„Lucky Loop“

Die Höhle der Löwen: Mit dieser Erfindung ist Moritz Ernicke dabei

Der Ausburger Patentanwalt Moritz Ernicke ist zusammen mit Erfinderin Mariam Vollmar bei der neuen Staffel „Die Höhle der Löwen” dabei. Wie es dazu kam und wie er Investor Ralf Dümmel im Studio zum Reiten gebracht hat, verrät Ernicke im Interview.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Herr Ernicke, mit welcher Erfindung wollten Sie bei den Investoren in der Höhle der Löwen einen Deal erzielen?

Moritz Ernicke: Mit einer Innnovation einer Mandantin, einem Reit-Kinderwagen und der zugehörigen Sitz-Technologie. Wir alle wissen: „Sitzen ist das neue Rauchen“. Meine Mandantin Mariam Vollmar hatte die Idee, die gesundheitsfördernden Effekte des Reitens auch denen zugänglich zu machen, die regelmäßig am Schreibtisch oder in der Schule sitzen und nicht reiten können oder wollen.

Die Erfinderin hat es nach mehrjähriger Tüftel- und Entwicklungsarbeit geschafft, die authentische Bewegung des Pferderückens, die beim Reiten entsteht, in eine motorische Sitzfläche zu übertragen.

Zuerst hat sie das bei einem Prototyp im Kinderwagen aufgezeigt. Die Sitzfläche des „Lucky Loop“ verkörpert die vier Rückenteile des Pferdes, auf denen der Reiter sitzt. Zwei Teile sind unter dem Gesäß und zwei Teile unter den Oberschenkeln. Die Sitzfläche ist sattelförmig ausgebildet und die vier Teile bewegen sich genau wie ein Pferderücken. Das geschieht entweder durch einen Motor oder durch eine Schiebebewegung. Mit diesem Kinderwagen hat sie schon diverse Innovationspreise gewonnen und Fördergelder bekommen.

Wie ist die Idee dazu entstanden? 

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Mariam Vollmar hatte eine erste Eingebung, als sie mit ihren Kindern zu einem längeren Aufenthalt in Neuseeland war. Dort sind sie regelmäßig auf tagelangen Reitausflügen gewesen. Sie hat festgestellt, dass ihre Kinder stundenlang auf einem Pferderücken sitzen konnten, und zwar ohne zu ermüden. In der Schule hingegen sind schon nach kurzer Zeit Ermüdungserscheinungen aufgetreten.

Da ist ihr klargeworden, wie wichtig das bewegte Sitzen für das Wohlbefinden ist. Außerdem hat sie durch Studien erfahren teilweise neu herausgefunden, wie sehr das Stillsitzen von kleinen Kindern im Kinderwagen schon in frühester Kindheit zu Haltungsproblemen führt. Dass Stillsitzen kommt vor allem in städtischer Umgebung stark vor, wo die Kinder relativ wenig Auslauf haben und die Eltern Angst haben, bei dem allgegenwärtigen Verkehr die Kids laufen zu lassen.

Die aus dem Stillsitzen resultierenden Schäden stellen schon jetzt eine gravierende Belastung für das Gesundheitssystem dar – Tendenz steigend.

Und mit „Lucky Loop“ sind sie beide bei “Die Höhle der Löwen” zu sehen?

Ja, der Kinderwagen „Lucky Loop“ ist allerdings nur ein Teil des Gesamtkonzepts von Frau Vollmar. Was sie erfunden hat, ist die Sitztechnik „hestekin“: Eine Sitzeinheit mit vier beweglichen Flächen, welche die Rückenbewegung des Pferdes nachbilden. Diese Technik kann auch in Bürostühlen oder in einem Therapiestuhl genutzt werden.

Das ist eine absolute Innovation. Mit dem Therapiestuhl waren wir ebenfalls in der Show. Dieser sollte aufzeigen, dass die Technik auch für Erwachsene funktioniert. Investor Ralf Dümmel hat ihn sofort ausprobiert, wie man im Trailer der Show sehen kann.

Was erhoffen Sie sich von der Show?

Nun, für mich persönlich war es einfach eine tolle Erfahrung. Ich arbeite häufig mit jungen Erfindern in etablierten Unternehmen und mit Innovations-Gründern zusammen, also den sogenannten Tech-StartUps. Durch die Arbeit mit Frau Vollmar und die Teilnahme an der Show habe ich einfach ein kleines Abenteuer erleben und meine Kenntnisse über die besonderen Bedürfnisse von Start-Ups erweitern dürfen.

Was wünschen Sie sich für Frau Vollmar? 

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Für die Mandantin hoffe ich, dass Nils Glagau in der Jury sein wird, da er ihr Wunschinvestor ist. Leider ist es immer offen, welche 5 Juroren beim Auftritt dabei sind. Als Geschäftsführer von Orthomol weiß Herr Glagau ganz genau, wie wichtig Gesundheitsförderung ist und wie riesig der Markt ist. Und er hat Zugang zu Kundenkreisen, die auch für Frau Vollmar spannend sind.

Welche Chancen rechnen Sie sich aus?

Meine Mandantin geht mit dem Wissen in die Show, dass der Aufwand und auch der wirtschaftliche Umfang, solche Prototypen herzustellen, weit über dem liegen, was normalerweise so bei „Die Höhle der Löwen“ gezeigt wird. Dementsprechend hat ihr Start-Up einen hohen Assetwert und sie wird mit einer für die Show ungewohnt hohen Angebotssumme vor die Investoren treten – vielleicht mit der höchsten Summe, die jemals vorgebracht wurde.

Was möchten Sie mit dem Deal erreichen? 

Wir wollen mit einem Deal schneller in den Markt kommen und die Vertriebskanäle von Nils Glagau im Gesundheitsbereich nutzen, vorausgesetzt er investiert. So könnten wir eine größere Zahl an potentiellen Kunden erreichen als bisher. Und mit der Finanzspritze, die aus der Investition kommt, könnte die Erfinderin eine größere Erstserie vorproduzieren und für den Verkauf in gleich mehreren Ländern fertig machen. Das würde einen breiten Start in den Markt erlauben.

Dann wünschen wir Ihnen und Frau Vollmar, dass es klappt. 

Vielen Dank. Wir sind guten Mutes, dass wir hier etwas ganz Besonderes vorstellen können. Es wird schon klappen. 

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Moritz Ernicke: Mit einer Innnovation einer Mandantin, einem Reit-Kinderwagen und der zugehörigen Sitz-Technologie. Wir alle wissen: „Sitzen ist das neue Rauchen“. Meine Mandantin Mariam Vollmar hatte die Idee, die gesundheitsfördernden Effekte des Reitens auch denen zugänglich zu machen, die regelmäßig am Schreibtisch oder in der Schule sitzen und nicht reiten können oder wollen.

Die Erfinderin hat es nach mehrjähriger Tüftel- und Entwicklungsarbeit geschafft, die authentische Bewegung des Pferderückens, die beim Reiten entsteht, in eine motorische Sitzfläche zu übertragen.

Zuerst hat sie das bei einem Prototyp im Kinderwagen aufgezeigt. Die Sitzfläche des „Lucky Loop“ verkörpert die vier Rückenteile des Pferdes, auf denen der Reiter sitzt. Zwei Teile sind unter dem Gesäß und zwei Teile unter den Oberschenkeln. Die Sitzfläche ist sattelförmig ausgebildet und die vier Teile bewegen sich genau wie ein Pferderücken. Das geschieht entweder durch einen Motor oder durch eine Schiebebewegung. Mit diesem Kinderwagen hat sie schon diverse Innovationspreise gewonnen und Fördergelder bekommen.

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Da ist ihr klargeworden, wie wichtig das bewegte Sitzen für das Wohlbefinden ist. Außerdem hat sie durch Studien erfahren teilweise neu herausgefunden, wie sehr das Stillsitzen von kleinen Kindern im Kinderwagen schon in frühester Kindheit zu Haltungsproblemen führt. Dass Stillsitzen kommt vor allem in städtischer Umgebung stark vor, wo die Kinder relativ wenig Auslauf haben und die Eltern Angst haben, bei dem allgegenwärtigen Verkehr die Kids laufen zu lassen.

Die aus dem Stillsitzen resultierenden Schäden stellen schon jetzt eine gravierende Belastung für das Gesundheitssystem dar – Tendenz steigend.

Und mit „Lucky Loop“ sind sie beide bei “Die Höhle der Löwen” zu sehen?

Ja, der Kinderwagen „Lucky Loop“ ist allerdings nur ein Teil des Gesamtkonzepts von Frau Vollmar. Was sie erfunden hat, ist die Sitztechnik „hestekin“: Eine Sitzeinheit mit vier beweglichen Flächen, welche die Rückenbewegung des Pferdes nachbilden. Diese Technik kann auch in Bürostühlen oder in einem Therapiestuhl genutzt werden.

Das ist eine absolute Innovation. Mit dem Therapiestuhl waren wir ebenfalls in der Show. Dieser sollte aufzeigen, dass die Technik auch für Erwachsene funktioniert. Investor Ralf Dümmel hat ihn sofort ausprobiert, wie man im Trailer der Show sehen kann.

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Nun, für mich persönlich war es einfach eine tolle Erfahrung. Ich arbeite häufig mit jungen Erfindern in etablierten Unternehmen und mit Innovations-Gründern zusammen, also den sogenannten Tech-StartUps. Durch die Arbeit mit Frau Vollmar und die Teilnahme an der Show habe ich einfach ein kleines Abenteuer erleben und meine Kenntnisse über die besonderen Bedürfnisse von Start-Ups erweitern dürfen.

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Welche Chancen rechnen Sie sich aus?

Meine Mandantin geht mit dem Wissen in die Show, dass der Aufwand und auch der wirtschaftliche Umfang, solche Prototypen herzustellen, weit über dem liegen, was normalerweise so bei „Die Höhle der Löwen“ gezeigt wird. Dementsprechend hat ihr Start-Up einen hohen Assetwert und sie wird mit einer für die Show ungewohnt hohen Angebotssumme vor die Investoren treten – vielleicht mit der höchsten Summe, die jemals vorgebracht wurde.

Was möchten Sie mit dem Deal erreichen? 

Wir wollen mit einem Deal schneller in den Markt kommen und die Vertriebskanäle von Nils Glagau im Gesundheitsbereich nutzen, vorausgesetzt er investiert. So könnten wir eine größere Zahl an potentiellen Kunden erreichen als bisher. Und mit der Finanzspritze, die aus der Investition kommt, könnte die Erfinderin eine größere Erstserie vorproduzieren und für den Verkauf in gleich mehreren Ländern fertig machen. Das würde einen breiten Start in den Markt erlauben.

Dann wünschen wir Ihnen und Frau Vollmar, dass es klappt. 

Vielen Dank. Wir sind guten Mutes, dass wir hier etwas ganz Besonderes vorstellen können. Es wird schon klappen. 

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