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CO2-Fußabdruck: „Wie wird mein Unternehmen grüner?“
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Karl-Heinz Viets, Stadtwerke Augsburg

CO2-Fußabdruck: „Wie wird mein Unternehmen grüner?“

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Karl-Heinz Viets, Abteilungsleiter Energiedienstleistungen bei den Stadtwerken Augsburg. Foto: swa

B4B-Leser fragen, unsere Branchenexperten aus der Region antworten: „Wir wollen unseren CO2-Fußabdruck reduzieren und damit auch werben. Welche Maßnahmen sind schnell und kostengünstig machbar?“ Karl-Heinz Viets, Abteilungsleiter bei den Stadtwerken Augsburg (swa), gibt Antwort.

Tue Gutes und rede darüber. Dieser alte Marketing-Lehrsatz ist sicher gerechtfertigt, wenn Sie mit Ihrem Unternehmen etwas gegen den Klimawandel unternehmen. Je ernsthafter Sie diese Aufgabe angehen, umso glaubwürdiger sind Sie, wenn Sie in der Öffentlichkeit damit werben. Umso wirtschaftlicher aber sind Sie auch in der Führung Ihres Unternehmens. Was für größere Unternehmen schon obligatorisch ist – das Energie-Audit nach DIN EN 16247-1 – macht sich auch bei den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bezahlt.

Wo kann Energie eingespart werden?

Weil es grundsätzlich feststellt, wo im Unternehmen wieviel Energie verbraucht wird, macht es stets auch sichtbar, an welchen Stellen Einsparpotenziale bestehen. Dies führt zu geringeren Ausgaben und macht sich direkt positiv in der Bilanz bemerkbar. Ein geringerer Verbrauch von Energie ist zudem immer auch gleichbedeutend mit einem geringeren Beitrag zur Schadstoffbelastung – und verkleinert damit den C02-Fußabdruck.

Energie-Management

Ein zweiter Schritt ist ein durchgängiges Energie-Management für Ihr Unternehmen. Wer ein Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 betreibt oder über ein Umweltmanagementsystem nach EMAS verfügt, ist nicht nur vom Energie-Audit befreit. Auf diese Weise stehen auch laufend Daten und Werkzeuge zur Verfügung, um die Umweltfolgen der eigenen Energienutzung im Griff zu haben. Mitunter lassen sich dadurch auch Vorteile bei Fördermitteln erzielen bzw. es werden bestimmte Maßnahmen öffentlich bezuschusst. Weil dafür eine genaue Kenntnis der betrieblichen Situation ausschlaggebend ist, wird eine professionelle Beratung auf diesem Gebiet empfohlen. Dafür dürfen Unternehmen nach erfolgreicher Umsetzung auch die entsprechenden Siegel und Zertifikate öffentlich zeigen.

Umstellung auf regenerative Energie

Die Umstellung der Energieversorgung auf regenerative Energie ist eine weitere aufmerksamkeits-starke Entscheidung eines Unternehmens. Aussagen wie „Wir arbeiten 100 Prozent mit regenerativem Strom“ oder „In unseren Maschinen arbeitet nur Strom aus Sonne und Wind“ sind starke Signale für gelebte Umweltverantwortung. Das gleiche gilt für einen Fuhrpark mit E-Autos oder die intelligente Nutzung von Elektromobilität via Carsharing. Bei der swa haben wir eine ganze Reihe von Kunden, die hier umgestiegen sind. Was übrigens nicht nur bei der Außenwerbung gut aussieht, sondern auch bei der Attraktivität für Mitarbeiter.

Sie haben Rückfragen an Karl-Heinz Viets, oder wünschen eine tiefergehende Beratung? Dann nehmen Sie jetzt direkt Kontakt auf.

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