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100 Jahre KUTTER: Mit Mut und Innovation in die Zukunft
Jubiläum

100 Jahre KUTTER: Mit Mut und Innovation in die Zukunft

Die KUTTER-Geschäftsführung, von links: Andreas Haas, Daniel Winkler, Jürgen Rogg, Mark Heutig und Rainer Rogg. Foto: Kutter
Die KUTTER-Geschäftsführung, von links: Andreas Haas, Daniel Winkler, Jürgen Rogg, Mark Heutig und Rainer Rogg. Foto: Kutter

Seit 100 Jahren prägt KUTTER die deutsche Baubranche. Im großen Jubiläumsjahr zieht das Memminger Familienunternehmen eine beeindruckende Bilanz und zeigt, wie man mit starken Werten und modernster Technik die Herausforderungen der Zukunft meistert.

Was am 1. August 1926 als kleiner Memminger Handwerksbetrieb begann, hat sich bis heute zu einer der führenden Baugruppen Deutschlands entwickelt. Heute steht der Name KUTTER für ein breites Leistungsspektrum, das vom Hoch-, Tief- und Straßenbau über die Projektentwicklung bis hin zum bundesweit größten Fräsdienstleister reicht. Rund 2.000 Beschäftigte an über 34 Standorten realisieren nachhaltige Bauprojekte mit bleibendem Wert.

Wachstum durch Pioniergeist

Die Nachkriegsjahrzehnte waren von Improvisation und starkem Unternehmergeist geprägt. Unter der Leitung von Rudolf Groll sen. galt stets das Credo, auch für schwierige Lagen pragmatische Lösungen zu finden. In den 1960er- und 1970er-Jahren setzte die nachfolgende Generation um Peter, Rudolf und Ulrich Groll konsequent auf technologische Spezialisierung. Durch die gemeinsame Entwicklung moderner Kaltfräsen mit dem Hersteller WIRTGEN schuf sich KUTTER ein völlig neues, überregional gefragtes Geschäftsfeld. Zeitgleich wuchs der Hochbau durch ein eigenes Betonfertigteilwerk rasant.

Finanzielle Unabhängigkeit und starke Unternehmenskultur

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor war die konsequente Reinvestition von Gewinnen in den eigenen Betrieb, um maximale Unabhängigkeit zu bewahren. Gepaart mit flachen Hierarchien, großem Vertrauen in die Führungskräfte und einer gelebten Kultur, in der Fehler als Lernchancen begriffen werden, entstand eine außergewöhnlich hohe Mitarbeiterbindung.

Effizienz durch moderne Technik: Das Beispiel A96

Wie leistungsfähig und effizient die Teams auch unter hohem Zeitdruck arbeiten, zeigt die erfolgreiche Sanierung der Autobahn A96 zwischen Erkheim und Mindelheim. Auf einer Strecke von rund 15 Kilometern wurden die Arbeiten in eng getakteten Bauabschnitten und teils nachts durchgeführt. Durch den präzisen Einsatz einer modernen 3D-Maschinensteuerung beim Fräsen und eine perfekt abgestimmte Logistik konnte das Großprojekt reibungslos realisiert werden.

Strategische Modernisierung und Übergabe

In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Gruppe strategisch neu aufgestellt. Unwirtschaftliche Auslandsaktivitäten wurden beendet und die Fräsorganisation regional gestrafft. Heute liegt der Fokus verstärkt auf nachhaltigen Bauverfahren, alternativen Antrieben und der digitalen Baustellensteuerung.

Auch personell wurden die Weichen gestellt: Nach über 50 Jahren im operativen Geschäft übergaben Peter und Rudolf Groll die Führung vollständig an ein erfahrenes, fünfköpfiges Geschäftsführer-Quintett und wechselten in den Aufsichtsrat. Mit der „Strategie 2035“ blickt KUTTER digitalisiert, nachhaltig und innovationsgetrieben nach vorn – fest verwurzelt im Allgäu und aktiv in ganz Deutschland.

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