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Jahreskonferenz A³ klimaneutral: Nachhaltigkeit als Standortfaktor
Nachhaltigkeit

Jahreskonferenz A³ klimaneutral: Nachhaltigkeit als Standortfaktor

Von links: Lydia Keller von der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH, Kerstin Meerwaldt von der BMW Group, Moderator Thomas Nieborowsky und Reisacher-Geschäftsführer und Gastgeber Peter Reisacher. Foto: Regio Augsburg Wirtschaft GmbH
Von links: Lydia Keller von der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH, Kerstin Meerwaldt von der BMW Group, Moderator Thomas Nieborowsky und Reisacher-Geschäftsführer und Gastgeber Peter Reisacher. Foto: Regio Augsburg Wirtschaft GmbH

Wie können Unternehmen mit Nachhaltigkeit starten und welche Rolle spielt das Thema als Standortfaktor? Darüber wurde auf der zweiten Jahreskonferenz A³ klimaneutral diskutiert.

120 Gäste aus Politik und Unternehmen haben an der Jahreskonferenz A³ klimaneutral teilgenommen. Thema der Konferenz war die Bedeutung von Maßnahmen zur Emissions-Minderung. Gastgeber war diesmal die Reisacher Augsburg GmbH. Laut Augsburg Wirtschaftsreferent Wolfgang Hübschle ist Nachhaltigkeit ein Standortfaktor. „Augsburgs Wirtschaft braucht verlässliche erneuerbare Energien, stabile Kosten und zukunftsfähige Rahmenbedingungen. Klimaneutralität schafft genau das: moderne Infrastruktur, regionale Lösungen und klare langfristige Ziele“, sagte Hübschle zur Eröffnung der Konferenz.

Erste Schritte beim Thema Nachhaltigkeit

Doch wie können Unternehmen in das Thema Nachhaltigkeit starten? Wolfgang Hehl vom Technologiezentrum Augsburg (TZA) rät, zum Beispiel mit Energie sparen zu beginnen. Eine Maßnahme, die einfach umzusetzen ist und Geld spart. „Viele Maßnahmen zur Reduktion von CO₂-Emissionen sind zugleich wirtschaftlich sinnvoll – etwa durch geringeren Energieverbrauch oder effizientere Prozesse. Unternehmen sparen damit oft bares Geld“, sagt Hehl. Er betont außerdem: „Klimaschutz ist am Ende preiswerter, als die Schäden zu reparieren, die durch den Klimawandel entstehen.“

Lesen Sie hier: Stadtsparkasse Augsburg und SWA unterstützen A³ klimaneutral bis 2026

Nachhaltigkeit: Herausforderung der Autoindustrie

Die Keynote wurde von Kerstin Meerwaldt gehalten, Leiterin Nachhaltigkeitsstrategie Kunde & Märkte, Greenwashing Prevention, bei der BMW Group. Die BMW Group sehe Nachhaltigkeit und Profitabilität nicht als Widerspruch. Demnach müsse Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette gedacht werden, Kreislaufwirtschaft könne Ressourcen schützen.

Resilienznetzwerk A³

Dennoch befinden sich Unternehmen in einem Spannungsfeld aus Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit, globalen Faktoren, Krisen und persönlichen Herausforderungen. Dabei will das neu gegründete Resilienznetzwerk A³ Unternehmen helfen, sich krisenfest aufzustellen. Das Förderprojekt läuft drei Jahre und soll Unternehmen über Workshops, Peer-to-Peer-Groups und Netzwerktreffen unterstützen.

Die Initiative A³ klimaneutral begleitet Unternehmen der Region Augsburg dabei, bis 2030 klimaneutral zu werden.

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