Open Device Lab

Hochschule Augsburg und TEAM23 beschließen neue Partnerschaft

TEAM23 hat seine Räumlichkeiten im Glaspalast. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Die Hochschule Augsburg und die Digitalagentur TEAM23 sind eine neue Kooperation eingegangen. Diese Zusammenarbeit kommt vor allem den Studierenden zugute, die künftig ihre Webprojekte im Open​ ​Device​ ​Lab​ ​(ODL)​ testen können.

Denn eine der großen Herausforderungen bei der Realisierung von Digitalprojekten ist die Vielfalt an mobilen Endgeräten ​in​ ​Kombination​ ​mit​ ​verschiedenen Browsern​ ​und​ ​Betriebssystemen.​ ​Um​ ​dem​ ​gerecht​ ​zu​ ​werden,​ ​betreibt​ ​und​ ​nutzt TEAM23​ ​ein​ ​Open​ ​Device​ ​Lab.​ ​Dieses​ ​ermöglicht​ ​systematische​ ​Tests​ ​von Webseiten​ ​und​ ​Webapps​ ​auf​ ​bis​ ​zu​ ​40​ ​verschiedenen​ ​Smartphones​ ​und​ ​Tablets.  

Projekte können im Open Device Lab getestet und optimiert werden

Für Entwickler, Agenturen oder auch Studierende ist es sehr teuer und zeitaufwändig die Geräte selbst zu beschaffen und auch instandzuhalten. Deshalb kann das Open​ ​Device​ ​Lab auch von extern, bevorzugt von Studierenden der Hochschule Augsburg, genutzt werden. Das ODL​ ​befindet​ ​sich​ ​in​ ​den​ ​Agenturräumen​ ​von​ ​TEAM23​ ​im​ ​Glaspalast​ ​Augsburg.​ ​Nach vorheriger Anmeldung können die Studierenden dort ihre Projekte testen und optimieren. Unterstützt werden sie dabei von den Mitarbeitern der Agentur.

Fünfter „Sichtraum“ an der Hochschule Augsburg

Dass Digitalprojekte an der Hochschule Augsburg eine große Bedeutung haben, zeigte auch der jüngste „Sichtraum“, bei dem Studierende ihre Projekte aus der Welt der digitalen Medien vorstellten. Die Bachelorstudierenden aus dem sechsten Semester präsentierten ihre Semesterprojekte in Form von Kurzvorträgen und Live-Installationen. In diesem Jahr konnten Besucher eine interaktive Installation für das Museum der Augsburger Puppenkiste, einen kleinen Lernbegleiter auf dem Smartphone für Schüler auf Ausflügen, eine Informations-Applikation für Leukämie-Betroffene und einen Flug durch eine Großstadt mit einer Virtual Reality-Brille bestaunen. Die Interessierten konnten Kurzvorträge anhören oder die verschiedenen Projektstände der Studierenden mit Live-Installationen erkunden.

Von einer App für Schüler über Anwendungen für Virtuelle Realität bis hin zu einem interaktiven Zeitstrahl war alles dabei. Vorgestellt wurden die Projekte von Studierenden des Studiengangs Interaktive Medien. Viele der Semesterprojekte finden auch außerhalb des Hörsaals Verwendung.

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