Digitales Marketing von A bis Z

Lisa Heim: „X“ wie „digitale eXistenz“

Lisa Heim von DEX Digitale Existenz. Foto: DEX
Vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen, deren Kernkompetenz abseits der Digitalisierung liegt, fehlt oft die Zeit, sich um ihren Internet Auftritt zu kümmern. Dabei öffnet eine gute digitale Existenz neue Türen für gerade solche Unternehmen. Denn: bereits kleine Schritte helfen, online besser aufgestellt zu sein. Worauf es ankommt, erklärt Lisa Heim von DEX.

Eine positive Außendarstellung ist das A und O jedes Unternehmens, sei es ein Café, eine Agentur oder eine Werkstatt. Neben Ihrem Auftritt im „wahren Leben“, wird die Präsenz im Internet heute zunehmend wichtiger. Ich möchte Ihnen nur ein paar Gründe nennen, warum Sie sich mehr als je zuvor auch auf Ihre Existenz im Internet konzentrieren müssen: neue Kunden werden im Internet auf Sie aufmerksam. Potentielle Mitarbeiter nehmen Ihr Unternehmen schneller wahr. Strategische Partner vertrauen in die Zukunftsfähigkeit. Im Idealfall unterstützt die Außendarstellung zusätzlich Ihre Corporate Culture – eigene Mitarbeiter können und wollen sich mit Ihrem Unternehmen identifizieren.

Jedes Unternehmen hat eine eigene Identität. Diese soll bei Kunden und Partnern wahrgenommen werden. Im Netz gilt es, die Corporate Identity auf allen Kanälen einheitlich zu präsentieren. Sorgen Sie für den Wiedererkennungs-Faktor bei Kunden, Lieferanten, Partnern und Mitarbeitern. Dabei gilt es, konsistent ein einheitliches Image zu transportieren. Stellen wir uns folgendes Szenario vor: Sie verfügen über eine Homepage und bedienen gleichzeitig einen Facebook-Kanal. Auf Ihrer Homepage wirken Sie seriös und distanziert. Auf Ihrer Facebook-Seite veröffentlichen Sie Fotos von der letzten Firmenfeier, bei der Sie mit Ihren Mitarbeitern ausgelassen und fröhlich gefeiert haben. Sie sind ein offenes, familiäres Unternehmen. Solche Widersprüche führen zu Verwirrung und Unglaubwürdigkeit.

Unternehmen müssen sich daher die Frage stellen, wo sie präsent sein möchten und wie die Kanäle bedient werden.

Mittlerweile verfügen etwa 72 Prozent der deutschen Unternehmen über eine eigene Homepage. Knapp die Hälfte der Unternehmen nutzt Social Media. Beinahe jedes Unternehmen ist automatisch bei Google gelistet. Google ist oft der erste Schritt, um online gut aufgestellt zu sein. Denn: ein Drittel aller Kunden nutzen Suchmaschinen, um Informationen zum Unternehmen zu erhalten. Und auch hier gilt es, konsistent und up to date zu sein. Beginnen Sie direkt mit einer kleinen Google-Analyse: sobald Ihr Unternehmen in Branchenverzeichnissen gelistet ist, verarbeitet Google diese Informationen automatisch. Häufig sind diese allerdings fehlerhaft: überprüfen Sie Adressdaten, Kontaktmöglichkeiten und individuelle Geschäftszeiten. Ihre Online-Visitenkarte ist mindestens genauso wichtig wie die Visitenkarte, die Sie persönlich an Ihre Kunden und Partner weitergeben. Das ist der erste Schritt, um im Internet eine glaubhafte Existenz zu etablieren.

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