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Digitalisierung: So nutzen Unternehmer den Megatrend
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Moderne Geschäftswelten

Digitalisierung: So nutzen Unternehmer den Megatrend

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Symbolbild. Moderne Unternehmen nutzen digitale Konzepte, müssen aber sich aber auch neuen Herausforderungen stellen. Foto: urulaia / pixelio.de

Die Welt wird digitaler. Auch in der Wirtschaft. Erfolgreiche Unternehmer sollten deshalb jede Chance nutzen, die sich ihnen durch die Digitalisierung bietet. Welche Herausforderungen dazu gemeistert werden müssen.

Prozesse, die früher analog abgehandelt wurden, werden digital. Ein Trend, der in der Wirtschaft schon seit einigen Jahren beobachtet werden kann. Nicht zuletzt durch Corona zieht nun aber das Tempo an. In manchen Branchen haben Unternehmen aus der Region bemerkenswerte Konzepte umgesetzt indem sie die Zeichen der Zeit nicht nur erkannt, sondern auch genutzt haben. Einer der weltweit größten Hersteller von Schalungs- und Gerüstunternehmen aus der Nähe von Ulm setzt etwa auf 3D-Druck. Damit wurden zwischenzeitlich sogar die ersten Wohnhäuser gedruckt. Ein Konzept, das ankommt. Das Unternehmen wurde mit dem German Innovation Award ausgezeichnet. Laut dem Urteil der Jury macht die Digitalisierung die Produktion „schneller, wirtschaftlicher und effizienter“.

Digitalisierung ist aber mehr, als nur 3D-Druck mit integrierter Robotertechnik. Ein weiterer Trend, der mit einer digitalen Wirtschaft im Kommen ist, heißt Künstliche Intelligenz – kurz KI. Softwareprogramme werden dadurch noch effizienter und können vorausschauender agieren, als es Menschen können. Ein Start-up aus Augsburg hat sich ebendiese Technik zunutze gemacht. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz entwickelten die Gründerinnen eine Software, die Logistikern dabei hilft, ihre LKW optimal zu beladen. Die Konsequenz: Perfekte Raumnutzung, mehr Waren werden pro Lastwagen bewegt, die Effizienz steigt. Und das spart am Ende das Tages vor allem Kosten.

 

Diesen Problemen müssen sich Unternehmen stellen

Bei all den positiven Ergebnissen, die digitalisierte Unternehmen erhalten, ist aber auch Vorsicht geboten. Denn neue Techniken bringen auch neue Probleme und Herausforderungen. Diesen müssen sich auch Unternehmer stellen, wenn sie nachhaltig erfolgreich sein möchten. Zwei Herausforderungen haben sich dabei als besonders anspruchsvoll für den Mittelstand erwiesen: Datenschutz und IT-Sicherheit.

Die Frage „Welche Daten dürfen gesammelt werden?“ beschäftigt jedes Unternehmen, welches einen Onlineauftritt besitzt. Eine Frage um die kein Unternehmer herumkommt. Es empfiehlt sich hier penibel auf alle Details zu achten, um etwaigen Klagen und Beschwerden davor zu sein. Cookie-Consent-Tools sind ein absolutes Muss, helfen aber auch, erfolgreiches Marketing umzusetzen. Wenn die Nutzer einer Homepage verschiedenen Trackingsystemen zustimmen, können zielgruppenkonfigurierte Inhalte ausgespielt werden. Davon profitieren am Ende Nutzer und Unternehmer.

Ebenso wichtig wie eine geschickte Datenschutz-Struktur sind aber auch IT-Sicherheit Systeme. Denn Hackerangriffe werden häufiger und die Schadsoftwares immer geschickter. Spam-Mails, welche bislang relativ einfach entlarvt werden konnten – man denke an den nigerianischen Prinzen der Millionenbeträge verspricht, wenn ihm eine vierstellige Transaktionsgebühr überweist – verkleiden sich zwischenzeitlich so clever, dass ein ungeschulter Blick schnell darauf hereinfallen kann. Deshalb ist es für Unternehmer unabdingbar, Mitarbeiter regelmäßig und zuverlässig zu schulen und dabei gleichzeitig auf qualitativ hochwertige Firewall-Programme zu vertrauen.

Denn, wo Menschen arbeiten, passieren Fehler. Und dies ist die wohl größte Herausforderung, die die Digitalisierung an die Wirtschaft und Gesellschaft stellt. „Der Mensch ist ein Gewohnheitstier“, heißt es floskelhaft. Eine sich schnell wandelnde digitale Welt kann damit zügig zu Überforderung führen. Digitale Akteure müssen deshalb Wege finden, die neuen Prozesse niedrigschwellig in die Gesellschaft zu integrieren und dabei alle Menschen mitzunehmen. In vielen Situationen funktioniert diese Integration bereits gut. Aber nicht in allen. Problematisch wird es dann, wenn sich nicht alle Bereiche gleich schnell auf eine digitale Welt einlassen können oder wollen. Doch auch hier gibt es Leitfäden, die die Zukunft sowohl digital, als auch einfach verständlich gestalten wollen.

 

Digitalisierung funktioniert nur unter Einsatz von Schlüsseltechnologien

Ein großes Hindernis, digitale Konzepte in alle Lebensbereiche zu integrieren, ist die Skepsis vieler Menschen, ob digital gleich sicher bedeutet. Diesen Graben zwischen Digitalisierung und IT-Sicherheit zu überwinden ist schwierig. Aber nicht unmöglich. Empfehlenswert ist es auf diverse Schlüsseltechnologien zu setzen. Um er Hackern schwierig zu machen, sind nicht nur hochwertige Firewall-Systeme notwendig. Auch das Verschlüsseln von Netzwerken ist essentiell. Offene W-Lan Netzwerke bergen etwa die Gefahr, dass sich Angreifer unbemerkt einschleusen und Daten abfangen können. Dieses Risiko kann aber mit einem VP-Netzwerk umgangen werden. Denn mit einem Virtual Private Netzwerk können verschiedene Verbindungen geschlossen miteinander verbunden werden. Das bedeutet, dass Nutzer auch von verschiedenen Orten aus auf das gleiche Netzwerk Zugriff haben, ohne, dass andere externe Nutzer Zugriff haben.

Ebenfalls sinnhaft ist es, auf Protokollsysteme zu setzen. Denn wenn Prozesse mitgetrackt werden, kann, sollte es zu einem Problem kommen, sofort nachvollzogen werden, wo der Fehler gelegen hat. Damit kann für die Zukunft vorgebaut werden.

Der aber wohl wertvollste Tipp, um sicher in einer sich schnell verändernden digitalen Welt zu bleiben, ist: Immer am Ball bleiben. Anfällig für Angriffe und Fehler sind veraltete Programme. Diese müssen deinstalliert und durch moderne Versionen ersetzt werden. Denn auch Hacker entwickeln sich weiter. Deshalb müssen es digitale Unternehmen ebenfalls.