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SKIT Dynamics: So sparen Sie Strom- und Energiekosten mit der Cloud
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SKIT Dynamics: So sparen Sie Strom- und Energiekosten mit der Cloud

Die SKIT Dynamics GmbH in Augsburg weiß, wie Sie Strom- und Energiekosten mit der Cloud sparen können. Foto: SKIT Dynamics GmbH

Das Thema Energiesparen beschäftigt die gesamte Wirtschaft aktuell. Aus diesem Grund gibt die SKIT Dynamics GmbH mit Standort in Augsburg Ihnen wichtige Tipps, an welchen Stellen Sie Ihren Energieverbrauch minimieren können. Ihr lokaler Server spielt dabei eine tragende Rolle.

Ein lokaler Server birgt viele Kostenstellen, an die man im ersten Moment vielleicht gar nicht denkt. Wer sich „Inhouse“ ein Rechenzentrum aufbauen möchte, benötigt fürs Erste den nötigen Platz und die Hardware. Diese wird sich mit der Zeit erweitern und die Infrastruktur muss wohl oder übel regelmäßig gewartet und überprüft werden. Verschleißteile müssen höchstwahrscheinlich nach ein paar Jahren ausgetauscht werden. Eine Serverlandschaft bedarf zudem einer ausgiebigen Pflege. Die maximale Serverauslastung eines kleinen Rechenzentrums beträgt dabei lediglich 15-20 Prozent. Der Aufwand damit ist allerdings viel höher.

Stromsparen im Serverraum: So geht's

Wenn Sie in Ihrem Serverraum Strom sparen wollen, müssen Sie sich mit den einzelnen Komponenten auseinandersetzen. Alte Geräte wie Server, Switches oder USVs können - wenn sie keinen Energieregulierer besitzen - mehrere tausend Euro im Jahr kosten. Sie sollten deshalb die Geräte, die bereits in die Jahre gekommen sind, aussortieren und auf modernere Technik setzen. Wenn Sie sich mit einer neuen Investition unsicher sind, können Sie unter Berücksichtigung des Stromverbrauchs und der Wärmeabgabe Ihrer alten Geräte genau berechnen, ab welchem Zeitpunkt sich Ihre neue Anlage selbst trägt. So können Sie die zusätzlichen Kosten genau einplanen.

Die meisten Unternehmen kühlen Ihre Serverlandschaft aufgrund Ihres Alters auf bis zu 20 Grad herunter. Um die richtige Temperatur für Ihren Server zu finden, müssen Sie sich in den beigelegten Dokumenten die Betriebstemperatur ansehen. Vielleicht benötigt Ihr Server gar nicht die 20 Grad. Moderne Server können sogar Temperaturen zwischen 24-27 kompensieren und so viel Energie sparen.

Wieso ein lokales Rechenzentrum Zeit und Geld frisst

Um den Betrieb Ihres Rechenzentrums zu gewährleisten, müssen sich Ihre Mitarbeiter oder externe Dienstleister darum kümmern. Sie sollten immer in Bereitschaft sein, um reibungslose Abläufe zu garantieren und einen möglichen Ausfall zu verhindern. Mit der Zeit werden auch diese Systeme komplexer: eine fortlaufende Weiterbildung der Mitarbeiter muss gewährleistet sein. Ein lokales Rechenzentrum frisst also nicht nur wertvolle Zeit - es fallen zudem hohe Kosten für den Betrieb an.

Geht Energiesparen mit riesigen Rechenzentren überhaupt?

Welche Alternative gibt es zu einem „Inhouse Rechenzentrum“? Genau, die Cloud. Aber wie kann man denn mit noch viel größeren Rechenzentren Energie sparen? Die haben doch den größten Verbrauch? Eine Studie im Science Magazin hat die Antwort auf diese Frage. Der allgegenwertige Trend zur Cloud hat dazu geführt, dass der Energieverbrauch der großen Datenzentren weniger stark steigt, als vermutet - und das trotz steigender Leistung. Wie kann das sein? Dafür gibt es zwei Gründe.

Ein großes Rechenzentrum kann gegenüber einem kleinen Anbieter größere Investitionen für die Serveranlagen tätigen. Maßgeschneiderte Soft- und Hardware, modernste Belüftungssysteme und schnelle Netzwerke können den Energiebedarf deutlich senken. Die großen Rechenzentren haben zudem die Möglichkeit ihre Einrichtungen und Gebäude so zu entwerfen, dass sie möglichst energie- und kosteneffizient sind.

Aufgrund veralteter Server müssen viele Unternehmen ihre Kühlung des Rechenzentrums bei auftretenden Temperaturschwankungen anpassen.  Wenn die Temperatur steigt, wird entsprechend mehr gekühlt, weil die Hardware beschädigt werden könne. Wie bereits erwähnt können neue Rechenzentren Temperaturen bis zu 27 Grad zulassen. Sie sparen sich enorme Mengen an Strom und Wasser. Unser Mitteleuropäisches Klima begünstigt den Einsatz dieser energieeffizienten Kühlmethoden. Die AWS-Rechenzentren in Irland und Schweden kommen sogar fast das ganze Jahr ohne Kühlwasser aus.

Symbolbild Rechenzentrum. Quelle: stock.adobe.com

Der andere Grund, weshalb die „Big Player“ Vorreiter in Sachen Energiesparen sind, ist die passgenauere Steuerung der Auslastung der Rechenzentren. Genau wie im Stromnetz, gleichen sich die unterschiedlichen Bedarfe der Millionen von Nutzern aus, um so eine perfekte Auslastung erzeugen zu können. Diese konstante Lastverteilung führt zu geringeren Schwankungen innerhalb der Rechenzentren. Wenn die Anlagen einer höheren Auslastung unterliegen, kann die gleiche Menge an Arbeit durch weniger Server abgebildet werden. Auch das senkt den Stromverbrauch pro Arbeitsleistung. 541 Research prognostiziert, dass die Server der großen Anbieter in Zukunft an eine Auslastung von 80 Prozent herankommen könnten. Im Vergleich - wie bereits angesprochen - beträgt die maximale Auslastung der lokalen Server ungefähr 15-20 Prozent.

Die Microsoft Cloud ist auf Platz 1 der Energie- und CO2 Effizienz

Eine Studie, die Microsoft mit dem Beratungsunternehmen WSP durchführte, hat es bestätigt: Microsoft ist ganz vorne dabei in Sachen Energie und CO2 Effizienz. Im Gegensatz zu einem normalen Rechenzentrum macht es Microsoft möglich, 93% der Energie- und 98 Prozent der CO2 Emissionen einzusparen.

Ein Beispiel angeführt: würden 20 Prozent des US-On-Premise-Marktes in die Cloud wechseln, würde das einer Emissionsreduzierung einer Großstadt wie Washington gleichkommen.

An diesen Errungenschaften arbeitet Microsoft bereits seit vielen Jahren. Die globalen Aktivitäten von Microsoft sind seit dem Jahr 2011 klimaneutral. Die neuesten Infrastrukturtechnologien spielen dabei eine essenzielle Rolle.

Auf die richtige Cloud kommt es an

Es muss nicht unbedingt ausreichen von lokalen Servern in die Cloud zu wechseln. Auch die Cloud kann unnötige Kosten bergen. Wichtig ist es, eine langfristige Strategie zur Optimierung der Cloud Kosten zu entwickeln.

Sie können zum Beispiel durch Kostenrechner wie den Microsoft Azure Pricing Calculator eine genaue Schätzung der Kosten einer bestimmten Arbeitsbelastung liefern. So berechnen Sie aus Erfahrungswerten Ihre anfallenden Cloudkosten, noch vor der Belastung.

Zudem kann ein Cloud-Anbieter mehrere Arten von Services anbieten, die zum Erreichen desselben Zieles geeignet sind. Alle Faktoren, die bei solch einer Entscheidung eine Rolle spielen (Kosten, Leistung, Komplexität), müssen in das beste Gleichgewicht gebracht werden, um den passenden Service zu finden.

Projekt Natick: das Unterwasser-Rechenzentrum von Microsoft

Eine Geschichte, die es auf jeden Fall wert ist, sie zu erzählen. Microsoft startete 2014 einen Feldversuch und versenkte im Juni 2018 einen riesigen weißen Metall-Zylinder im Meer. Darin war eines der modernsten Rechenzentren zu finden. Nach zwei Jahren Tauchgang bargen die Microsoft Mitarbeiter das große Teil aus dem Meer vor den schottischen Orkney Inseln.

Aber wieso wurde das Rechenzentrum im Meer überhaupt versenkt? Die Betriebsumgebung unter Wasser auf dem Meeresboden ist stabil und zuverlässig. Das Rechenzentrum war keinen äußeren Faktoren wie Sauerstoff, Feuchtigkeit oder Temperaturschwankungen ausgesetzt. Diese Fehlerquellen können normalerweise zu defekten Komponenten an den Zentren führen. Und das Resultat des Versuches ist der Wahnsinn. Die Ausfallrate des Rechenzentrums ist achtmal geringer als am Land. Die Erkenntnisse werden zukünftig in die Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens übernommen. Neue Einsatzmöglichkeiten, wie zum Beispiel die schnellere Bereitstellung von Cloud-Diensten einer Küstenbevölkerung, könnten durch solche Rechenzentren realisiert werden.

Die Cloud ist ein hoch komplexes Thema. Deshalb stehen wir Ihnen mit unserer langjährigen Erfahrung zur Seite. Egal ob Strategieentwicklung, Beratung oder Umsetzung – wir unterstützen Sie dabei gerne. Hier finden Sie weitere Informationen und Angebote der SKIT. 

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