Stiftungspreise in Höhe von 3.700 Euro

WBG-Stiftung ehrt Studierende für Nachnutzungs-Konzepte

Dr. Mark Dominik Hoppe, Geschäftsführer der WBG, mit Preisträgerin Melanie Huber. Foto: WBG
Was kann aus leerstehenden, nicht mehr genutzten Gebäuden gemacht werden? Unter anderem mit dieser Frage beschäftigten sich Studierende der Hochschule Augsburg aus dem Fachbereich Architektur und Bauwesen. Im Zuge des diesjährigen Wettbewerbs der WBG-Stiftung wurden die besten Leistungen entsprechend geehrt.

Alle Projekte, die eingereicht wurden, beziehen sich auf Orte und Gebäude, aber auch auf aktuelle städtebauliche Herausforderungen in Augsburg. „Auch im Wohnungsbau werden in Zukunft neue Ansätze und Ideen gefragt sein, wofür unsere Gesellschaft engagierte und kreative junge Menschen braucht“, betont Dr. Mark Dominik Hoppe, Geschäftsführer der Wohnbaugruppe Augsburg und Vorstandsvorsitzender der WBG-Stiftung. 

Stiftungspreise in Höhe von 3.700 Euro

Bei der 18. Preisverleihung an der Hochschule Augsburg wurden nun die besten Arbeiten vorgestellt und die diesjährigen Preisträger ausgezeichnet. Zusammen mit Prof. Susanne Gampfer, Dekanin der Fakultät für Architektur und Bauwesen, überreichte Bürgermeister Dr. Stefan Kiefer im Namen des Oberbürgermeisters und Kuratoriumsvorsitzenden Dr. Kurt Gribl Stiftungspreise in Höhe von 3.700 Euro. Die Stadtsparkasse Augsburg unterstützte den Wettbewerb der WBG-Stiftung auch in diesem Jahr mit einer großzügigen Spende. Prämiert wurden insgesamt acht Arbeiten zu verschiedenen Themen.

Melanie Huber wird mit WBG-Preis ausgezeichnet

Den WBG-Preis erhielt ein Projekt zur Nachnutzung von Bauten der öffentlichen Hand am Beispiel der ehemaligen JVA in Augsburg. 2016 hat die Justizvollzugsanstalt Augsburg ihren Standort von der Augsburger Karmelitengasse nach Gablingen verlegt. Damit wurde in Augsburg eine zentral gelegene, attraktive Fläche hinterlassen. Die Frage nach der künftigen Nutzung wurde hier mit der Planung für ein Archäologischen Museums beantwortet. Melanie Huber wird für diese Leistung mit dem WBG-Preis 2017 in Höhe von 1.000 Euro ausgezeichnet.  

Die weiteren Preisträger

Mit dem mit 600 Euro dotierten Sonderpreis wurde Amelie Herkommer ausgezeichnet. Die Studentin reichte ein Konzept zur Nachnutzung des Areals der ehemaligen Spicherer Schule in Pfersee ein. Dabei musste zum einen das Thema Wohnen, zum anderen eine soziale, kulturelle oder der Bildung gewidmete Nutzung integriert werden. Ebenfalls einen Sonderpreis erhielten drei Studenten für ihr Gemeinschaftsprojekt für ein Neukonzept für das Parkhaus am Ernst-Reuter-Platz. Carmen Herrmann, Carolin Maier und Jasmin Fischer erarbeiteten ein Konzept für das Parkhaus, unter Einbezug flexibler Holzmodule.

Eine Anerkennung in Höhe von 300 Euro erhielt außerdem die Studentin Michelle Weck. Sie erarbeitete einen Plan für ein „Haus für Kinder“. Mit ihrem Entwurf, einem „Lehmquader“, konnte Michelle Weck überzeugen. Eine weitere Anerkennung ging an Christina Schieferle und Christoph Hosemann, Dominic Doesel und Katharina Dobler, Anne Budja und Stephanie Brandmeier, sowie Stefanie Dorn und Suzan Muhziroglu. Aufgabe für dieses Thema im Bachelor-Studiengang Architektur war es, ein dreigeschossiges Passivhaus auf einer vorgegebenen Parzelle zu entwickeln. Die Häuser sollen sowohl Platz für eine Wohngemeinschaft mit Gemeinschaftsräumen, als auch einen separaten Gebäudeteil für die Nutzung als Büro, Atelier oder ähnliches bieten.

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