Bayerischer Landtag / Abgeordnetenbüro Peter Tomaschko MdL

Digitaler Polizeifunk: Bald auch in AIC-FDB?

Die Polizei soll ab September digital funken. Hier sehen sie Tomaschko bei der PI Friedberg. Foto: Büro Tomaschko
Rothhammer, Tomaschko, Greifenegger und Weberstetter in der Einsatzzentrale der Polizei in Aichach. Foto: Büro Tomaschko

Der Analogfunk gilt als veraltet, störanfällig und alles andere als Abhörsicher. Höchste Zeit für einen funktionierenden, flächendeckenden Digitalfunk. Der Landtagsabgeordnete Peter Tomaschko hat sich bei den Polizeiinspektionen Aichach und Friedberg nach dem aktuellen Stand der Dinge erkundigt.

von Martina Lakotta, Online-Redaktion

Seit knapp einem Jahrzehnt ist die Einführung des Digitalfunks Thema in Bund und Ländern. Im Gegensatz zum analogen Funk, den Polizei, Rettungskräfte und Feuerwehr an vielen Stellen Deutschlands immer noch nutzen müssen, birgt die moderne Technik verschiedene Vorteile. Sie ist abhörsicher, hat eine Notruffunktion mit GPS-Ortungsmöglichkeit und bietet eine bessere Sprachqualität ohne Rauschen und andere Störgeräusche. Zudem funktioniert die neue Generation der Funkgeräte auch in Gegenden, in denen es mit dem analogen Funk und auch mit dem Handy-Empfang immer wieder Schwierigkeiten gab.

Bundesanstalt für Digitalfunk arbeitet seit Jahren an Einführung

Vor rund sieben Jahren wurde die Bundesanstalt für Digitalfunk ins Leben gerufen. Ihre Aufgabe ist der Aufbau eines neuen zentralen Funknetzes für die Sicherheitsbehörden. Mehr als 150 Mitarbeiter arbeiten unter Federführung von Rolf Krost, Präsident der Berliner Behörde, an dem flächendeckenden Digitalfunk. Bis Ende des Jahres soll das Vorhaben abgeschlossen sein. Der Landtagsabgeordnete Peter Tomaschko stattete den beiden Polizeiinspektionen in Aichach und in Friedberg einen Besuch ab, um sich vor Ort über den aktuellen Stand der Einführung zu informieren.

Polizeiinspektionen in Aichach und Friedberg funken ab September digital

Im Landkreis Aichach-Friedberg soll bereits ab September dieses Jahres digital gefunkt werden. Derzeit würden in den Polizeiinspektionen noch Schulungsmaßnahmen durchgeführt werden, aber die bisherigen Probeläufe sollen sehr gute Ergebnisse gezeigt haben, wie Maximilian Baumann, Leiter der Friedberger Polizeiinspektion und Rudolf Rothhammer, Leiter in Aichach, dem bayerischen Abgeordneten Tomaschko berichten.

Deutschlandweit funken 85 Prozent digital

Für ein flächendeckendes digitales Funknetz müssen auf Bundesebene rund 4.300 Funkbasisstationen aufgebaut werden. In Bayern werden knapp 900 Basisstationen und damit ein Fünftel der bundesweit geplanten Standorte benötigt. Nach Angaben des bayerischen Innenministeriums seien aktuell rund 85 Prozent von ihnen baulich fertiggestellt. Die Kosten für den Aufbau des Digitalfunknetzes in Bayern werden vom Freistaat und vom Bund getragen. 

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Deutschlandweit funken 85 Prozent digital

Für ein flächendeckendes digitales Funknetz müssen auf Bundesebene rund 4.300 Funkbasisstationen aufgebaut werden. In Bayern werden knapp 900 Basisstationen und damit ein Fünftel der bundesweit geplanten Standorte benötigt. Nach Angaben des bayerischen Innenministeriums seien aktuell rund 85 Prozent von ihnen baulich fertiggestellt. Die Kosten für den Aufbau des Digitalfunknetzes in Bayern werden vom Freistaat und vom Bund getragen. 

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