Investitionsumfrage: Folge 2

Christian Smetana: „Die Zukunft hängt an der Glasfaser"

Mit welchen Investitionen machen Persönlichkeiten aus Bayerisch-Schwaben ihre Unternehmen fit für die Zukunft? Wir haben bei Christian Smetana, Vertriebsleiter bei M-net, nachgefragt. Erverrät uns im Interview, weshalb die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Augsburg an der Glasfaser hängt.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Welche Investitionen haben Sie jüngst getätigt?

Christian Smetana: M-net hat in den vergangenen Jahren mehrere Millionen Euro investiert, um gemeinsam mit den Stadtwerken Augsburg(swa) ein Glasfasernetz für die Stadt aufzubauen. Dabei führen wir die Glasfaserkabel bis in die Gebäude oder sogar bis in die einzelnen Wohnungen und Büros. Damit bieten wir Unternehmen und privaten Nutzern einen leistungsstarken Breitbandanschluss sowie Vernetzungs- und Telefonlösungen. So sind bis heute bereits 19.500 Haushalte und Gewerbeeinheiten in Augsburg per Glasfaser erschlossen. Darunter auch solch renommierte Projekte wie der Martini-Park, die Ladehöfe oder das ehemalige Gaswerks-Gelände.

Wie hat sich die Investition bisher im Arbeitsalltag bewährt? Wurden Ihre Erwartungen erfüllt oder gar übertroffen?

Die Entscheidung für eine kommunale Glasfasererschließung der Stadt Augsburg hat sich mehr als bewährt. Die zunehmende Digitalisierung in allen Lebensbereichen lässt den Bandbreitenbedarf immer weiter steigen. Das gilt einerseits für private Nutzer, die immer mehr Bewegtbilder und Cloud-Dienste über das Internet abrufen und ihren Anschluss auch zunehmend für die Arbeit von zu Hause nutzen. Andererseits auch für Unternehmen, die gerade im Zeitalter von Industrie 4.0 immer höhere Anforderungen an die Sicherheit, Leistungsstärke und Zuverlässigkeit ihrer Datenanbindungen stellen. Diesen steigenden Bedarf kann langfristig nur die Glasfaser als Übertragungsmedium abdecken. Und das merken wir auch an der Nachfrage nach unseren Anschlüssen: In nur wenigen Jahren haben wir einen signifikanten Marktanteil in Augsburg erreicht.

Welche Investitionen planen Sie 2020 und für die Zukunft?

Aufgrund des steigenden Bedarfs haben wir zum Januar 2020 gemeinsam mit den swa die zweite Stufe des Glasfaserausbaus für die Stadt gestartet. Bis 2027 investieren wir noch einmal mehrere Millionen Euro, um mindestens 12.500 zusätzliche Wohn- und Gewerbeeinheiten mit hochmodernen Telefon- und Internetanschlüssen auszustatten – größtenteils bis in die Wohnung oder ins Büro. Hinzu kommen natürlich noch die Investitionen der swa für die Tiefbau-Arbeiten und das Verlegen der Glasfaserleitungen. Für die angeschlossenen Haushalte bietet das neue Netz Übertragungsraten im Gigabit-Bereich und nahezu unbegrenzte Leistungsreserven für die Zukunft.

Die Erschließung der rund 1.500 Gebäude erfolgt in mehreren Ausbau-Abschnitten. Unser klares Ziel ist dabei: In Zukunft soll es kein größeres Neubauprojekt und keine umfassende Bestandssanierung in Augsburg geben, ohne dass ein Glasfaseranschluss von swaund M-net verlegt wird! 

Kleine Utopie: Es regnet Geld vom Himmel und es steht Ihnen in gewünschter Menge zur Verfügung. In was würden Sie noch heute investieren?

Aus meiner Sicht hängt die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland an einer international wettbewerbsfähigen digitalen Infrastruktur – also nicht am seidenen Faden, sondern an der Glasfaser. Wenn Daten das Öl oder Gold des 21. Jahrhunderts sind, sind digitale Netze die Autobahnen in die Zukunft. Ich würde daher tatsächlich in ein Glasfasernetz investieren, das die Daten mit Lichtgeschwindigkeit direkt in die Wohnungen und Büros bringt. Und zwar nicht nur in unseren Städten, sondern auch in den ländlichen Gebieten ringsherum, um gleiche Lebensbedingungen in Stadt und Land zu schaffen, die Ballungsräume zu entlasten und auch den ländlichen Raum als Wirtschafts- und Lebensraum zu stärken.

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Wie hat sich die Investition bisher im Arbeitsalltag bewährt? Wurden Ihre Erwartungen erfüllt oder gar übertroffen?

Die Entscheidung für eine kommunale Glasfasererschließung der Stadt Augsburg hat sich mehr als bewährt. Die zunehmende Digitalisierung in allen Lebensbereichen lässt den Bandbreitenbedarf immer weiter steigen. Das gilt einerseits für private Nutzer, die immer mehr Bewegtbilder und Cloud-Dienste über das Internet abrufen und ihren Anschluss auch zunehmend für die Arbeit von zu Hause nutzen. Andererseits auch für Unternehmen, die gerade im Zeitalter von Industrie 4.0 immer höhere Anforderungen an die Sicherheit, Leistungsstärke und Zuverlässigkeit ihrer Datenanbindungen stellen. Diesen steigenden Bedarf kann langfristig nur die Glasfaser als Übertragungsmedium abdecken. Und das merken wir auch an der Nachfrage nach unseren Anschlüssen: In nur wenigen Jahren haben wir einen signifikanten Marktanteil in Augsburg erreicht.

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Die Erschließung der rund 1.500 Gebäude erfolgt in mehreren Ausbau-Abschnitten. Unser klares Ziel ist dabei: In Zukunft soll es kein größeres Neubauprojekt und keine umfassende Bestandssanierung in Augsburg geben, ohne dass ein Glasfaseranschluss von swaund M-net verlegt wird! 

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Aus meiner Sicht hängt die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland an einer international wettbewerbsfähigen digitalen Infrastruktur – also nicht am seidenen Faden, sondern an der Glasfaser. Wenn Daten das Öl oder Gold des 21. Jahrhunderts sind, sind digitale Netze die Autobahnen in die Zukunft. Ich würde daher tatsächlich in ein Glasfasernetz investieren, das die Daten mit Lichtgeschwindigkeit direkt in die Wohnungen und Büros bringt. Und zwar nicht nur in unseren Städten, sondern auch in den ländlichen Gebieten ringsherum, um gleiche Lebensbedingungen in Stadt und Land zu schaffen, die Ballungsräume zu entlasten und auch den ländlichen Raum als Wirtschafts- und Lebensraum zu stärken.

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