nun geht es darum auch die Innenstadt entlang ihrer eigenen Stärken zu entwickeln und die verschiedenen Standorte optimal miteinander zu verzahnen. Dies betrifft deren verkehrliche Erreichbarkeit ebenso, wie die Bereitstellung von ausreichendem Parkraum“, so IHK-Vizepräsident Dieter Weidner.

So wirkt Friedberg den Herausforderungen entgegen

Auch im Bereich der mangelnden Wohn- und Gewerbeflächen geht Friedberg nun neue Wege. So soll zusätzlicher Raum für regionale Unternehmen sowie Wohnraum entstehen. Auch der Breitband-Ausbau soll in diesem Zuge erweitert werden. Von einer verbesserten Infrastruktur könne dann auch die Region auch als Ausbildungs-Standort profitieren. Denn mit neuen Busanbindungen am Friedberger Businesspark können zukünftig auch jüngere Auszubildende leichter zu ihren Betrieben gelangen.

Regionale Ausbildung sichert Nachwuchskräfte 

Diese Entwicklung sei wichtig, um junge Menschen bereits für eine berufliche Ausbildung in der Region zu halten. „Der beruflichen Ausbildung kommt eine unverändert hohe Bedeutung zu, wie das breite und attraktive Angebot der Friedberger Ausbildungsbetriebe unterstreicht“, erklärte Sixta.

„Miteinander ist Schlüssel zum Erfolg“

„Die sprudelnden Gewerbesteuereinnahmen zeigen, dass es weniger die Höhe des Hebesatzes selbst ist, die dem Stadthaushalt volle Kassen beschert. Vielmehr sind es die Erträge einer Vielzahl gesunder Unternehmen, die auch der Stadt zu Gute kommen. Friedberg stärkt seine Unternehmen und diese wiederum die Stadt. Dieses Miteinander ist der Schlüssel zum Erfolg und nicht das Drehen an der Steuerschraube“, resümiert Sixta.

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Friedberg als bedeutender Handelsstandort

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Auch im Bereich der mangelnden Wohn- und Gewerbeflächen geht Friedberg nun neue Wege. So soll zusätzlicher Raum für regionale Unternehmen sowie Wohnraum entstehen. Auch der Breitband-Ausbau soll in diesem Zuge erweitert werden. Von einer verbesserten Infrastruktur könne dann auch die Region auch als Ausbildungs-Standort profitieren. Denn mit neuen Busanbindungen am Friedberger Businesspark können zukünftig auch jüngere Auszubildende leichter zu ihren Betrieben gelangen.

Regionale Ausbildung sichert Nachwuchskräfte 

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„Miteinander ist Schlüssel zum Erfolg“

„Die sprudelnden Gewerbesteuereinnahmen zeigen, dass es weniger die Höhe des Hebesatzes selbst ist, die dem Stadthaushalt volle Kassen beschert. Vielmehr sind es die Erträge einer Vielzahl gesunder Unternehmen, die auch der Stadt zu Gute kommen. Friedberg stärkt seine Unternehmen und diese wiederum die Stadt. Dieses Miteinander ist der Schlüssel zum Erfolg und nicht das Drehen an der Steuerschraube“, resümiert Sixta.

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